Selbst gemacht?

2. August 2007, 21:49 Uhr von pantoffelpunk

Manche Dinge mag man gar nicht wirklich ansprechen, weil man weiß, welche Klischees einem sofort – auch aus dem vermeintlich eigenen Lager – um die Ohren geballert werden. Die bandbreite macht es in Lied- und Frageform, eine durchaus geschickte Maßnahme, die aber – natürlich – nicht davor schützt, als Nazi, Antiamerikaner und Antisemit beschimpft und für sämtliches Elend auf der Welt, wahrscheinlich inklusive verregnetem Sommer, verantwortlich gemacht zu werden.

Alles weitere gibts beim Politblog. Lesebefehl.

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41 ma was gesacht

  1. Harte Aussage und guter Song. Zu mehr fehlen mir jetzt die Worte.

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  2. Gut – zwei Dinge sollte man sorgfältig voneinander trennen::
    1. Eine Band, die entschieden ihre Sicht der Welt vertritt – und dafür heftig angegriffen wird.

    2. Die Sicht der Welt, die diese Band vertritt, und die mich eher zu einem Gähnen, als zu Empörung animiert – denn die “Fragen”, die die Band stellt, sind (fast) alle recht gut zu beantworten, und zwar in den meisten Fälle ohne Rückgriff auf großangelegte Verschwörungen.

    Im Falle 1. stehe ich aus Prinzip auf der Seite von “Bandbreite”. Denn: das Recht auf freie Meinungsäußerung ist nichts wert, wenn es für unbequeme Meinungen nicht gilt.

    Im Falle 2. unterstelle ich “Bandbreite” allerdings etwas, was ein Marxist vielleicht “verkürzte Imperialismuskritik” nennen würde – und die ich für eine Form der Obrigkeitsgläubigkeit halte – den Glauben an eine “Zentralsteuerung” sämtlicher Untaten der USA.

    Eine Textpassage / Behauptung stößt mir aber extrem sauer auf:
    “eigne Leute geopfert im Massaker von Pearl Habor,
    ja die bösen Japaner, die euch nur dabei halfen,
    endlich mit in den zweiten Weltkrieg einzugreifen.”

    Dabei übersieht Bandbreite einige offensichtliche Tatsachen:
    Der Vernichtungskrieg Nazideutschlands war schon voll im Gange. Und Japan war mit Deutschland verbündet. Vielleicht hätten die UdSSR auch ohne die Hilfe der USA den Krieg gegen den deutschen Aggressor gewonnen – Jahre später als ´45 und unter einem schrecklichen Preis. Und Großbritannien wäre ohne die Hilfe der USA irgendwann buchstäblich ausgehungert worden.
    Dass die USA also in den 2. Weltkrieg eingegriffen haben, ist historisch gesehen eine “glückliche Fügung” – tatsächlich wäre es für die Welt besser gewesen, wenn die USA *eher* eingegriffen hätten. (Abgesehen davon, dass eine “Inszenierung Pearl Habour” kaum möglich gewesen wäre – aber das ist ein anderes Thema.)

    Nein, ich unterstelle Bandbreite keine Nähe zum Rechtsextremismus, wie das NPD-Blog nahelegt.
    Ich unterstelle ihr nur eine beachtliche politische Naivität.

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  3. @Martin in aller Kürze: Ich halte die Vorwürfe – wenn auch nicht in ihrer radikalen Gesamtheit – für gar nicht so abwegig und denke, man sollte diese “Verschwörungstheorien” zumindest im Hinterkopf behalten. Grundsätzlich traue ich dem amerikanischen Empire alles zu.

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  4. @Martin

    Ich denke hier wird einfach eine interessante Frage aufgeworfen, die viele sich nicht zu stellen trauen. Kunst, in diesem Fall Musik, muß nicht 100prozentig sein, sie muß andere Ansprüche erfüllen.

    Die Aussage mit “in den 2. Weltkrieg eingreifen” finde ich allerdings auch sehr schrottig.

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  5. @Martin, so ähnlich sehe ich das auch.

