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  1. Einen Skandal einfach für ‚beendet‘ erklären – das war weniger ein Schlussstrich als ein klassischer Wahlkampfmanöver. Bemerkenswert ist vor allem, wie wenig die Erklärung geholfen hat: Der Untersuchungsausschuss hat danach erst richtig Arbeit bekommen, und die Fragen an Pofalla und die Geheimdienste sind nie wirklich verschwunden. Man kann ein Thema nicht per Erklärung ad acta legen, das zeigt dieser Fall ziemlich eindrucksvoll. Danke für die passende Einordnung!

  2. Klassischer Fall von Aussitzen statt Aufklären: Die Erklärung, die Debatte sei beendet, hat die offenen Fragen eher vermehrt als beantwortet. Wer die NSA-Affäre wirklich für erledigt hält, muss sich über nachhaltigen Vertrauensverlust nicht wundern. Mal sehen, wie lange das Thema tatsächlich ruht.

  3. Na prima – der Minister erklärt die Affäre einfach für beendet und schon ist der Spuk vorbei. Probleme wegdekretieren statt aufklären, das nenne ich elegante Wahlkampftaktik. Eiskalt serviert, wie der Titel schon sagt. Danke für die kurze und pointierte Anmerkung – ’skan-da-lös‘ trifft es wirklich ziemlich genau.

  4. Wenn man den Wahlkampf wirklich eiskalt überstehen will, erklärt man die Affäre halt kurzerhand für beendet – und wundert sich ein halbes Jahr später, warum sie trotzdem wieder auf dem Tisch landet. Die Zermatschung hat hier wieder Meisterqualität. Danke für den Klassiker, der liest sich heute noch genau so gut wie 2013.

  5. Kurz und brutal — und genau deshalb trifft es den Kern. Eine Affäre per Federstrich für beendet erklären zu wollen hat ja noch nie funktioniert; die offenen Fragen zur Überwachung sind danach eher größer statt kleiner geworden. Herrlich trocken auf den Punkt gebracht, danke dafür!

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