Monthly Archives: Dezember 2005

Football is coming home!

Football is coming home!

Jens Scharping wechselt zurück ans Millerntor!

Na, wenn das nichts ist. Jetzt fehlen noch die Herren Dammann, Pröpper, Driller, Hanke, Stisi und natürlich Juri Sawitchev, die Herren Stanislawski und Trulsen sind ja noch da, Thomforde ist auch nicht weit. Irgendwer wird sich finden, der Eisen-Dieter zum Training schiebt (legendär seine Kopfballduelle, 3 cm weniger hoch gesprungen und er wäre 2 cm unter dem Rasen gewesen). Zander, wie sieht es mit Dir aus? Nur Rene Müller soll bleiben, wo der Pfeffer wächst. Und das Kampfschwein auch. Und Ho-Ho-Hochverrat Hollerbach auch, den mochte ich schon damals nicht, nein, Holler, bleib, wo Du bist. In der Altliga.

Und auch wenn ich mit Herrn Wehlmann an der Pissrinne stand und ich ihm psychologisch geschickt entlockt habe, dass er das ganz toll findet, mit den Fans zusammen zu pissen (Das Zähneknirschen habe ich dabei überhört…), Du gehörst leider auch nicht in meinen Kader.

Ich freu mich. Wir sind Pokal!

Der Titel-Banner…

Der Titel-Banner…

Ja.
Das ist MEIN Fuß, der in MEINEM Schuh steckt.
Und ja, ich trage auf dem Foto schwarze Socken mit orangenem Peng-Stern und da steht auch etwas in Comic-Schrift drin, in dem Stern. Es handelt sich um eines von drei Paaren, die ich mir einstmals im Sommer des sich gerade neigenden Jahres, kurz vor dem Summerjam bei „Ernstings family“ im Triple-Pack für 3 EURONEN 99 zulegte und die ich dann auch mit an den Fühlinger See nahm. Auf den oben abgebildeten Socken steht – so glaube ich „Bang“, aber es ist auch ein Paar dabei, auf dem steht „POW“. Und zwar auf jeder Socke einmal. Und das ergibt? Richtig.

Auf dem Summerjam kam das vor allem bei den Frauen sehr gut an. Eigentlich war ich dort dieses Jahr der absolute Knaller, der Bringer. Echt.

Die GEMA… Ihr seid Deutschland!!!

Die GEMA… Ihr seid Deutschland!!!

Jammin Inc. ist eine Band aus Deutschland, die ich hier mal als semi-professionell einordnen würde. Die Mittäter des Projekts haben zum Teil in mehr oder weniger bekannten Projekten mitgemischt. Cappucino zumindest dürfte den meisten Interessierten aus Tagen der Jazzkantine noch bekannt sein.

Die Jungs bieten auf Ihrer Webseite Ihr Studio-Album „mit Anlauf“ unter Creative Commons Lizenz kostenlos zum Download an.

Für den User eine schöne Sache, weil sich hier ein wirklich netter Crossover auftut: Punk, Dancehall, Reggae. Meine Sache durchaus.
Die Band wird dadurch bekannt, eine klassische Win-Win-Situation. Denkt man.
Aber Ihr seid Deutschland. Schon vergessen? Nein. Wie könnten wir. Da gibt es ja noch German Godzilla: Die Bürokratie. Die Ordnung. Der Masterplan.

Interview-Auszug:

TONSPION: „Wir feiern eine riesen Online-Release-Party und alle, ausser GEMA und GVL sind mit dabei“ heißt es auf Eurer Homepage. Was habt ihr gegen GEMA und GVL, die doch eigentlich die Rechte von Künstlern und Urhebern vertreten sollen?

Markus: Wir sind der Meinung, dass die riesigen und unbeweglichen „Inkasso-Unternehmen“ der Musikbranche gerade Newcomer eher ausbremsen denn unterstützen können. Beispielsweise kann eine GEMA-gemeldete Band nicht mal die eigenen Titel auf Ihrer Homepage promoten, ohne dafür zur Kasse gebeten zu werden. Oder nimm` das aktuelle Abrechnungssystem der GEMA – für junge Bands eine echte Benachteiligung. Da für uns Einnahmen durch GEMA oder GVL recht unwahrscheinlich sind, behalten wir uns lieber die Freiheit, mit unserer Musik machen zu können, was wir wollen – so auch verschenken.