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    gesacht am 03. 08. 2007 um 15:34 Uhr
    von knecht
  6. Zumindest habe ich so Herrn M. mal wieder zu einem Kommentar auf pantoffelpunk.de animieren können. Das wars mir auf jeden Fall wert.

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  7. “Grundsätzlich traue ich dem amerikanischen Empire alles zu.” – Wenn’s denn wenigstens mal ein “Imperium” wäre …
    Wobei: lügen und Kriegseinsätze herbei inszenieren können auch unsere Politiker ganz vorzüglich, dazu brauchen sie gar keinen Beistand aus den USA. Hätte “Bandbreite” das aufgegriffen, wäre ihnen der Vorwurf, abgestandene Verschwörungstheorien wieder aufzuwärmen erspart geblieben – von dem des Antiamerikanismus ganz zu schweigen.

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  8. Ja, sie hätten auch über Lügen in der deutschen Politik schreiben können. Oder über die Freiwillige Feuerwehr Osnabrück. Oder über die Freuden beim Gartenbau. Sie haben sich aber jetzt erstmal dieses Thema ausgesucht und das finde ich legitim.

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  9. Die Legitimität, so ein Lied zu machen, streite ich gar nicht ab. Und schon aus Prinzip bin ich dagegen, Leute wie “Bandbreite” mundtot machen zu wollen.

    Allerdings: für “Helden der Wahrheit”, die angeblich niemand ausspricht, halte ich sie nicht: Mathias Bröckers, Andreas von Bülow und Gerhard Wisnewski haben schon zu viele Bücher (ungehindert) verkauft, zu viele Artikel veröffentlicht, als dass ich noch ernsthaft daran glauben könnte, dass die These “die Anschläge vom 11. September 2001 sind das Werk eines US-Geheimdienstes” noch irgend eine Brisanz enthält. Wisnewskis produzierte sogar Fernsehsendungen zum Thema. Unterdrückte Wahrheiten sehen anders aus – auch bei uns.

    Übrigens: an “Osama und die 40 Räuber” – sprich: die drastisch propagandistisch vereinfachte Story von der zentral aus einer Berghöhle im Hindukusch gesteuerten Terrororganisation – glaube ich auch nicht. Weil sie als Erklärungsmodell des Islamistischen Terrors drastisch unterkomplex ist – so unterkomplex, dass es im Grunde eine klassische Verschwörungstheorie ist. Der “Islamismus” ist kein monolithischer Block, selbst die Ideologie und die Motive unterschiedlicher Terroristen “islamistischer” Färbung stimmen nicht überein.

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  10. denen ging es vielleicht wie mir,
    als ich das WTC7 einstürzen gesehen habe und dazu den NIST-Bericht las konnte ich nicht mehr zurück….ab da war ich dann Verschwörungstheoretiker

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    gesacht am 04. 08. 2007 um 00:57 Uhr
    von maxffm
  11. Der Text bezieht sich doch auf den Dokumentarfilm “Loose Change”, oder?

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  12. erstaunlich professionell gemacht, das ding!

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  13. @MartinM: schonmal überlegt, dass die Kunstform HipHop wenig geeignet ist für einen wissenschaftlichen Diskurs und derselbe in dieser Kunstform auch gar nichts verloren hat? Hier sind Statements gefragt, keine Podiumsdiskussionen mit “Einerseits” und “Andererseits”.

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  14. Feines Video :D

    Obwohl ich das sicher etwas deftiger ausgedrückt hätte…

    http://www.youtube.com/watch?v=hdagSIa-UQ8

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  15. @ jolly rogers: gemessen an der üblichen HipHipp-Prollerei ist der Text sogar einigermaßen anspruchsvoll.
    Es geht im Polit HiHop nicht um Diskurse, sondern um – platt gesagt – Agitation. Und der Inhalt dieser Agitation gefällt mir im Falle Brandbreite, bei allem Verständnis, zu dem ich mich verpflichtet sehe, überhaupt nicht.

