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Teile der Welt doch ein bisschen von dir in diesem Profil mit. Das, was du hier hinein schreibst, wird dann später für alle sichtbar sein.

Der Teufel scheißt sich heute mal selbst ins Hemd.

Der Teufel scheißt sich heute mal selbst ins Hemd.

Weil er Angst hat um seinen großen Haufen.
Aber es gibt da die Zeitgenossen Vaubel und Hundt, die manchmal vielleicht zu viel Zeit mit Nachdenken verbringen, was in diesen Fällen nämlich deshalb schlecht ist, weil es den beiden degenerierten Schlichtbirnen nur noch darum geht, den dekadenten Status zu halten. Und das stellen die beiden sich so vor:

Erst einmal müssen die Armen nachhaltig arm bleiben und am liebsten noch ärmer werden, ob sie arbeiten oder nicht. Der wölkische Beobachter hat das an dieser Stelle noch einmal fein säuberlich – auch für den dämlichsten Proletarier verständlich – zusammengefasst. So funktioniert Kapitalismus, Proletarier, einfach vor der nächsten Wahl nochmal drüber nachdenken.

Sind die Armen dann arm genug, sind sie, wie Che entdeckt hat, zu besteuern und hernach vor allem zu entrechten.

Fertig.

Nee, echt mal jetzt, Hundt und Vaubel. Vor allem in Kombination ist das doch ne echte Weltidee.

Seehofer, alte Kartoffel!

Seehofer, alte Kartoffel!

Haben Sie, Seehofer, gerade auch Frontal21 gesehen? Ja? Und, ist es Ihnen wenigstens peinlich? Nein, habe ich auch nicht erwartet. Ihnen und Ihresgleichen ist halt nichts mehr peinlich, was Klose, Glos, vor allem Schäuble und natürlich Zypries so wie so erst kürzlichst wieder eindrucksvoll bewiesen haben. Der Innenminister ärgert sich darüber, dass es in der BRD eine Verfassung gibt, die auch noch eingehalten werden soll. Der andere steht offen zum Nationalsozialdemokratismus, der nächste zu seiner Dummheit, droht er doch als deutscher Wirtschaftsminister, die Rüstungsaufträge statt einer deutsch-französischen Firmen-Kooperative nach Übersee zu geben, um damit die Vernichtung von deutschen Arbeitsplätzen durch die Vernichtung von deutschen Arbeitsplätzen abzustrafen. Und Zypries müsste sich schon allein dafür schämen, dass Sie Frau Zypries ist. Tut sie aber nicht. So wie sie sich nicht dafür schämen, DER Horst Seehofer zu sein, der nicht weiß, was er so den lieben langen Tag für Gesetze erlässt.

Kurz zur Erinnerung:

Ein Beispiel: 1999 waren in einem Kilo Äpfel nur 0,01 Milligramm des Pilzbekämpfungsmittels Chlorthalonil erlaubt. Heute ist ein Milligramm, also die hundertfache Menge des Stoffes zulässig, der im Verdacht steht, Krebs zu erzeugen. (frontal21.de)

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) legt sogenannte Referenzdosen fest – hee, Seehofer, zuhören, diese kurze Zusammenfassung ist hauptsächlich für Sie, Sie wirkten im Interview mit Frontal21 so, als wüssten Sie nicht die Bohne, worum es geht – also: das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) legt sogenannte Referenzdosen fest, wird diese Referenzdosis überschritten, so sei dies

ein konkretes Indiz für eine mögliche Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit, wobei die so genannte akute Referenzdosis die zulässige Tagesdosis meint.

So weit klar, Seehofer? Gut.
Greenpeace aber kritisiert,

die heute zulässigen Giftmengen liegen oft über den Tagesdosen, die das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) festgelegt hat. So liegt der heute legale Wert für Chlorthalonil in Äpfeln um das Fünffache über der Tagesdosis, die das BfR für noch vertretbar hält.

Verstanden, Seehofer? Die Belastung eines Apfels durch krebserregende Pestizide darf fünfmal so hoch sein, wie sie vom Bundesinstitut für Risikobewertung als akut gesundheitsschädigend eingestuft wird.

Sie finden, dass sei eine unglaubliche Frechheit? Das dürfe nicht sein? Wer so etwas erlauben würde, Seehofer, wollen Sie wissen? Sie, Seehofer. Sie.

