Category Archives: zermatschtes

Nitzer Ebb und der schleichende Tod

Nitzer Ebb und der schleichende Tod

Der liebe Selettenpapst schrieb in diesem Post:

oh ja … nitzer ebb … hammergeil.
scheisse, ist das schon sooo lange her??

Ja, Nitzer Ebb war definitiv DIE Acid-Begleitmusik der Wahl. Energie bis in die Haarspitzen, unsterblich sein und alles – und ja, das ist schon so lange her. Das mit der Unsterblichkeit, auch mit der subjektiven und temporären hat sich lange erledigt, ich spüre den Tod schon in EINIGEN Körperteilen und er will mehr. Gefasel? Weiß nicht, aber wenn man so alt ist, wie man sich fühlt, bin ich 88. Ich will aber auch um Gottes Willen nicht so ein Opa werden, der ständig auf seine Rüstigkeit angesprochen wird oder gar mit ihr kokettieren geht. Das finde ich unwürdig und lässt auf ein langweiliges Leben schließen.

Niemals!

So ein derber Lungenkrebs gehört zum Abgang um die 75 schon dazu, damit das irgendwie Stil hat.

Neuer Medienskandal wegen Bildfälschungen

Neuer Medienskandal wegen Bildfälschungen

Der Focus wurde im Januar des Jahres zu Recht gebasht, als er mittels falscher Bilder Emotionen schüren wollte, um Stimmung zu machen.

Aber: Der Spiegel ist nicht besser. Vor einigen Jahren habe ich auf SpOn dieses Bild gefunden und auf meiner Festplatte gespeichert:

Afghanistan

Es wurde in einen Artikel eingebunden, der den Einmarsch der USA in Afghanistan und dessen Hintergründe beschrieb. Das Foto suggeriert, ohne den Artikel lesen zu müssen: „Hier muss befreit werden!“ und rechtfertigt damit einen Krieg. Ein Thema, mit dem die Medien verantwortungsbewusst umgehen sollten, sind doch von Kriegen nicht nur Tausende Menschenleben direkt betroffen – auch die weltumspannenden wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen werden beeinflusst und damit die Lebensumstände zukünftiger Generationen bestimmt.

Der Spiegel aber nimmt diese Verantwortung im Sinne der Auflagensteigerung nicht wahr und macht sich zu Marionetten der Kriegsherren, biedert sich durch manipulative Berichterstattung an. Aus in der Regel gut informierten Kreisen wurde mir Bildmaterial zugespielt, dass nahelegt, dass der Spiegel oder eine ihm zuarbeitende Agentur das oben angeführte Bild offensichtlich gefälscht hat. Das Original zeigt, dass es sich in Wirklichkeit um Dreharbeiten handelt:

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Drauf geschissen, Spiegel.

Drauf geschissen, Spiegel.

Zugegeben: Den Artikel habe ich nicht mal überflogen. Es werden halt die alten Neuigkeiten und Statistiken und Umfragen zum Thema Rassismus und Ausländerfeindlichkeit sein. Mir, Spiegel, reicht schon die Überschrift: Der Rechtsradikalismus ist nicht in der Mitte angekommen, wie Du so malerisch wie unlogisch daherschwafelst, sondern der große Teil der von Dir und Deinesgleichen verharmlosend sogenannte Mitte steht endlich offen zu seiner – schon immer dagewesenen – extrem rechten Einstellung. Nur Du scheinst das nicht zu merken. Oder nicht zu wollen. Magst nicht, dass die deutsche Demokratie schlecht gemacht wird, gell, hat der Augstein ja praktisch allein aufgebaut, die alte Demokratie. Das soll halt keiner kaputtreden oder -schreiben. Die Mitte bleibt die Mitte. Und wenn Sie noch so rechts steht. Basta.

Zur Sonne zur Freiheit...

Schade, dass schon alle schlafen, ich hätte gerade Lust auf einen Umsturz durch bewaffneten Kampf.

Verbraucherschutz, Herr Minister Seehofer,

Verbraucherschutz, Herr Minister Seehofer,

ist bei uns ja nur eine Sache der Zumutbarkeit für die Industrie. Droht diese mit der „Vernichtung“ (Atombombe?) eines Arbeitsplatzes oder der Verlagerung dessen nach Vorderasien, wird ihr doch erlaubt, den Gen-Reis mit Atommüll zu düngen. 1912, Herr Minister, da war der Kunde noch Könich, da wurde auf die Gesundheit des Verbrauchers geachtet. Früher, da war alles irgendwie zwar nicht besser, aber anders.

1912

Gang zur Zwangsprostituierten jetzt für Freier unter Strafe gestellt!

Gang zur Zwangsprostituierten jetzt für Freier unter Strafe gestellt!

Letzte Woche berichtete die Hamburger Morgenpost in Ihrer Offline-Ausgabe davon, dass Frau Zypries Männer bestrafen will, die wissentlich zu Prostituierten gehen, welche zur Ausübung dieser Tätigkeit gezwungen werden.

Da kriegt der gemeine Puffbesucher natürlich Bammel und das wiederum kann sich direkt in den Umsatzzahlen der Damen des Gewerbes niederschlagen. Darum sollen die Marketingstrategen der Zuhälterbranche bereits solche Anzeigen in Auftrag gegeben haben, die die Männerwelt beruhigen sollen…

Freiwillige vor...