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  16. @MartinM: de gustibus non est disputandum. Dem einen gefällt’s, dem anderen nicht. Und man mag manches Verschwörungstheorie nennen: Dass es sie gibt, ist nicht die Schuld derer, die sie äußern, sondern derer, die den Raum dafür erst schaffen.

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  17. Harhahar, jetzt sach ich nix mehr zu diesem Schwachsinnsargument, und erinnere nur an die Diskussion beim Che. Am Ende wird der Jude schon selber Schuld sein, wenn er den Raum für seine Verschwörungstheorien selber schafft, nech.

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  18. Um die Juden gehts ja nicht wirklich, oder?

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  19. Unglaublich schmerzvoll wie heutzutage die Linke in die (un)rechte Ecke gedrängt wird… und unglaublich alarmierend…

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  20. Nä, um die Juden geht’s hier wirklich nicht, auch wenn der Streithammel es gern hätte.

    :-)

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  21. “Um die Juden gehts ja nicht wirklich, oder?”
    Antisemit! Antisemit! ;)
    (hätten wir das auch erledigt)

    musik ist musik und physik ist physik (welche in “loose change” asureichend zu rate gezogen wird) da braucht es keine verschwörung um zu merken, dass alles nicht ganz so gelaufen sein kann, wie man glauben machen wollte.
    (hätten wir das auch erledigt?)

    im schlimmsten fall wäre das ganze also das wiederkäuen bekannter tatsachen (mit möglichen zusammenhängen) und im besten fall ein beitrag zum verbreiten der lauten nachfrage “was ist jetzt dran!?” (die die macher von “loose change” ja anregen wollten)

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  22. Ne, um die Juden gehts nicht. Ich würde auch nicht sagen, daß der Text von Bandbreite irgendwie antisemitisch ist.
    Das Argument: “…Verschwörungstheorie …: Dass es sie gibt, ist nicht die Schuld derer, die sie äußern, sondern derer, die den Raum dafür erst schaffen” ließe sich aber genauso auf die Protokolle der Weisen von Zion anwenden… Think!

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  23. @Khan
    Hier wird niemand gedrängt, sondern das machen die Protagonisten schon selber mit ihren »Argumenten«.
    Ach so, noch was: dieser Text und dieses Video sind vor allem eins: UNGLAUBLICH DUMM. Und Langweilig. Ist mir ein Rätsel, wieso man sowas interessant finden oder loben kann, außer man mag halt, daß es kracht im Gebälk. Aber wer auf sowas steht, der schaue lieber die Nazi-Mucke dazu an, die ist besser gemacht; vor allem die Pienzchen-Verarsche. Im übrigen steckt hinter 9/11 Walt Disney, hinter der Irak-Invasion Groucho Marx und hinter dem schlechten Wetter Gerhard Schröder. Mach ich bald nen Hip-Hop-Song drüber, voll mutig, sowas mal auszusprechen. Traut sich ja sonst keiner. Warum bloß?

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  24. @Fritz:

    ließe sich aber genauso auf die Protokolle der Weisen von Zion anwenden… Think!

    Ließe sich sicher, ließe sich auch darauf anwenden, dass Afrikaner in Deutschland selbst Schuld sind, wenn Nazis sie anzünden, aber es tut ja HIER niemand. Und wer weiß, was Jolly repräsentiert, schiebt ihm so etwas auch nicht einfach mal so unter. Das halte ich für unter der Gürtellinie boxen. Das Argument ist ja immer ein satter Schlag, der sofort ausknockt – aber in diesem Zusammenhang eben “nicht fair”.

    @mule: Einspruch, Euer Ehren, siehe oben. Niemand, außer Dir, hat die Juden ins Spiel gebracht. Darum kann hier auch niemandem Antisemitismus angehängt werden. Ich halte das im Übrigen für ein extrem nervige wie auch kontraproduktive Sitte, sofort mit dem Kickbox-Argument “Antisemitismus” herumzuledern, zumal in “innerlinken” Diskussionen udn zumal sich hier eigentlich gerade Leute boxen, die ANSONSTEN gar nicht so weit auseinanderstehen, wie ich denke.