Und wissen sie was, Seehofer, wenn Sie eines Tages auf dem Weg in Ihr Büro in die Luft gesprengt werden, dann wundern sie sich nicht, dass die Terroristen weder Turban noch Vollbart tragen, sondern Flecken von Milchkotze auf der Schulter haben und Abdrücke von Legosteinen am Arsch. Oder schwarze Beulen im Gesicht.

Und sagen Sie nachher nicht, Sie hätten von nichts gewusst!

Schäuble, alter Sabbergreis, hier ein PR-Tipp:

Schäuble, alter Sabbergreis, hier ein PR-Tipp:

In der Tagesschau ging es heute um das Ausspionieren von Festplatten ohne dringenden Tatverdacht. Nichts Neues und in Zeiten juristischer Selbsbedienung auch nichts, was den Nachrichten verfolgenden Bundesbürger noch umhaut. Aber wenn Sie im Fernsehen zu dem Thema gehört werden und Sie das publikumswirksame Argument lancieren, so Kinderfickern das Handwerk legen zu wollen, dann hören Sie auf, dabei so debil-schief zu grinsen und die Augen zu verdrehen, als würden Sie gerade einen Balken werfen („Kinue palci!„), vulgo: als würde Ihnen einer abgehen. Böse Zungen könnten sonst behaupten, Sie sind nur scharf auf die zu Tage tretenden Bildchen.

Und das kommt ja vor allem in Ihren völkischen Kreisen gar nicht gut an.

Freudsche Satzvervollständigung

Freudsche Satzvervollständigung

Glos, alter Kastenkopp, heute in der Presseschau von NDR info ein Zitat aus irgendeiner Zeitung, deren Name mir jetzt nicht mehr einfällt, gehört:

„… offenbart die Drohung aus Berlin, die Vergabe der Rüstungsaufträge zu überdenken, vor allem den schweren Geburtsfehler von Michael Glos.“

Hui, schwerer Geburtsfehler! Haben wir was verpasst? Was ist das denn für ein Fehler? Cerebrale Dysfunktion?

Noch bevor ich mir auf diese Fragen eine Antwort geben konnte, musste ich leider hinnehmen, dass ich den Satz vor der charmanten Radiosprecherin in meinem Kopf vervollständigt habe. Es ging natürlich um den Geburtsfehler des Unternehmens EADS. Schade.

Klima-Report der Vereinten Nationen

Klima-Report der Vereinten Nationen

Am morgigen zweiten Februar wird der Klima-Report der Vereinten Nationen vorgestellt und es mag in diesem Zusammenhang hochgradig zynisch klingen, aber ich rate Herrn Glos, Frau Merkel, Herrn Gabriel, Herrn Bush, den Top-Managern der AUDI-, VW-, Mercedes- und Energie-Konzerne, die hier spontan und stellvertretend für alle anderen Verbrecher (You know who you are) genannt seien, die sehenden Auges die Zukunft dieses Planeten zu Gunsten Ihrer Posten, Pöstchen und Tantiemen verheizen: Zieht Euch warm an!

Ihr macht Euch Gedanken über die Gefahr, die von Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt ausgeht? Lächerlich. Schon bald, davon gehe ich fest aus, ist auch der von Euch instrumentalisierte und so dringend benötigte islamistische Terror, mit dem Ihr den Überwachungsstaat, Krieg, Verletzung der Menschenrechte und sogar Folter legitimiert, nur noch Peanuts. In wenigen Jahren wird Öko-Terrorismus schwer im Trend sein und ich sage Euch: Ich freu mich drauf.

Ganz davon abgesehen, dass Ihr Asozialität als Werte vermittelt, Ihr die Spaltung der Massen vorantreibt, nach Lehnsherrenart zum Teil untragbare finanzielle Opfer einfordert und vor allem außenpolitisch auf eine so ekelerregende und unverantwortliche Weise herumzündelt, als wäre der zweite Weltkrieg nur ein Hollywoodstreifen gewesen und dabei ohne Scham, ohne ein Wort des Bedauerns, ohne einmal selbstkritisch zu reflektieren Abertausende Tote nicht nur in Kauf nehmt, sondern aktiv daran mitarbeitet, abgesehen also davon, dass Ihr gerade dabei seid, alles soziale Leben mit Blick auf gut aussehende Excel-Diagramme vor der nächsten Wahl zu zerschroten, zerstört Ihr einfach so unseren Lebensraum oder macht zumindest den Weg dazu frei.

Un dabei geht es mir gar nicht um mich und noch weniger um die Erde an sich: In ein paar Hunderttausend Jahren, wenn der Mensch schon lange Geschichte ist, wird die Natur sich regenerieren und es werden neue, aber hoffentlich nur nicht-zivillisierte Lebensformen entstehen und alles wird gut sein.

