LINUX

LINUX

Als antikapitalistischer Dingenskirchen habe ich NATÜRLICH seit Jahren immer wieder mit Linux herumgespielt und bin zu folgendem Schluss gekommen: Eher gebe ich dem CIA über unbekannte Schnittstellen meine intimsten Bombenanschlagspläne bekannt, als auch nur ein einziges mal noch meine wertvollen Nächte damit zu verbringen, ein Linux-System zu konfigurieren. Elitäre Schwuppelkacke ist das, weil, wenn man nicht drei Monate lang Zeit hat, sämtliche Linux-Foren zu durchstöbern und dabei das halbe Netz als Sekundärliteratur zu lesen, scheitert man schon daran, den Helix-Player zum Fliegen zu bringen, um die verpasste Lindenstrassenfolge sehen zu können. Und wenn der endlich läuft, funktioniert das WLAN nicht, weil LINUX nur Access-Point- und keine AdHoc WLANs vorsieht – klar, man kann das in der config einstellen, aber leider nur als ROOT. Blöd, dass man sich nicht mehr als root einloggen kann. Also flugs parallel mit nem Live-Knoppix gestartet und die config unter Knoppix angepasst – ja, am ARSCH!!!! Am öftesten habe ich den Befehl »kill pid« benutzt, weil die verfickte Grütze sich auch noch ständig aufgehängt hat. Vielleicht habe ich den Treiber für die Graphikkarte ja falsch kompiliert? TREIBER KOMPILIEREN!!! Man stelle sich das mal auf der Zunge vor: TREIBER KOMPILIEREN! Ach so: Ubuntu, das heilige Ubuntu hat sich nicht mal installieren lassen, weil Ubuntu wohl irgendetwas an meinem aktuellen Denkbrett nicht gefiel. Ohne Fehlermeldung ist es gar nicht erst zur Installation geschritten, nicht einmal zu einem Dialog, ob ich Ubuntu installieren will! Aber ohne Bluescreen war das, jaha, der Bluescreen, das immer wiederkehrende Killerargument der Linux-Gemeinde, »Höhö, windows, hahaha, kicher, bluescreen, hihihi! Linux! Narrf narf!« JA UND??? Ist ein verschissener orange-screen besser, wenn nichts geht??? Ist der auch nur einen Deut besser??? Nein, ist er nicht. Nicht die Bohne besser. Linux stinkt und Linux-User stinken.

So. Das musste jetzt mal raus.

74 Responses »

  1. moppelkotze.
    da ist dem nagelneuen blogger.de-server wohl was aufgestoßen.
    war ganz sicher mein beitrag: hab nochmal was kleines verändert und danach war blogger.de unten. morgen gehts bestimmt wieder, da kommt der herr o. und räumt die dummen artikel auf, dann ist wieder platz.
    mea maxima culpa

  2. Pingback: “Linux stinkt und Linux-User stinken.” | Das rote Blog

  3. Ich hatte als alter Windows (bzw. DOS) Nutzer auch ein paar Probleme mit Linux (Xubuntu), allerdings auf‘ nem Uralt Rechner. WLAN (mit ’nem USB WLAN Stick) ging aber ohne Probleme. Mittlerweile sogar mit GUI (Wicd). Ich hatte mich auch öfters geärgert, weil etwas nicht so funktionierte wie ich es gewohnt war – eben. Aber dann macht’s Spaß.

    Also ich finde Linux schön und werde meinen nächsten richtigen Rechner (die Linux Kiste steht im Proberaum) auf jeden Fall damit ausstatten. Wenn man sich erstmal eingearbeitet hat, merkt man schnell dass man viel mehr Freiheiten und Möglichkeiten hat, als auf einem Windows System. Aber es stimmt schon es kostet ein bisschen Zeit und wer keine hat, der wird wohl schwer mit Linux glücklich.

    Ich habe aber auch noch nicht gelesen, dass Linux so einfach wäre. OK, bei Berichten über S.U.S.E. wird gerne mal verglichen. Aber das Laptops nach wie vor ein heikles Thema sind, kriegt man auch immer erzählt. Insofern kann ich den Artikel nicht verstehen. Letztlich muss man auch bei einem windows System lernen damit umzugehen und Wissen wo man schrauben kann wenn etwas nicht läuft, aber wenn ich mir Vista anschaue, will ich das dort sicher nicht.

  4. ich glaube das da ein großer Frust raus musste.

    Ich habe vor ein paar Tagen openSUSE 11 auf meinem recht aktuellen Notebook installiert und nach ein paar Installationseinstellungen (Benutzername, Administratorpasswort) war es installiert. Fertig . WLan läuft Office läuft 3d Desktop läuft, schöner und schneller als das alte Windows. Mit Yast hast du so etwas wie eine Systemsteuerung und Updates werden für alle(!) Programme nach einer kleinen Einstellung automatisch installiert. Das gute oneklickinstall hat sich auch durchgesetzt.
    Das alles ist kostenlos, quelloffen und hell yeah es ist sexy.

