Author Archives: pantoffelpunk

About pantoffelpunk

Teile der Welt doch ein bisschen von dir in diesem Profil mit. Das, was du hier hinein schreibst, wird dann später für alle sichtbar sein.

Tut mir leid…

Tut mir leid…

Ecki, Datentrampelpfad, Kris, Missi und all Ihr anderen Anständigen – auf mich könnt Ihr nicht zählen, ich bin und bleibe unanständig.

ich bin unanständig

Ich besuche weiter nach Lust und Laune islamistische und linksradikale Webseiten, installiere, so ich wieder Lust dazu bekomme, Counter Strike, klaue geschützte Bilder, biete GEMA-geschützte und copygerightete Musik zum Anhören an, beleidige weiterhin die ganzen dummen Arschlöcher dieses Planeten und rufe hin und wieder sogar zu Gewalt auf. Sorry.

Update 17.02.2007: Ich halte mich ja für grundsätzlich total komisch, harr harr, aber zu langsam. Leider.

Und der Tod trug ein Ballack-Trikot.

Und der Tod trug ein Ballack-Trikot.

Ganz kurz nochmal, Franz Josef Wagner:

[…] Aber ich habe einen Traum: Wie wäre es, wenn die Verlierer die Welt retten wollten? Es ist wie der Anfang eines Hollywood-Films. Ich würde gerne das Drehbuch schreiben. […]

Bitte, Franz Josef Wagner, tun Sie das nicht!

Sicher, Sie ordnen sich schon der richtigen Gruppierung zu, aber ich bin sicher, dass das Buch nicht lesbar wäre, obwohl Sie es natürlich auf, jawoll, Deutsch schreiben würden, denn…

Liebe deutsche Sprache, ich finde dich cool. Luther sprach Deutsch, Mozart, Kant, Einstein, Goebbels. […] Die Nazis schrieben ihre Todesurteile auf Deutsch, die Priester in den KZs beteten auf Deutsch. Pamphlete erschienen auf Deutsch. Das Grundgesetz ist Deutsch. […] Uschi Glas spricht Deutsch. […]

[…] Man spricht Deutsch mit dem Herzen.

Aber Ihre Metaphern, F. J. Wagner, Ihre Metaphern. Die versteht doch kein Mensch – selbst dann nicht, wenn Sie sie erklären:

[…] Ich guckte fallenden Herbstblättern nach und versuchte, den Wind in Verbindung mit dem Weltall zu bringen. Was ich sagen will: Ich hatte ein T-Shirt an, eine Boxer-Shorts und guckte aus dem Fenster. […]

Und Ihre Vorstellung von einer heilen Welt, Franz Josef Post von Wagner, teilt auch nicht jeder, glauben Sie´s mir halt:

[…] am Wochenende waren die Autobahnen heillos verstopft. Wer von Berlin aus an die Ostsee wollte, steckte hoffnungslos im Stau.

Ist das nicht großartig? Ist die Geschichte der Deutschen nicht wie ein Wunder? […]

Zumal es in Ihren Phantasien ja doch nur darum geht, dass SIE überleben, 150-200 Passagiere sind zwar keine Kleinigkeit (F. J. Wagner), aber sie abstürzen zu sehen und selbst überlebt zu haben, das kann einem schon mal vor lauter Glück das breite Grinsen ins Gesicht zaubern:

[…] ich bin eifersüchtig auf Ihr Glück. Ich würde gern ein Flugzeug verpassen, das abstürzt. Dieses Glück hätte ich gern.

Wir wissen aus zahlreichen Briefen, dass Sie Junggeselle sind und vielleicht ist diese Art von Glücksvorstellung eine Folge der Einsamkeit, F.J. Wagner, die Sie uns in einem mitreißenden Brief an das Gleichstellungsgesetz – zwar durch die Blume – aber sehr eindrucksvoll schilderten:

[…] Orgasmus, Zärtlichkeit […] wird man nie per Gesetz kriegen.

Das kriegt man nur ganz allein.

Jetzt fragen Sie natürlich zu Recht:

Gibt es etwas Zynischeres als das?

Und ich antworte Ihnen: Ja. Nämlich das:

[…] Aber ich habe einen Traum: Wie wäre es, wenn die Verlierer die Welt retten wollten? Es ist wie der Anfang eines Hollywood-Films. Ich würde gerne das Drehbuch schreiben. […]

Zum Schluss ein Rätsel: Wo fehlt im folgenden Brief das „trotzdem“?

