Ach, eins noch…

30. März 2008, 20:45 Uhr von pantoffelpunk

Passt auf Euch auf.

Tags:
Kategorie: zermatschtes | Kommentare (3)

Ähnliche Artikel:

Die Revolution muss warten.

30. März 2008, 13:56 Uhr von pantoffelpunk

Ich habe zu tun.

Scheiß auf Tags, Digga!
Kategorie: zermatschtes | Kommentare (12)

Ähnliche Artikel:

Frühlingsgefühle im Schnee

26. März 2008, 14:39 Uhr von pantoffelpunk

Gerade eine SMS-Eilmeldung vom Kollegen aus dem Urlaub erhalten:

Geiles Wetter. Schneefrau gebaut, ihr den Verstand rausgevögelt. Kurzweil.

Ich sach da nichts zu.

Ich will jetzt Sommer.

24. März 2008, 22:55 Uhr von pantoffelpunk

Weiterlesen »

Aufräumen rockt

21. März 2008, 23:10 Uhr von pantoffelpunk

Wenn die Spannen zwischen großen Aufräumaktionen groß genug sind, findet man Dinge, von denen man nie wusste, dass man sie besitzt und plötzlich fällt einem ein, dass man sowas ja schon immer haben wollte und schmeißt es natürlich nicht weg. Dann legt man es irgendwohin, wo man es bei der nächsten großen Aufräumaktion wiederfindet. Ich habe heute viele Erinnerungen und ein Skizzenbuch wiedergefunden. Und ich hatte mich tatsächlich, die Erinnerung kam dann langsam wieder, in ernster Zeichnerei versucht:

Tranbantenstadl

Niedlich, ne? Wobei das wirklich fast sehr authentisch ist, da ich zum Zeitpunkt der Entstehung, 1995, für 10 Monate in einer der hässlichsten Trabantenstadls Deutschlands wohnte: Kiel Mettenhof. Helsinkistrasse! Alter Finne! Kick da shit! Ich bin ein real Gheddogangster! Biatch!

Kategorie: selfmade comics | Kommentare (1)

Ähnliche Artikel:

Frühe, alberne Männchen

21. März 2008, 20:35 Uhr von pantoffelpunk

Kürzlich nannte jemand meine Comics “alberne Männchen”, obwohl es sich natürlich um zeichnerische Hochkultur handelt. Zum Vergleich habe ich heute mal wirklich alberne Männchen aus meinem Archiv gebuddelt.

Klumpfuss

Gewidmet dem alten Werner, Gott hab´ ihn und seine Füße selig.

Tags:
Kategorie: selfmade comics | Kommentare (4)

Ähnliche Artikel:

Fresse halten, Amis!

17. März 2008, 11:58 Uhr von pantoffelpunk

Die amerikanische Adminstration ruft China zur Besonnenheit auf. Bevor ich mich hier in strafrechtlich relevante Beleidigungen hineinsteigere, hier die Eckdaten des Massakers von My Lai:

“Am 16. März 1968 hatte eine Gruppe von amerikanischen Soldaten der 11. Infanterie-Brigade von Task Force Barker unter Leitung des 24-jährigen Oberleutnants William Calley den Auftrag, das kleine Dorf My Lai in der Provinz Quảng Ngãi einzunehmen und nach Guerilleros des Vietcong zu durchsuchen [...] Die Soldaten vergewaltigten Frauen und erschossen fast alle Bewohner des Dorfes: 503 Zivilisten, davon 182 Frauen, 172 Kinder, 89 Männer unter 60 Jahren und 60 Greise.”

Freiheit und Demokratie

“Lediglich der befehlshabende Offizier Calley wurde von einem Gericht am 31. März 1971 zu lebenslanger Haft verurteilt, die aber durch US-Präsident Richard Nixon am nächsten Tag in Hausarrest umgewandelt wurde [ehe] er ihn 1974 vollends begnadigte.”

Scheiß auf Tags, Digga!
Kategorie: Brechmittel | Kommentare (25)

Ähnliche Artikel:

Die Nächste, bitte…

15. März 2008, 20:45 Uhr von pantoffelpunk

OK, Du warst ne harte Nuss,
die es zu knacken galt.
Das war nicht wirklich ein Genuss,
bist ja schon ziemlich alt.

Doch doch, Du warst ne harte Nuss,
die ich zu knacken plante,
ich musste einiges schon tun,
bis sich etwas anbahnte.

Ich musste nett sein und schleimen,
dichten und reimen,
morgens früh zum Bäcker laufen
und superteure Sterne kaufen.

Ich musste Deine Launen ertragen,
genau wie Deine dummen Fragen.
Musste Schnee schippen gehen
und schlechte Filme ansehen.

Ich musste kochen und backen,
durft´ nicht lesen beim kacken,
Ich musste waschen und bügeln
und in den Urlaub nach Mügeln.

Ich kraulte Stunden Dein´ Rücken,
musste Dir Pickel ausdrücken
und Deine Briefmarken zählen.
Ich musste sogar die Grünen wählen.

Ich habe das alles nicht gerne getan,
das war keine Liebe, dahinter steckte ein Plan.
Es war alles berechnet, Mittel zum Zweck,
ich will eine Nacht nur, und dann bist Du weg.