    Du hast natürlich recht, dass für einen eingefleischten Windows Nutzer (wie ich es bin) die Umstellung gewöhnungsbedürftig ist. Aber ich glaube Ubuntu und openSUSE sind jetzt schon anfängerfreundlicher als Windows es je war. In ein, zwei Jahren wenn Google in die richtige Betriebssystem Entwicklung mit eingestiegen ist (gOS zählt imo noch nicht) wird sich auch der Billynormalnutzer nach Linux umschauen. Die Netbooks und Subnotebooks werden schon nur noch mit Linux ausgeliefert und in zukunft wird man immer die Option haben 100 € mehr oder weniger ausgeben. Und bei weniger auch noch mehr bekommen ;) (Office usw)

    Vorübergehend bist du wieder bei Windows gelandet. Aber für den stinkenden Pinguin kommen bessere Zeiten. Linux ist die Zukunft.

  5. Also wenn man immer die aktuellsten Distributionen nimmt hat man keine Probleme, und wenn man so stark Windows-abhängig ist gibt es ja noch WINE (winehq.org), damit kann man meist bessere Performance als mit nativen Windows erreichen. Und wie bereits gesagt wurde sind Ubuntu und Opensuse viel Benutzerfreundlicher und weniger nervend als Windows (besonders Vista mit den „Administratorenrechten“), selbst debian ist gar nicht mal so kompliziert, kann aber bei richtiger Konfiguration alle 100% aus dem PC rausholen (stabil, schnell und zuverlässig), nur weil man ein wenig lesen und schreiben muss ist debian nicht gleich kompliziert!

  6. Pingback: Mit dem eee900 und ubuntu via UMTS ins Internet - trueten.de - Willkommen in unserem Blog!

  7. Ich weiss schon warum ich auf das Betriebssystem mit dem angebissenen Apfel schwöre. Das is unter der Haube zwar auch sowas wie Linux und wenn ich lustig bin, kann ich auch munter in der Konsole frickeln – ich kann’s aber auch genau so gut lassen und meinen Rechner zum Arbeiten nutzen – so wie sich das eigentlich gehört. Ich hab nämlich noch andere Hobbys als meine Kiste zu administrieren ;)

  8. klingt zwar gut, zeugt aber nicht von viel Ahnung. Wenn du eine eng begrenzte Hardware hast, brauchst du auch unter Linux nicht viel zu administrieren und natürlich sorgen die Hersteller, die in einen Apple rein wollen, auch für Treiber. Und das läßt sich dann Apple auch entsprechend honorieren. Das sieht in der PC Welt natürlich anders aus, wo M$ alles beherrscht (gehört denen nicht auch Apple?).

    Und wie schon gesagt, mit (X)Ubuntu hatte ich kein Problem mit dem WLAN, weniger als mit XP.

  9. @ Struppi,

    genau aus diesem Grund mag ich OS X so. Gerade weil die Hardware begrenzt ist und dadurch so gut aufs Betriebssystem abgestimmt werden kann. Für viele aus der PC-Sparte ist ja die Auf- und Umrüstbarkeit ihrer Rechner das Totschlagargument – aber ich bin in der Hinsicht lieber User als Admin. Am liebsten hab ich aufstellen, einschalten, arbeiten… Und das geht, nachdem ich Windows und Linux ausprobeirt hatte mit dem Mac einfach in meinen Augen am schnellsten und effizientesten :)

  10. …. und zu einem happigen Aufschlag.

    In der aktuellen c’t wird ein Tool vorgestellt, mit dem man OS X auf auf dem PC installieren kann, dort wird davon gesprochen, dass der PC, den die dort verwendet haben, ca. 1000 EUR billiger ist als ein vergleichbarer Mac, für das Geld richtet dir jemand, der sich mit Linux auskennt, sicher gerne einen PC so ein, dass du ihn nur noch aufstellen und einschalten musst (arbeiten musste dann selber ;) ) inkl. lebenslangen Support.

  11. Pingback: “Linux stinkt und Linux-User stinken” « hep-cat.de

  12. Pingback: Debian ist jetzt 16 - KRiZZi'S BLoG

  13. Ohne Linux Guro ist der Einstieg fast unmöglich, aber wenn man es raus hat, kann man nur Schändlich lachen über Leute die so einen Müll verzapfen und die Linux Gemeinde verunklimpfen… Nebenbei wirkt es in deiner Position total unseriös und unpassend Windows oder Mac zu verwenden… Man kann nicht Antikapitalistische Parolen herumprüllen und dan M$ am laufen haben… Macht dich einfach unglaubwürdig…

  14. Warum geht unsereiner ins Internet?

    Zwei Gründe:

    1) TittÖn
    2) Protest

    Soll ich deswegen jetzt hier einen auf Schlaubischlumpf machen odda was?

    Denke nein.

    Keine Antwort darauf nötig, hab ja eh recht.

  15. Also ich bin mit dem Ubuntu-basierendem Linux-Mint 9 „Isadora“ am besten zufrieden. Nur Mein Samsung-Laserdrucker war für diese Version noch zu neu. Deswegen benutze ich
    zusätzlich noch Linux-Mint 11 „Katya“… Mint9 gefällt mir zum täglichen arbeiten allerdings von allen mir bekannten Betriebssystemen am besten, da es auch schwierigere Chipsätze
    bei internen SATA-Controller unterstützt, genau so wie dessen Basis, Ubuntu 10.04. „Lucid“ …

    Es wäre für mich eine Demütigung, jemals wieder mit „Windows“ ins Internet gehen zu müssen: Lieber würde ich mir Brieftauben halten oder die „Bildzeitung“ lesen, als mit einem
    virenverseuchten Windowsrechner Surfen und Emailschreiben zu müssen…

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