Was ganz anderes: TYPOlight

Was ganz anderes: TYPOlight

TYPOlight ist ein freies CMS und mitnichten der kleine Bruder des mächtigen TYPO3 sondern eine eigenständige Entwicklung. Ich habe da heute Nachmittag mal reingeguckt und finde das ganz sexy.

Modernes Look and feel, interne automatische Update- und Modulinstallationsroutinen, smarte features und add-ons, eine deutsche community, die in einem übersichtlichen Portal organisiert ist, intuitiv zu bedienende Verwaltungstools und natürlich: das ganze for free, genauer LGPL. Lecker, das.

Hat hier einer der Mitlesenden Erfahrungen mit dem Tool? Können diejenigen vielleicht bestätigen oder dementieren – je nach dem – dass die Schwäche und auch die Stärke des Tools in einer eingeschränkten Flexibilität liegen? Schwäche und Stärke gleichzeitig, weil dies einerseits Einschränkungen in der Gestaltung mit sich bringt andererseits aber auch eine seitenübergreifend konsistente Oberfläche sicherstellt?

Hat jemand sonstige Warnungen und Empfehlungen?

9 Responses »

  1. Ich habe Erfahrungen damit, zumindest der Art, dass ich es – neben zig anderen – mal getestet und für schlecht/ unintuitiv befunden habe. Das Backend ist, wenn ich mich recht entsinne, ähnlich aufgebaut, wie bei Joomla. Also Crap erster Güte.
    Meine Erfahrung:
    wenn Ottonomaldepp ein CMS haben möchte, dann muss es CMSMS sein. Für Fortgeschrittenere gibt’s Drupal.
    Irgendwo in der Mitte kann man auch WP als CMS missbrauchen.

  2. Ich erinnere mich, dass Du mal was von CMSms geschrieben hast und ich es mir angesehen habe. Und grad habe ich nochmal gecheckt, ob meine Erinnerung stimmte: Jo, CMSms mag ich gar nicht, so auf den ersten Blick finde ich das eher unsympatisch. Es soll natürlich simpel in der Administration und Pflege sein, damit Kunden es selbst bedienen können, aber der Output soll natürlich trotzdem maximale Bedürfnisse abdecken können. Das sehe ich – zumindest in der Demo von CMSms – nicht.

    Ich habe bisher mit (sinkender) Begeisterung contenido installiert, aber vor allem das Modul-Management ist extrem unübersichtlich und die Modulkompatibilitäten lassen von Versionssprung zu Versionssprung nach. Und da Du im Backend keinen Manager hast, keine Auto-Updates und dergl., musst Du im Grunde nach jedem Update jedes Modul testen. Das ist bei großen Sites echt aufwändig und leider nervig. Ganz abgesehen davon, dass die Module auch nicht übersichtlich und versioniert aufgelistet, sondern in Threads per code-Tag niedergeschrieben werden und Du sie per copy and paste (manche auch per XML-Import) installieren musst. Schade, eigentlich.

    Redaxo hingegen erscheint mir zu klein für die meisten Kunden und allerbestens für Privatseiten geeignet.

  3. Die Templates sind aber, wie ich grad gesehen habe, recht einfach anzupassen, die Struktur ist ganz übersichtlich. Der Updateservice ist für eine ID kostenlos, betreibt man mehrere Domains kann diese ID auf diese erweiter werden, jede weitere kostet ungefähr 0,15 € im Monat, das ist noch zu verkraften, rechnet man die zeit für ein Update per hand dagegen, kommt man dabei ganz gut weg, eigentlich.

  4. Natürlich bin ich voreingenommen. Trotzdem gefällt mir, nachdem ich das Video angeschaut habe, das System nicht.

    Ist es in Web-2.0-Zeiten wirklich noch zeitgemäß, Listen zu haben die Millionen von Schaltfläche pro Zeile haben, anstatt das ganze Intelligent zu gestalten?

    Sieht aus, als ob es von „Web 1.0“ herübergerettet wurde.

    Auch der ganze Rest sieht so aus, wie ein Programmierer halt ein System aufbauen würde, aber eben nicht, wie der Benutzer es intuitiv, aufgabenorientiert haben möchte. Google würde sich vermutlich kaputt lachen, oder so.

    Wie gesagt, ich bin voreingenommen und finde unser System natürlich besser.

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