Wolfgang Schäuble, der Mann grenzen- und schamloser Politphantasien, stellt ein noch höheres Renteneintrittsalter in Aussicht:
Nötig sei eine stärkere Flexibilität, sagte der CDU-Politiker in einem am Dienstag veröffentlichten Interview des Wirtschaftsmagazins «Capital». Auf den Einwand, dies sei mit der Erhöhung des Rentenalters auf 67 ja schon eingeleitet, sagte er: «Ja, aber da sind wir noch nicht am Ende. […]»
Dabei liegt das durchschnittliche Renteneintrittsalter zur Zeit bei 62,5 Jahren, was deutlich macht, dass schon die jetzige Regelung real nur eine Rentenkürzung ist und Politik einfach am Menschen vorbeigemacht wird.
Yepp.
Pax
Ich finde den Vorschlag vom Schäuble super. Die Bettlegrigen können dann Matratzentester für das dänische Bettenlager werden. Die Rheumatiker können sich als Versuchskaninchen der Pharmaindustrie versuchen und die alten Spanner können dann nach einem dreiwöchigen Computerkurs den Schäuble beim Kampf gegen den internationalen Terrorismus unterstützen, indem sie unsere privaten Dateien durchlesen.
Aber jetzt mal ehrlich: Ich bin 24. Was interessiert mich der ganze Rentenmist, wenn mich a) sowieso morgen der Blitz beim Scheißen treffen könnte und b) es in 40 Jahren eh keine Arbeit mehr gibt (hoffentlich).
mal wieder eine sehr gelungene grafische umsetzung, glückwunsch.
@Corax: Jupp.
@I: Ich bin, obgleich schon ein Semester weiter als Du, dem Rentenalter auch noch nicht sehr nahe, aber es gibt ja noch andere Menschen. Also außer mir. Und Dir.
@redblog: Naja, war ja jetzt nicht so aufwändig. Tropsdem danke.
Ich frage mich gerade ob Herr Schäuble etwa vorhat mit gutem Beispiel voran zu gehen..nicht gut, gar nicht gut
Schuld an der Rente mit 67 sind die Rentner. Sie wollen nicht sterben.