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Das sind nicht die Augen eines für ein Wahlkapfpamphlet gecastetes Kind, es sind Augen eines der Kinder, für dessen Zukunft Verantwortung zu übernehmen ich mich verpflichtet habe. Das schließt nicht nur ein, hier und heute für sein leibliches und seelisches Wohl zu sorgen, sondern auch mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln dafür Sorge zu tragen, dass er auch in sechzig, in siebzig und vielleicht auch in achtzig Jahren eine Welt vorfindet, in der das Leben genießbar oder zumindest lebbar ist.

In Konsequenz nimmt mich diese Verantwortung in die Pflicht, Leute wie Sie, die oben genannten, von Ihren sogenannten Machtpositionen zu fegen, von denen aus Sie doch leider keine Macht ausüben. Sie sind nur ein Spielball Ihrer eigenen Gier. Das, was Sie und andere Macht nennen, ist nur ein gesichtsloses Entscheiden, welcher Lobby am meisten Zugeständnisse zu machen ist – und es gibt kaum Zweifel daran, dass dies meistens diejenige ist, die am höchsten schmiert. Mit demokratischen Mitteln sind vielleicht einzelne Personen von bestimmten Positionen zu verschieben, doch die herrschende politisch-industrielle Kaste ist – wie abgelutscht und zugleich treffend dieser Vergleich doch ewig bleibt – wie eine neunköpfige Hydra: Wer in Berlin als nicht mehr tragbar gilt, geht eben nach Brüssel oder sonst wohin und kassiert dort Schmiergeld und auf seinem Posten sitzt der nächste, oft noch viel schlimmere Egoist, der nur für sein eigenes Konto Politik betreibt, einen maximalen Weitblick von 4 Jahren hat und dabei auf die Zukunft meiner Kinder pfeift.

Also müsste ich eigentlich, um meiner Verantwortung gerecht zu werden und der unausweichlichen Frage meiner Kinder „Was hast Du denn dagegen gemacht, Paps?“ Stand zu halten, in den Untergrund gehen und so viele wie möglich von Ihnen erschießen. Und glauben Sie mir: In meiner Phantasie ist das bereits hundert mal passiert. Tausend mal. Rattatattatattatatt! Es gibt aber einige Gründe, die mich hindern, das in der Realität zu tun, obwohl ich mich moralisch unbedingt dazu verpflichtet sehe: Zum einen sind da die tief eingebrannten Reste meiner bürgerlichen Erziehung, da ist auch meine Bequemlichkeit und meine Furcht, den Rest meines Lebens tot zu sein oder im Knast zu sitzen. Da sind die Dinge, die ich noch zu tun vorhabe und da ist der andere Part der Verantwortung für meine Kinder, die ich noch ein paar Jahre begleiten muss und will. Das ist so manches Mal ein schier unerträglicher Zwiespalt und innerer Widerspruch.

Aber ich bin nicht allein. Und wenn sich Menschen dazu entschließen, diese Gedanken konsequent weiterzudenken und entsprechend zu handeln, suchen Sie nicht in meinem Keller, wenn Sie vermuten, dass ich ihnen Unterschlupf gewährt habe. Dort werde höchstens ich sein. Den Helden, die endlich Taten sprechen lassen, werde ich selbstverständlich mein Bett anbieten.

WordPress 2.1 Update

WordPress 2.1 Update

Ein Update auf WordPress 2.1 ist „nicht all zu sorglos“ zu empfehlen, es gibt da wohl in einigen Fällen noch 404- und Formatierungs-Fehler.

Ich hab´s getan, musste aber hier und da ein wenig am Code Hand anlegen, weil ein paar Fehler auftauchten (z.B. „Cannot modify header information“). Im Backend gibt es einen parse error („Parse error: parse error, unexpected ‚,‘ in /***/wordpress/wp-includes/gettext.php(313) : eval()’d code on line 1 in der Blogstatistik des Dashboards, den man zunächst hinnehmen oder auskommentieren muss.

Wer also updaten will (und das Backend ist dann wirklich etwas hübscher), sollte dringend alles (files und Datenbank) ordentlich wegsichern (solides DB-Backup-plugin gibts hier), vorher hier gucken, ob die Lieblings-Plugins und hier ob das Theme voraussichtlich noch funzen werden (siehe Datenbank-Problem durch Linklisten in sidebar) und am besten über mindestens rudimentäre php-Kenntnisse verfügen.