Die Welt ist schlecht. Die Menschen sind kalt und egoistisch. Das humanistische Weltbild geht den Bach runter.
Während die klassischen Rollenzuweisungen immer weiter aufweichen, sich immer weniger Menschen zu obrigkeitshörigen Befehlsempfängern erziehen lassen und sich – manchmal auf sehr fragwürdige Weise – zu widersetzen beginnen, reagiert die herrschende Klasse: Es ist einfach alles pauschal verboten, was nicht so ist wie sie. Und damit sie sich damit nicht ins eigene Fleisch schneiden, gibt es jetzt die CSU-Card…

Ich finde das gut.
Jo mei, irgendeinen Vorteil muß man ja schließlich haben, wenn man christliche Werte und nationale Brauchtümer pflegt. Die CSU-Card find i pfundig! Halleluja sog i! Sakra!
Der Söder hot bestimmt a scho oane, a Goldene, der liabe Jung.
Ein Hinweis: noch gilt diese praktische Karte außerhalb des Königreichs Freistaates Bayern nich!. Das müßte Ronald B. Schill am eigenen Leib spüren, als er 1 zu 1 übernommene Ideen des rechten CSU-Flügels in Fischkopfhausen (Hamburg) in die Tat umsetzte. Nun wird er von Interpol gesucht … In Bayern wär das nicht passiert!
Schreibe doch bitte „Barnabas“ aus. Das macht ihn so… hm… so lustich.
Moment, der Schill ist doch in Südamerika, da sind DIE doch alle…
Quatsch, der muss auf Ibiza sein. Im Café del Mar.
Außerdem wird er gar nicht per Interpol gesucht, sondern seine Daten wurden in die Softwarepolitesse „INPOL“ eingegeben. Er wird nämlich nur als Zeuge und nicht als Straftäter gesucht. Schade.
Auch irgendwie klar, dass die Politesse INPOL heißt, oder? Wenn da mal nicht das AGG greift!?
Schade, find ich auch – da hat wohl mein Gerechtigkeitsempfinden meine akustische Wahrnehmung getrübt. (Der Wunsch war Vater des Gedanken.)