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  25. @Pantoffelpunk:
    “…ließe sich auch darauf anwenden, dass Afrikaner in Deutschland selbst Schuld sind, wenn Nazis sie anzünden”

    Eben, und darum war das ein Scheißargument. Um mehr gehts nicht.

    lg, Fritz

    P.S.: wie formatiere ich den Text als Zitat?

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  26. Jetzt muß ich aber schon was richtig stellen: ich habe hier niemandem Antisemitismus unterstellt. Ist aber interessant, wie da so manchner draufkommt. Ich kann hier jedenfalls nix davon lesen. Mich hat nur gestört, wie hahnebüchen pubertärer Hip-Hop verteidigt wird. Da bitte ich doch drum, das nochmal genau zu studieren. Deswegen kann ich Deinem letzten Satz auch rundherum zustimmen. Ich frage mich nur manchmal, ob jemand, der was von Japan…Kriegseintritt Blubbblubb faselt links sein kann. Mein Urteil: nein, denn das ist gänzlich unreflektiert und unkritische, blödsinnigste Identitätslogik. Oder »Verschwörungstheorie«, wie hier einige sagen würden.

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  27. Ah, die kritischen Terroretiker sind da. Was ist denn so Scheiße daran, wenn ich sage, dass die Bushadministration durch mangelnde Aufklärung der Anschläge vom 11.9. und Desinformation das Entstehen von anderlsautenden (Verschwörungs)theorein selbst verschuldet hat? Warum werden Fragen nach Ungereimtheiten beim Anschlag auf das Pentagon nicht erschöpfend und plausibel beantwortet? Warum werden Legenden wie die des “Let’s Roll”-Schlachtrufs verbreitet? et cetera pp.

    Vielleicht schreibt Ihr mal einen Besinnungsaufsatz mit dem Titel “Warum es anderslautende Meinungen als die regierungsamtlich verlautbarte gibt und wie sie entstehen”.

    Tschö mit ö.

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  28. “Ich halte das im Übrigen für ein extrem nervige wie auch kontraproduktive Sitte, sofort mit dem Kickbox-Argument “Antisemitismus” herumzuledern…”

    deshalb mein einwurf (;))
    wo ist jetzt eigentlich das Problem? Eine Band vertont “loose change” und das ist irgendwie “doof”? Im Vergleich zu “isch figge deine mudda und meine und dann deine vadder!” dann doch irgendwie nicht mehr so ganz, oder?

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  29. @JJ
    Die mangelnde Aufklärung bzw, Verschleierung ist genau deswegen ja keine Verschwörung mehr. Wir wissen’s ja, und die Lügen sind aktenkundig. Der Rest ist halt Spekulation. Da muß man deswegen noch lange keinen Geheimratsgeschwurbel vom Stapel lassen wie die Jungs.
    @ben
    kann man deswegen immer noch besser finden, meinetwegen. Dagegen is nur Bella Ciao sowohl lyrisch als auch musikalisch dann höchste E-Kultur, 5 von 5 Adornos. Es sollte einfach bessere Lieder für die Linke geben. Dieses Hip-Hop-Dingens von 2000 oder wann, »ich sage K ich sage Z, ich sage Nazis rein«, das war cool. Da warn die Nazis richtig sauer. Irgendwas antimerikanisches Ablassen halt ich jetzt für nicht so »kritisch«.

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  30. Heute beim Bäcker:

    Kublai: Ein “Kornkracher” bitte

    Bäckerfrau: Tut mir leid keine mehr da, sie sind zu spät dran

    Kublai: Sind sie Antisemitin?

    Das Gesicht der Dame kann ich gar nicht in Worte fassen, aber als gute deutsche Frau hat sie sich total überschwänglich bei MIR entschuldigt, sie hätte keinesfalls meine Kultur beleidigen wollen und jeder dürfe schliesslich aufstehen wann er will.