Cappu: Dazu kommt, dass die GVL in Zusammenarbeit mit der GEMA Ende letzten Jahres für April 2005 eine unverhältnismäßig hohe Gebührenanhebung für Internetradiobetreiber ankündigte, und das zu einer Zeit, in der sich unsere Musik gerade anfing über genau diese Wege zu verbreiten. Daraufhin entwickelten sich schnell einige Plattformen gegen dieses Vorhaben, die wir mit unserem Protestsong „Was ist Härter“, einem Remake des Tracks „Was ist Hart“, prima unterstützen konnten.

Martin: Und genau dieser Track läuft sogar heute – einige Monate nach der Erhöhung – noch in der Rotation vieler Streaminganbieter und wurde bis dato etwa 12.000 mal von unserem Server gezogen.

TS: Wie kam es zu der Entscheidung, Euer Album kostenlos und unter Creative Commons Lizenz im Netz zu veröffentlichen?

Markus: Da wir von Anfang an davon ausgingen, dass unsere Musik für lau im Internet zu haben sein soll, musste nur noch ein rechtlich abgesicherter Rahmen dafür her. Nach einigen Versuchen mit eigenen Nutzungsbestimmungen erfuhren wir dann von der Möglichkeit der CC-Lizensierung, die gerade zu dem Zeitpunkt an das deutsche Urheberrecht angepasst wurde. Durch die wirklich exzellente Formulierung bietet sie uns alle Möglichkeiten, unsere Musik kosten- aber nicht urheberrechtsfrei zu veröffentlichen.

TS: Und wie sind die Erfahrungen bisher?

Cappu: Für den Hörer liegt der Vorteil klar auf der Hand: Unsere Musik gibt es umsonst. Und das völlig legal, ohne Einschränkungen oder eingebauter Selbstzerstörung – weitertauschen, brennen und kopieren eindeutig erwünscht.

Markus: Und wir selber haben den Vorteil, dass die Musik, die wir kreieren, es auch bis in die Ohren der Zuhörer schafft. Und das Online-Album ist bis heute sehr gut angelaufen. In den vier Wochen von Veröffentlichung bis Heute wurden die Songs bisher 15000 mal heruntergeladen, die Tendenz ist weiter steigend. Außerdem werden wir weiterhin von sehr vielen privaten Internetradios gespielt und haben es letztens auch bis in eine Sendung von Holger Klein auf Radio Fritz vom RBB geschafft.

TS: Werdet Ihr auch weiterhin nur unter CC Lizenz veröffentlichen?

Cappu: Sicher.

Komplettes Interview auf Tonspion: hier

Mehr Infos zu alles und vor allem Download des Albums inklusive Cover:
www.jammin-inc.de/

Zitat meinerselbst zu: „Geschafft“

Zitat meinerselbst zu: „Geschafft“

Ich hatte wohl schon das eine oder andere Hefe getrunken, da schrubte ich:

„Meine wundervollen Kinder sind im Bett, meine Frau ist aus, ich sitze auf meinem roten 1940 handgebauten Sofa vorm Kaminofen, in dem ein schönes warmes Feuerchen brennt, die Füße auf einem Fell, das auf einem Sofahocker liegt, trinke mein Hefe-Weizen aus einem Ritzenhofer Hefeglas, einem Unikat aus der Art-Edition und surfe mittels IBM Denkbrett wireless mit theoretischen 16 MBit durch das weltweite Netz, hin und wieder klicke ich durch das Blasterforum, genieße die Beschimpfungen, die mir im Laufe der Jahre zu Teil wurden, wie zum Beispiel Spießer, Bürgerlicher, Hippie, Nazi, Altpunk und denke mir, dass Ihr vielleicht sogar alle Recht habt. Mir ist das Ladde, meine wundervollen Kinder sind im Bett, meine Frau ist aus, ich sitze auf meinem roten 1940 handgebauten Sofa vorm Kaminofen, in dem ein schönes warmes Feuerchen brennt, die Füße auf einem Fell …“