Das Tolle an dem Nobelpreis ist, dass Sie ein Türke sind. Und so unglaublich nett und so gebildet. Und es so angenehm ist, sich mit Ihnen zu unterhalten.

Einsendungen bitte direkt an fjwagner@bild.de

Österreich hat auch ein PISA-Problem

Österreich hat auch ein PISA-Problem

[…] PANTOFFELPUNK :

DU KLEINES WIDERLICHES ETWAS!!!!! DU WIST SCHON SEHEN WAS DU VON DEINE SCHWULHEIT HAST!!!!!! FICK DICH UND DEINE NACKTFOTOS IN DEINE VERSCHIEßESNES
ARSCHLOCH

CU DU HURNSOHN!!![…]

Trotzdem danke ich meiner Vielschreiberin „Marion“ aus Österreich für über 400 Kommentare in meinem Königsbeitrag. I love you all!

Post an Wagner

Post an Wagner

Selbst in Abetracht der komplett abhandenen journalistischen Qualität der BILD (ohne „-Zeitung“), frage ich mich, wie Sie, Wagner, sich bei diesem Käseblatt nach oben geschlafen haben, nachdem Sie bei der Bunten und der BZ bereits geschasst wurden. Sicher, Sie haben das Buch „Die 7 Todsünden beim Artikelschreiben“ gelesen, aber dort etwas grundlegend falsch verstanden: Die Dinge, die dort beschrieben sind, sollten Sie eben gerade NICHT machen. Schwamm drüber.

Ihren Tagesablauf, Wagner, stelle ich mir so vor: „Gegen fünf Uhr aufstehen und sich mit dem Frühstück viel Zeit lassen, damit Sie nicht in den Feierabendverkehr kommen“ (Winfried Bartnick), dann mit dem Auto in die Tiefgarage der BILD-Redaktion, mit dem Fahrstuhl in den 8ten Stock, ein wenig aus dem Fenster gucken und die Lichter der Großstadt genießen. Da liegt dann wieder so ein wichtiges Journalismus-Gefühl in der Luft: Hochhaus, es ist bereits dunkel, alle haben ihren Arbeitstag hinter sich, nur die lonely-Journalisten-Wölfe arbeiten noch an dem Clou für den nächsten Tag. Dann geht es an die Recherche, will sagen: Sie lesen die aktuelle BILD und gucken sich im Fernsehen die Aufzeichnung von Akte investigativ an. Um sich besser in Ihre Zielgruppe einfühlen zu können, machen Sie Ihre erste Flasche Rotwein auf und trinken sie in einem Zug aus. Dann öffnen Sie die zweite Flasche und wenn Sie dann in Ketten liegen (metaphorisch für: sternhagelstrunzenvoll sein), dann machen sich ans Schreiben. Dabei kommt dann unter anderem so was raus:

Sehr geehrter Herr Steinmeier,
das Herzeleid singt sein Hohelied vom unschuldig, in Ketten gehaltenen, gefolterten Bremer Türken in Guantánamo – und zeigt mit den Fingern auf Sie.

Sie hätten den Häftling erlösen, befreien können. Sie haben es aber nicht gemacht. Ich hätte es übrigens auch nicht gemacht.

Sie liegen in Ketten, aber da war der 11. September 2001. Die Attentäter vom 11. September waren arabische Hamburger Studenten. Sie waren unauffällig und nett. Sie haben bei Aldi und Kaisers eingekauft. Niemand sah es ihnen an, dass sie Massenmörder werden.

Ich finde es absolut korrekt, wenn Sie sich im Zweifel für die Sicherheit entscheiden. Der Bremer Türke ist für mein Leben nicht so wichtig. Wichtig ist für mich die Sicherheit.

Herzlichst
Ihr F. J. Wagner
(via via)

Unter uns, Wagner: Ihre schwül vorgetragenen rassistischen Gehirnfürze sind für mein Leben nicht wichtig und das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben stehen. Inhaltlich bedienen Sie zwar Ihre Zielgruppe, die deutschen Stammtische – formell aber maximal die, die bereits unter selbigem liegen.
Metaphorik, Wagner, sollte man denen überlassen, die es können. Und das Denken ebenfalls – z.B. den Pferden, die haben den größeren Kopf. Sie, Wagner, sollten hingegen vielleicht Ihren Tagesablauf ändern: Bleiben Sie einfach liegen. Am besten für immer.

Der Berliner Suffkopp ist für mein Leben nicht wichtig. Wichtig ist für mich erstmal mein Mittagessen.
In diesem Sinne: Mahlzeit
Ihr pantoffelpunk