Das neue Format auf RTL verspricht im Superwahljahr der Renner zu werden: Zehn Befürworter der Kernenergie – unter Ihnen so illustre Kandidaten wie Kanzlerin Angela Merkel, Wirtschaftsminister Michael Glos, der hessische Ministerpräsident Roland Koch, Friedrich „Fotzenfritz“ Merz sowie einige Vorstandsmitglieder von eOn, EnBW, RWE und vattenfall – ziehen im Rahmen des Wahlkampfes für 16 Tage in den Salzstock Asse II ein, um auf gar keinen Fall Salzstockkönig zu werden:
Anders als beim Original aus dem australischen Dschungel geht es den Kandidaten bei „Ich bin verstrahlt – holt mich hier raus!“ verständlicherweise nicht darum, möglichst lange im Salzstock zu bleiben, sondern diesen möglichst zügig wieder verlassen zu dürfen. Um Sympathien bei den Zuschauern zu gewinnen, die per Telefonabstimmung entscheiden, wer das Atommülllager wieder verlassen darf, müssen die Kandidaten Salzstockprüfungen ablegen: Hierbei müssen immer möglichst viele Sterne eingesammelt werden, mal müssen diese mit dem Mund aus einem Salzlakefass gefischt werden, mal liegen sie in einem stockdunklen Tunnel herum, in dem mutierte Riesenratten herumlaufen.

Je mehr Sterne gesammelt werden, desto mehr strahlenabweisende Bleimatten werden dem Team für den folgenden Tag zur Verfügung gestellt.
Nach acht Tagen bestimmen die Salzstockbewohner selbst, wer die Salzstockprüfungen absolvieren soll – die Zuschauer hingegen stimmen ab, wer das Lager verlassen darf. Wer am Ende übrig bleibt, wird Salzstockkönig und gewinnt eine Chemotherapie inklusive täglicher Bestrahlung in einem Quarantäne-Zimmer auf der onkologischen Privatstation der Berliner Charité.
Wer war denn da ursprünglich Frau Merkel? Oder trägt sie nun neuerdings Schlips? Naja allemale besser als ihr „Oslo-Kleid“ :D
Super Idee! ^^
*lol* Ich würde sofort dafür stimmen, diese ganze Bande als Sondermüll für immer da unten einzubetonieren. Aber das verstößt wohl gegen die Regeln, oder?
Die Show ist Beschiß! Man konnte doch unlängst in der Zeitung lesen (was man aber auch schon seit den frühen 70ern hätte wissen können), dass der Müll aus ASSE 2 nicht mehr rückholbar ist. Was/Wer drin ist, bleibt drin! Und das ist hier ja auch gut. Spart euch die Anrufe.
Aber als Alternative denkbar: „Ich bin verstrahlt – grabt mich hier ein!“ Per Zuschaueranruf wird täglich ein neuer Depp eingelagert. Zuende ist die Show, wenn die Oberfläche sich einvernehmlich zur deppenfreien Zone erklärt.
gegenglück: das ist langweilg, weil das Ding dann nicht mehr einstürzen kann.
Ich will Action!
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@jessy: Das ist doch original… ich verstehe Deine Frage nicht?!
@dauni: Das verstößt zwar gegen die Regeln, aber der Vorschlag ist an sich nicht soo schlecht.
@gegenglueck: deppenfreie Zone? So große Salzstöcke gibts ja gar nicht.
@mike: Das wäre doch auch ne schöne Salzstockprüfung: Finde die 10 Stangen Dynamit, die an tragenden Elementen des Salzstockes angebracht sind. Für jede gesammelte Dynamitstange gibt es einen Schnorchel.
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Also ich erkläre mich freiwillig bereit die Sprengladung zu finanzieren, die diesen Salzstock am Tag 8 ein für alle mal verschliesst :-8
@Lord: Wie wärs mit ein paar Megatonnen Beton, die von oben in den Schacht laufen?
Okay – eine echte Alternative – obwohl – ich steh ja so auf ‚Kawumm‘ :-)
Ich fürchte aber, die Bewohner Wolfenbüttels und Umgebung stehen da nicht drauf! :-)
Kawumm! ginge ja noch woanders… hier oder so.
In der tat wäre das deutlich effektiver in Sachen Aussendarstellung :->
Es würde auch mehr Probleme gleichzeitig lösen.
Was ich allerdings nachhaltig bezweifeln würde …