Benehmen wie Rotz am Ärmel

Benehmen wie Rotz am Ärmel

Schon einige Abschiede zeichneten sich beim FC St. Pauli neben hohen Abfindungs- und Lohnfortzahlungskosten vor allem durch mangelnde Dankbarkeit aus. Höfliches Verhalten scheint bei dem Nach-Wie-Vor-Club-meines-Herzens ein Fremdwort zu sein.
Beim aktuellen Abschied ist positiv zu erwähnen, dass dem Ex-Trainer Bergmann alles Gute gewünscht und auch die schöne Zeit angesprochen wird – wenn auch sehr kurz und sehr knapp. Dass die Schreiberlinge beim FC sich aber nicht mal die Zeit nehmen, die kurzen Dankesworte auszuschreiben, zieht das alles wieder runter.

Bergmann

Wenn man bei Partner Titanic gewinnt, schreibt Herr Sonneborn konsequent im Heft und in der Benachrichtigung „Herzl. Glückw.“ – aber die dürfen oder müssen das. In einem ernsthaften Dankesschreiben, sollte man auf Abkürzungen verzichten.

4 Responses »

  1. Schon ein wenig wenig Dankbar, da muss ich dir recht geben. Aber zu der Entlassung kann ich nur sagen, dass ich glaube, dass A.B. nicht mehr der Richtige für die Mannschaft war. Wobei die Mannschaft warscheinlich auch nicht die Richtige für das Unternehmen Aufstieg ist. Naja … Nichts desto weniger fand ich Bergmann immer sehr sympathisch.

    „Spieler kommen, Trainer gehen. Nur St. Pauli bleibt bestehen.“

  2. Sicher war das der letzte Strohhalm … obs der Trainer oder die Mannschaft war, wird am Ende vielleicht der Tabellenplatz sagen.

    Aber die Art, wie St. Pauli mit Gerade-Ehemaligen umgeht, geht gar nicht und ging noch nie! Siehe auch gerne mal Pröppwurst.

  3. Dass in einem Artikel gängige Abkürzungen benutzt werden, finde ich nun nicht so schlimm. Der Text ist kurz und schmerzfrei, länger hät‘ er sein können, aber über ein „u.a.“ kann ich mich nicht unbedingt aufregen…

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