Schrott

21. November 2008, 20:54 Uhr von pantoffelpunk

Wer sich in jungen Jahren für die kulturelle Avantgarde hielt, weil er Schrott wie hörte und ansonsten offensichtlich auch jeden anderen Hype um britischen Schrott mitgemacht hat, der schämt sich im Alter möglicherweise zu Recht, darf aber dennoch darauf verzichten, solchen Schrott zu schreiben. Mann!

flattr this!

11 ma was gesacht

  1. Wer braucht auch den Spiegel? Come on and Rock ‘n’ Roll with the Ramones! =)

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  2. 1987 gabs nix sonst? Wer da U2 und Simple Minds gehört und für RocknRoll gehalten hat, ist nun aber wirklich selber schuld.
    Wobei, da faellt mir Falco ein. Ich halts auch fuer unwahrscheinlich, aber vielleicht hat Borcholte eine wirklich gute Entschuldigung. Das sollte aber spätestens in der Endredaktion jemandem auffallen.

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    gesacht am 21. 11. 2008 um 21:58 Uhr
    von korrupt
  3. [...] Nee, im Ernst, wenn das von der Leyen sagt, die ist entschuldigt. Man kennts aus der Politik nicht anders. Aber von ner Netzredaktion? Zugegeben, SpOn hat heut auch nen richtig schwachen Tag. [...]

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  4. @KriZZi: Par example, oui!
    @korrupt: 1987 gab es so viel Gutes. Es ist wirklich immer wieder schön, wenn sich Gesprächspartner ihrer musikalischen Vegangenheit wegen schämen. Ich kann heute noch wirklich alles gut weghören, was ich seit 1985 ins Tapedeck / in den Walkman / auf den Plattenteller / in den CD-Player gelegt habe. Naja, bis auf Metallica, Faith No More und meine kurze melancholische Extreme-Phase, OK. Und dabei war ich nie beschränkt auf eine Musikrichtung, aber ich finde gerade Ende der 80er, Anfang der 90er hat sich im Alternativebereich von EBM über Punk/HC bis zur Black Music vor allem über all die Mashups und Crossovers so viel Gutes bewegt, da gab es so viele gute Bands und Alben, die ich unbedingt mit Jan Delays Vers “[...] die Platten, die was bedeuten / die Euch ein Leben lang begleiten wie gute Freunde” beschrieben sehe… hach.

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  5. verstehe ich nicht. wo ist der kontext zwischen G´n`R und dem “britischen Schrott”? wer das eine mochte, konnte wahrschenlich mit dem anderen wenig bis gar nichts anfangen. zumal der spon-beitrag ja alles andere als eine ode an rose ist. also doch, ein wenig ja schon, aber die platte wurde ja ziemlich zerpflückt irgendwie. nur: ganz sicher war sich borcholte offenbar ja auch nicht.

    btw: ich mochte die alten roses und ich hasse dieses briten-zeug. und um mein avantgardistisches bild zu prägen habe ich eben NEU oder CAN gehört. so what?

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  6. @Saint: Lies senen Beitrag, dann verstehst Du es. Nein, der Beitrag ist keine Ode an Rose, oder doch! Aber nur an den alten Rose, obwohl der alte Rose ja auch nur ne Jugendsünde war, aber Herr Borcholte ist wenigstens erwachsen geworden, ach, ich mags nicht erklären.

    Czukay war ja auch tatsächlich Avantgarde. Borcholte sah sich aber als Speerspitze der Avantgarde, weil er “Paradise City” als Rock ´n´ Roll im klassischen Sinne der Revolte gegen das Etablishment angesehen hat. Gähn. Ach, Du weißt schon.

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  7. Dabei sehe ich GNR eher in einer LIga mit Peter Maffay und den Scorpions.

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  8. Nixxx gegen Guns n’Roses hier!!!elf11

    Das war meine Band zum Großwerden und meine Matte hab ich auch wegen Axl wachsen lassen. Nein, die Jungs sind kultig. Daß sie allerdings der Rock n’Roll der 80er gewesen wären, das würde ich wirklich nicht behaupten. Sie waren ein Abkömmling und sie waren eher Richtung Hardrock eingestellt. Allerdings waren sie in der Tat Idole und sind es für viele auch heute noch. Was die schlechten Phasen und Geschichten angeht, die hat wohl jeder “anständige” Star, allerdings sind die Jungs schon gut extrem unterwegs (gewesen).

    Guns n’Roses waren eine Leitfigur in einer Revolution, aber nicht die Späte des Rock n’Rolls, sondern die der späteren Generation X, Ende der 80er. Doch, da war schon ein gewisses Revolutionsfeeling, aber eben ein anderes, als “damals”.

    Was die Scheibe angeht, so muß ich mir die als Fan tatsächlich erst noch kaufen, um sie ganz beurteilen zu können. Irgendwann und irgendwo hatte ich mal die Gelegenheit, in eine Vorabversion zu hören und das, was sich da zeigte, kam der teils entwürdigenden und entidolisierenden Darstellung eines alterndenden Rockstars nahe, von der in dem Spiegel-Artikel zu lesen war. Allerdings hatte sie schon auch diesen unverkennbaren Stil, der noch in der Stimme von Axl liegt und auch die Musik ansich erinnerte sofort an vertraute und bessere Zeiten. – Empfehlen würde ich zumindest das Album also trotzdem, gerade den Fans.

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    gesacht am 22. 11. 2008 um 08:03 Uhr
    von Flo
  9. Na dann werde ich mir das gleich mal anhören.

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  10. In der “MoPo” von Axel: http://www.morgenpost.de/kultu.....ophal.html
    …wenn Die das schon sagen… brauche ich mir das erst gar nicht erst anhören, da interessiert mich auch nicht das Geschwätz von irgendwelchen Terroristen …ähhh ich mein Bloggern: http://annakuehne.twoday.net/stories/5333577/

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    gesacht am 22. 11. 2008 um 20:21 Uhr
    von Maa Vorbeigeschaut
  11. Also ich hab kein Problem meine Musikjugendsünden zu hören, das tue ich sogar recht häufig. Und ja GnR sind dabei mit “Appetite for destruction” eine wirklich gute Scheibe wie ich finde.
    Danach hab ich aber dem Sleaze Metal den Rücken gekehrt und mich lieber in die Abgründe des Heavy/Power/Death Metal begeben. ;-)

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    gesacht am 24. 11. 2008 um 14:01 Uhr
    von Lobo

Sach ma was...

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Datum: Freitag, 21. November 2008 um 20:54
Kategorie: zermatschtes
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