Beitrag ohne Gemecker

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Es gibt ja auch noch schöne Sachen. Zum Beispiel, dass es sogar in Bayern Punkbands gibt. Das ist schön. Und dass sich eine davon „Polkahontas“ (Vorsicht, Link führt zu myspace, dem Portal für Augenkrebs 2.0) nennt. Das ist auch schön. Und dass Polkahontas den Slime-Song überhaupt auf bayerisch covern, das ist am allerschönsten.

„Auf geht’s, pack ma’s, noamoi…“, gnihihi.

Auch schön ist übrigens die Exegese des Bundesverfassungsgerichtes zu diesem Lied und der darin gezogene Vergleich mit Heinrich Heines „Die schlesischen Weber“…

Der künstlerische Anspruch des Liedes und die daraus resultierenden Anforderungen an eine diesem Anspruch gerecht werdende Interpretation werden durch ein – ungleich bedeutenderes – literarisches Vorbild verdeutlicht, das sowohl formal als auch im Ansatz und in der Metaphorik weitgehende Ähnlichkeit aufweist. In einem 1844 erschienenen Gedicht formuliert Heinrich Heine eine kaum weniger radikale und bittere Kritik an den Zeitumständen, und auch er sieht sein Vaterland dem Untergang geweiht […]

Das ist auch schön.

3 Responses »

  1. Ah, das Bundesverfassungsgericht. Ich habe zuhause ein Buch des Best of BVerfG (Ex-Bestände aus dem Ex-Jurastudium) und darin zu lesen treibt mir die Tränen in die Augen. Wirklich. Das hat es mir jetzt auch gerade wieder. Diese Herren und Damen sind so klug, belesen und besonnen, dass ich mir manchmal denke, ich hätte mir einiges nur eingebildet, so sehr hat es meinem eigenen Empfinden entsprochen.

    I love you, BVerfG!

    (Und dabei bayrischen Punkrock zu hören, bringt das Vergnügen auf den Gipfel.)

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