DJ Ötzi seine Mudder

DJ Ötzi seine Mudder

Ich dachte ja immer, DJ Ötzi mache Techno-Pop für betrunkene, paarungsbereite Schifahrer, dass er aber letztlich den Schlager (sic!) in die Generation Doof transportiert, wurde mir erst klar, als ich erfuhr, dass er auch für den 2007er Superhit „Ein Stern, der Deinen Namen trägt“ verantwortlich zeichnet, den ich seinerzeit auf einem Sommerfest im Seniorenheim 10 mal hintereinander hören musste. Seitdem verachte ich DJ Ötzi nicht mehr nur, sondern ich verachte ihn sehr.

Aber Mundstuhl erklärt in diesem Video einiges.

via professional slacker

9 Responses »

  1. Ich höre ja nun bewusst keinen Radiosender auf dem Musik läuft, aber ich konnte mich leider gegen diesen Song nicht wirklich wehren – ich lebe auf dem Dorf, und wenn die Midaged-Dorfcrew (30-45) feiert (und mal so richtig verrückt sein will), dann werden irgendwann „Fetenhits 2006“, „Fetenhits 2007“ und „Ballermannkracher 2000-2007“ aufgelegt und da wir zwischen unsere Gärten keine Lärmschutzmauern haben, kriegt man das dann LEIDER so mit. Es gibt also auch Vorteile, in der Stadt zu leben. Räusper.

  2. (kann´s sein, die Bearbeitungsfunktion funktioniert nicht? … also alles nochmal)

    Mehr davon, mehr! Ich bin nämlich immer auf der Suche nach so äh Krachern, nur das ich die nicht kenne. Ja, schuldig! Zu meiner Entlastung kann ich allerdings anführen, in Abständen sog. “Tanzfeten” in einer sozialen Einrichtung mit zu organisieren. Ständig wird gemeckert “Hapta nich ma wat deutsches.” DJ Ötzi ist notiert – auch nicht schlimmer als “Die Kirmesmusikanten”, “Pur”, “Wolfgang Petry” und was mir grad nicht einfällt.

    Ich wohne btw. 5 Minuten Fußweg von mitten in der Stadt. Hier gibt´s auch viele Gärten und Nachbarn, die während ihrer Grill-Parties noch mindestens 10 weitere Straßen akustisch mit so´m Zeug beschallen. Ob Dorf ob Stadt, es gibt anscheinend kein Entrinnen.

  3. Ob Dorf ob Stadt, es gibt anscheinend kein Entrinnen.

    absolut wahr. es braucht in der stadt nur einen einzigen nachbarn, der seine geschmacksnerven nicht unter kontrolle hat und schon straft einen das leben allsamstäglich mit missklängen dieser art. ich finde es da schon ein bisschen verständlich, dass nachbarn mitunter erschossen werden übrigens.

  4. […]Es gibt also auch Vorteile, in der Stadt zu leben[…]

    Nicht unbedingt, wenn man sich vorstellt, dass jetzt die Saison der aufgemotzten Autos beginnt, die tiefergelegt hier im Ruhrgebiet mit offenen Fenster durch die Stadt heizen. Hat dann aber so wirklich gar nichts mit Cruisen zu tun. Vielmehr mit BamBam GaGa.

    Man selber wird dann im Verkehr auch GaGa, wenn solche neben einen an der Ampel stehen.

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