Mann, Niki List!

Mann, Niki List!

Als ich 1988 gerade 18-jährig mit meinen besten Freund Olli auszog, um das fürchten zu lernen lehren, haben wir uns mindestens zweimal wöchentlich mit 10g Haschisch in Gehirn Müller´s Büro angesehen und mit jedem mal habe ich mehr und lauter gelacht, herzzerreißender geweint und geschluchzt, noch größere Bauklötze gestaunt und noch erigierter für Barbara Rudnik geschwärmt als beim mal davor.

Und just gerade war ich auf der Internetseite von Müller´s Büro, um zu schauen, ob Herr List endlich den Jubiläums-Nachfolger „2 old 2 die“ fertig gestellt hat, an dem er 2006 zu arbeiten begonnen hatte und auf den ich mich seit über drei Jahren freue. Mit der leisen Hoffnung, dass nur die Seite nicht aktualisiert wurde, habe ich bei wikipedia nachgeguckt und musste dort lesen, dass Niki List im letzten Monat, am 02. April 2009, nach einem Unfall gestorben ist.

Machen Sie es gut, Herr List. Müller´s Büro ist der beste Film aller Zeiten. Dabei bleibt es.

8 Responses »

  1. Gibt es also außer mir noch jemanden, der Tag für Tag Müllers Büro sehen kann. Ich hab sogar im Kino Rabatt gekriegt. Und nach einem üblen Wochenende, u.a. mit Müllers Büro-Besuch, hab ich von den Ohrringen mit dem 2×2-Schachbrett geträumt … warn schlimmes langes Wochenende damals.

    Und fast genauso steh ich auf den Nachfolgefilm „Helden in Tirol“. Gleiche Darsteller, ähnlich schöne Gesänge und ebenfalls eine wilde Story mit viel Johanniskraut.

    Es muß auch einen Vorgängerfilm geben („Boris“? Remember: Müller sagt „Nenn mich Boris“), aber den habe ich noch nirgends gefunden. Naja, vielleicht jetzt aus traurigem Anlaß.

    Warum bohr ich mir nicht ein Loch ins Knie und gieß Milch hinein?

  2. Junggs,
    ihr seid nicht allein! Ich erinner nur an diese Szene:

    Sie: „Boah, was war das denn?“
    Max: „Das war ein Orgasmus, Baby“
    Sie: „schlecht fuer Dich!“
    Er: „???“
    Sie zeigt auf die Preisliste „Orgasmuszuschlag: 500“
    Köstlich! Abgesehen von Rhababerbarbara, die auch heute noch ziemlich lecker aussieht, würde ich gerne auch mal in die Hände von Maxi Sukopp fallen – ich sach nur: „Ich will mehr…“

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