An meiner Wand hängt seit dieser Nacht,
als Trophäe Dein Schlüpfer als Nummer 2008.
Ich hab, was ich wollte, Du darfst gerne geh´n,
Ich mache dann weiter mit der 2010.

Ich höre Dich lachen, Du glaubst es mir nicht,
denn zwischen den Zahlen da fehlt eine schlicht.
Auf der 2009 steht handgeschrieben ein Gruß:
“I will never forget you, in love, Dein Bruce.”

Originalbild von hier

Die Enttäuschung?

14. März 2008, 23:46 Uhr von pantoffelpunk

TCHIBO Prozente informiert

“Wie konntest Du dieses Arschloch ficken?”
sag ich, ohne Dich anzublicken.

Ich habe schon Ringe
und all diese Dinge,
einen Antrag plante ich in Bälde.

Ich trug Dich auf Händen
und malte auf Wänden
Dir die schönsten Gemälde.

Ich schenkte Dir Rosen,
trug hässliche Hosen,
weil Du sie mochtest.

Ich kochte Dir Dinner
und ertrug all die Spinner,
die Du in unserer Küche bekochtest.

Ich hab für Dich komponiert,
und den Müll kompostiert.
Ging mit Dir zum Aufstand der Hennen.

Ich sparte auch gern,
um einen Stern
nach Dir zu benennen.

Angebete.te nannte ich ihn,
und von Berlin
kannst Du ihn sehen.

Wie dieser Stern am Firmament,
trotz allem meine Liebe brennt.
Kannst Du das verstehen?

Ich werde kämpfen, auch boxen zur Not,
ich mache ihn, wenns Not tut, auch tot.
Ich geb Dich nicht frei, ich halte Dich fest,
Du bist und bleibst “my very best!”

Doch eins sollst Du wissen:
Bevor Dein Gewissen
sich zu sehr entspannt,
lausche gebannt!

Nach der Nummer mit Dir
war er noch bei mir.
Und er sagte – Hör zu! -
Ich war besser als Du!

Scheiß auf Tags, Digga!
Kategorie: zermatschtes | Kommentare (14)

Ähnliche Artikel:

Gerade über mich selbst gelacht, als einziger.

14. März 2008, 20:04 Uhr von pantoffelpunk

Im Supermarkt trug sich folgendes zu: Ein Rentner- oder Fastrentnerehepaar stürmt auf einen Verkäufer zu, an dem ich gerade vorbei möchte.

Er: “Guten Abend. Meine Frau sucht so eine bestimmte Wurst…”
Verkäufer: “Ja, guten Abend, wie heißt sie denn?”
Ich: “Erika.”

Er hat mich nicht getötet, aber seine Blicke verrieten mir, dass ihn nur die Furcht vor einer langen Gefängnisstrafe davon abgehalten hat. Ich hingegen habe mich einfach gefreut und fand mich totkomisch. Echt.

Tags: , ,

Ampelgehampel

10. März 2008, 13:23 Uhr von pantoffelpunk

Wie man liest, halten Sie, Frau Künast, die sogenannte Ampel nach der Wahl 2009 auf Bundesebene für möglich.

Hmm. Aber rechnen können Sie schon, oder? Und das Mehrheitsprinzip ist Ihnen auch klar?

Ampelmuse

Ach, war nur so dahergeplappert? Denn ist ja gut.

Kategorie: Brechmittel | Kommentare (5)

Ähnliche Artikel:

Die Wende

9. März 2008, 22:56 Uhr von pantoffelpunk

Mein Leben lief in ruhigen Bahnen,
es wehten zwar noch rote Fahnen,
in meinem Garten, vor dem Haus,
doch irgendwie wars Leben aus.

Alles hab ich schon gemacht, erlebt,
hab nun nicht mehr nach mehr gestrebt.
Ich kenn das Leben, kenne die Welt,
hatt’ schon nen Friedhofsplatz bestellt.

Ich kenn das Leben, kenne die Welt,
ich schlief am Nordpol in nem Zelt.
Hab Berge erklommen,
bin durch Meere geschwommen.
Hab gefaulenzt und geschuftet,
hab mal gestunken, mal geduftet,
hab geschlafen, durchgemacht,
hab oft geweint, noch mehr gelacht.
Ich hab geraucht, was rauchbar,
ich hab geklaut, was brauchbar,
habe leere Häuser besetzt
mich in die Nesseln gesetzt.
Hab um mehr Rechte gestritten
bin rosa Schweinchen geritten.
Hab mir den Schädel rasiert
und mich manchmal blamiert,
hab hohes Ansehen genossen,
Nachbars Blumen gegossen,
an Autos geschraubt,
an falsche Götter geglaubt.
Ich hab auch Frauen geliebt
und auf St. Pauli gepeept.
Alles, was man machen kann,
habe ich einmal getan.

So glaubt’ ich, das Leben, es könnte jetzt enden,
ich hätte gar nichts einzuwenden.

Doch dann kam die Wende,
das Ende vom Ende.
SIE trat in mein Leben,
hat, ohne zu kleben,

mich mit Honig beschmiert.
Hat es einmal probiert,
und auf Anhieb geschafft,
ich hab mich wieder aufgerafft.

Ich bin zurück und so stark wie nie,
hab jedoch nicht nur weiche Knie:
Es rumpelt im Magen, es blubbert im Darm,
ich muss ständig pupsen, doch um’s Herz ist mir warm.