Wirtschaftsminister Glos und die Zahlen

Wirtschaftsminister Glos und die Zahlen

Also, mal so unter uns Laien-Gebetsschwestern gesprochen:
Frau Künast und andere wundern sich, dass die Bundesregierung mit 18,2 Milliarden in die Commerzbank einsteigt, aber nur eine Sperrminorität von 25% und eine Aktie erhält sowie keine geschäftsbeeinflussenden Entscheidungen treffen will.

Wenn man aber hört, dass Glos die Investitionen von – nochmal: – 18,2 Milliarden Euro demnächst gewinnbringend wieder verkaufen will, die Bank aber insgesamt nur einen Börsenwert von unter 5 Milliarden Euro hat, dann halte ich es im Sinne der Bank und im Sinne der Steuerzahler für sehr ratsam, dass sich unsere Regierung da am besten ganz raushält. Frei nach:

Zwei Schweine und ein Minister werden ins Weltall geschickt. Die Bodenzentrale sendet folgende Funksprüche:

BZ: „Schwein 1, bitte 34% Schubumkehr und Kurskorrektur um 134,57 sX einleiten. Sauerstoffzufuhr kontrollieren und Schleuse für Ausstieg vorbereiten. Over.“

BZ: „Schwein 2, bitte Raumanzug anziehen, sämtliche Armaturen auf Funktionen überprüfen, Werkzeuge bereitstellen und Energieversorgung überprüfen. Gegebenenfalls Energiezellen auswechseln. Druckkammer auf Synchronisation vorbereiten, weitere Instruktionen abwarten. Danke. Over.“

Minister: „Und ich? Was soll ich machen?“

BZ: „Schweine füttern und bloß nichts anfassen!!!!“

Gott schütze uns vor unseren Experten.

9 Responses »

  1. Was soll man auch anderes erwarten von einem Bauernsohn und Müller aus Bayern als Wirtschaftsminister? (http://de.wikipedia.org/wiki/M....._und_Beruf) Der ist in der Unfähigkeitsskala bei mir noch vor Schäuble und Merkel. Was hat dieser Mensch denn so tolles in seiner Amtsperiode für unsere Wirtschaft so geleistet? NIX Fresse halten und stillhalten kann er. Scheinbar ist er auch genau deswegen was er ist….

    cu
    angryandré

  2. Weißt du PP, ich bin beinahe vom Sessel gefallen, als ich unsere Finanzexpertin Merkel sagen hörte, das die kleinen Betriebe und der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft sind und man die ja nun besonders unterstützen muß.

    Ach Herrje, da müssen erst tausende kleiner Betriebe vor die Hunde gehen, natürlich nur zu Lasten der Inhaber die ja voll haften, bevor die Schlauberger da oben merken, wer denn eigentlich ausgebildet hat, immer die volle Gewerbesteuer gezahlt hat, nie irgendwelche staatlichen Subventionen bekommen hat etc pp.

    Ich frag mich ja wie lange es dauert bis auch bei uns in der Provinz die Politiker die Ohren aufsperren und den Verstand einschalten.

    Vielleicht merken sie ja dann, das eine einzelne Werft die große Schiffe im Inland baut nicht der wahre Jakob ist.

  3. Pingback: Konjunkturpaket durchgerechnet at PNEW

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