    Die Nummer ziehe ich ab heute öfter mal ab, die Frau hat sogar noch die Rechnung ein wenig “gerundet” so als kleine “Entschädigung”

    (Habsch natürlich in einer “fernen” Stadt gemacht)

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  31. Witzischkeit kennt keine Grenzen…

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  32. @Fritz

    Nee, witzig is das nich, aber es klappt beim Bäcker genauso gut wie in der Politik.

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  33. Ach so.

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  34. Fritz, ich warte auf Deinen Besinnungsaufsatz.

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  35. [...] pantoffelpunk » Blog Archiv » Selbst gemacht? [...]

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  36. Besinnungsaufsatz? Ich? Es gibt Sachen, die muss man nicht kommentieren.

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  37. Mist, zu spät gekommen. 36 Kommentare lesen ist mir zu aufwändig. Daher nur ein kurzes Statement: Ich bin dafür! Schönen Dank.

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  38. Man darf bei dieser ganzen Diskussion einen wichtigen Punkt nicht vergessen:

    Wenn man mal ganz genau (und dafür braucht man gar nicht lange) schaut, welche Werbeflächen die bandbreite für sich, ihre Platten und ihre “Ideologie” nutzt, von wem sie unterstützt wird und woher sie ihre Ideen bezieht … dann kriegt man innerhalb kürzester Zeit die Namen von NPD-Funktioniären und Leuten die noch weiter rechts stehen um die Ohren gepfeffert. Und zwar nicht zu knapp.

    Damit soll nicht gesagt werden, dass die bandbreite zu diesem Spektrum gehört – aber möglicherweise fühlen sie sich in ihrer Rolle als Rebellen, die gegen alles sind und gegen die jeder ist, so toll – dass sie gar nicht mitbekommen, auf rechtsradikale Bauernfängerei reinzufallen …

    Denn nicht immer die einfachste Erklärung (und diese ganzen Verschöwrungstheorien sind die einfachste Erklärung!) sind immer die richtigen. Denken hilft. Auch der Bandbreite.

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    gesacht am 27. 08. 2007 um 13:19 Uhr
    von ich
  39. Eben, so ein Zufall ….
    Eastcoast gleich Ostküste, das ist für manche hier neu.

    @ DschingisKhan:
    was soll eigentlich dein extremhumoresker Beitrag hier zum Thema liefern? Offenkundig haben wir über was anderes geredet, zumindest diejenigen, die lesen konnten

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  40. Ich bleibe dabei: Es muss auch innerhalb der Linken möglich sein, solche Fragen aufzuwerfen – zumal künstlerisch, ohne in die rechte Schublade gedrängt zu werden. Sicher, man sollte immer aufpassen, nicht zu viel Applaus aus der rechten zu bekommen, aber das ist nicht immer ganz einfach, da sich die Faschos an sämtlichen Themen, mit denen Punkte zu machen sind, laben. Auf schaeuble-wegtreten habe ich in den ersten 2 Wochen ene Menge Fascho-Seiten aus der Unterstützerseite löschen müssen. die Seite kam dort gut an – aber darum bin ich doch kein Nationalist. Genau so wenig wie die Bandbreite, die im Übrigen hier auch das Lied “Kein Sex mit Nazis” feilbietet.

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  41. dem ist auch nichts hinzuzufügen, es kommt aber eben drauf an, wie. Wenn man sich aber diese blödsinnige Verschwörungslogik zu eigen macht, verkürzte Kapitalismuskritik durch die Gegend grunzt (»US-amerikanisches Kapital«, »Wall-Street-Kapitalismus« etc.), dann isses kein Wunder, wenn die Kids nicht mehr zwischen rechts und links unterscheiden können. Für eine Linke gehört meiner Meinung nach eben eine gewisse Distanz und Nicht-Gefolgschaft einfacher Lösung dazu. Seinen Identifizierungswünschen kann man ja mit »Deutschland muß sterben« nachgeben, das fetzt wenigstens.

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Sach ma was...

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Datum: Donnerstag, 2. August 2007 um 21:49
Kategorie: zermatschtes
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