Natürlich fordere auch ich unbedingt ein, dass die RAF-Mitglieder auf Knien bereuend zu Kreuze kriechen, weil mir zum Beispiel sehr viel an der Würde der Herrhausen-Witwe liegt, während ich auf das Leben und die Würde derer, die in Schuldnerländern leben, „die nicht einmal mehr die Zinsen für ihre Schuldenberge zahlen können“, einen großen Haufen scheiße. Nigger.
Feb.27
Ich hab Oimjakon und Umgebung als meinen Lieblingsort erkoren, wohin ich die ganze ekelige Polit/Kapital-Clique am Liebsten verfrachten möchte. Täglich Milch hacken gehen, muahahar …
Man kann die Würde der Terroropfer achten und sich trotzdem für die Verbesserung der Situation der Schuldnerländer einsetzen. Schon mal so darüber nachgedacht? Das eine tun und das andere nicht lassen. Du, Schnucki.
@sv: Die armen Menschen, die dort leben….
@Dieter: Wenn Frau Herrhausen Reue für Ihre Würde einfordert, sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen und die schwer wiegende Schuld ihres Mannes eingestehen. Ansonsten hat sie nichts zu erwarten.
Ich meinte das abstrakter. Frau Herrhausen ist mir unbekannt.
Und ich meinte es sehr konkret.
Du kennst also Frau Herrhausen?
„Wenn Frau Herrhausen Reue für Ihre Würde einfordert, sollte sie mit gutem Beispiel vorangehen und die schwer wiegende Schuld ihres Mannes eingestehen. Ansonsten hat sie nichts zu erwarten.“
So einen schwachsinn habe ich selten gelesen. Sie hat doch gar nichts getan. Sie stecken die Mörder in die Opferrolle und verlangen eine Entschuldigung vom (wahren) Opfer?
Naja hauptsache Sie können mal Ihren pubertären/pseudointellektuellen Senf dazugeben…
@Name: Was soll ich von anonymen Oldenburgern groß erwarten können? Lesen Sie einfach nochmal genau, was ich geschrieben habe, dann das, was Sie geschrieben haben. Und? Selber gemerkt, oder?
Manchmal reicht zur Interpretation auch aus, wie man es geschrieben hat. Formalinhaltlich kann Dir sicher keiner was vorwerfen.
Einfach weniger interpretieren … das führt nur zu oft dazu, das man nicht mehr liest, was geschrieben wurde, sondern das, was man lesen möchte. Ich habe jedenfalls nirgends Klar in eine Opferrrolle geschrieben und verlange auch keine Entschuldigung von herrhausens Witwe. Ich versuche die Verlogenheit derer darzustellen, die sich in bestimmten Debatten immer wieder einschalten und mich anekeln. Herrhausen zeichnete jahrelang verantwortlich für das Elend und den Tod Zigtausender. Darum musste er sterben. Ermordet von Tätern, nicht von Opfern.
Warum aber scheint Frau Herrhausen das Leben ihres Gatten – und zwar nicht privat, dafür hätte ich Verständnis, sondern öffentlich – so viel höher zu bewerten als das der vielen Opfer Ihres Mannes? Ist Mord durch bewusste, wirtschaftliche Unterdrückung moralisch wirklich besser? Clean?
Sie muss sich für die hochgradig kriminellen Machenschaften ihres Mannes nicht entschuldigen – aber für meine Empfinden muss sie dann auch das Maul halten, wenn es um die Schuld derer geht, die aus ihrer subjektiven Perspektive Herrhausens Opfer rächten. Jaja, ich weiß, pubertäres Gutmenschengefasel ist das, was ich hier gerade schreibe. Aber nur in den Augen derer, die die mörderische Gewalt des Zinses nicht (aner)kennen. Ich bin da ganz bei Luis Ignacio Silva.
„Einfach weniger interpretieren … das führt nur zu oft dazu, das man nicht mehr liest, was geschrieben wurde, sondern das, was man lesen möchte.“
Ihr IQ dürfte gnadenlos von einem Toaster in die Ecke gedrängt werden…
„aber für meine Empfinden muss sie dann auch das Maul halten, wenn es um die Schuld derer geht,“
Und diese Eloquenz….herrlich!
Den Beweis, dass der Ihre über dem eines Toasters liegt, blieben Sie indes bisher schuldig – nicht dass ich das anzweifeln wollte, aber das Wort „Eloquenz“ unfallfrei schreiben zu können, reicht im Zeitalter von Copy and Paste leider nicht aus.
Wissen Sie, Name, das langweilige an einem kleinen Blog wie pantoffelpunk.de ist ja, dass es nicht zu kontroversen Diskussionen kommt, weil Scheiße – oh, entschuldigen Sie bitte – Kot halt nur Fliegen anzieht. Und wenn dann mal jemand hereinschneit, der das hier Niedergeschriebene aus mir unerfindlichen Gründen nicht mag, hat er nicht genug
EierTestikel in der Hose, Positionen zu beziehen, sondern trollt nur ein bisschen herum. Das ist sehr schade. In Ihrer „Argumentation“ – so will ich es mal großzügig und diplomatisch nennen – fehlen mir allerdings noch die StichworteOhne diese sind Sie ja nicht einmal ein richtiger Troll.