Viele liebe Grüße an die Designerin der FourOne GmbH und SIT-Pay

Viele liebe Grüße an die Designerin der FourOne GmbH und SIT-Pay

Na, da wurde mir aber mal ein leckerer Fail Fall aus der Reihe ‚lustige Zufälle‘ zugespielt. Es war einmal Ein-Mann-Pixelschubserbude ein $Grafiker, der hatte einen $Kunden, dem wir hier der Einfachheit halber den Fantasienamen paymato geben wollen. Dieser $Kunde war im Begriff, ein neues Produkt zu lancieren, mit dessen Hilfe kleinere Unternehmen, die vermehrt durch die schlechte Zahlungsmoral Ihrer vor allem Geschäftskunden in die Zahlungsunfähigkeit getrieben werden, Bonitätsauskünfte zu Ihren Kunden abrufen können.

Unser $Grafiker hat also den Auftrag bekommen, in Zusammenarbeit mit den beiden Geschäftsführern des $Kunden sowie einer $Vertriebsagentur namens FourOne ein Produktdesign zu erarbeiten: Einen Namen für das Produkt, einen Karton für die Zugangssoftware, einen Produktflyer, Texte, Slogans usw. – das volle Programm. Ein schöner Auftrag für unseren $Grafiker.

Nun kam es aber so, dass einer der Geschäftsführer sowie der Hauptteil der Entwickler den $Kunden unseres Ausnahme-$Grafikers kurz vor dem Launch des Produktes mit unbekanntem Ziel verließen. Es gingen ein paar Monate ins Land und unser $Grafiker bekam einen Tipp und stieß auf die Webseite sitpay-bonitaet.de (für später mal ist hier ein screenshot hinterlegt), auf der übrigens die oben genannte $Vertriebsagentur FourOne GmbH aus Celle im Impressum steht – witzig, oder?

An sich ist diese nicht eben wirklich professionell gestaltete Webseite ja nichts besonderes. Es sei denn, man kennt die Designs unseres sympatischen $Grafikers. Denn wenn man die beiden Karton-Designs vergleicht – ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und keine Missverständnisse provozieren, das alles ist nur ein großer großer Zufall, kein Plagiariusmus – aber da lassen sich doch bei genauestem Hinsehen ein paar Ähnlichkeiten feststellen, oder täusche ich mich?

Lustige und ganz zufällige Gemeinsamkeiten zwischen SIT-Pay Bonität-Karton und dem Entwurf unseres Werbers.

Mit großem Interesse hat unser $Grafiker dann auch den Produktflyer und die Präsentation von SIT-Pay Bonität heruntergeladen und hat – schlagt mich, wenn ich mich täusche aber ich muss ihm da zustimmen – wiederholt ganz klitzkleine Ähnlichkeiten feststellen können, zum Beispiel in dieser Tabelle, die zwar keine echte Schöpfungshöhe erreichen kann, aber … aber … naja.

Noch eine lustige und total zufällige Ähnlichkeit zwischen dem von FourOne in Auftrag gegebenen Design für SIT-Pay Bonität und dem unseres Helden

Und bei dieser Grafik aus der Präsentation, findet man in dem Plagiat Design von SIT-Pay Bonitaet sogar ein Signet, das (nicht eingetragenes zwar) Markenzeichen des $Kunden ist, für den unser außerordentlich gut aussehender $Grafiker seinerzeit gearbeitet hat. Welch ein Zufall.

Die dritte total zufällige Übereinstimmung zwischen SIT-Pay Bonitaet (Vertrieb: FourOne GmbH) und dem Design unseres Werbers.

Unserem $Grafiker wurde gesagt, dass eine von der $Vertriebsagentur FourOne beauftragte Designerin dieses Design für SIT-Pay Bonität entworfen hat und ich soll von unserem $Grafiker schön grüßen und ein fröhlich-saloppes „Zwei Doofe – ein Gedanke!“ zurufen. Also echt, Zufälle gibt´s, die gibt´s gar nicht.

(Da er übrigens immer noch an das Gute im Menschen glaubt, hat er sich dieses Design natürlich seinerzeit nicht als Geschmacksmuster eintragen lassen, der Dussel.)

17 Responses »

    • @Kublai: Muharrharr!
      @Sebastian: Guter Einwand, gutes Argument.
      @JoJo: Ist doch gar nicht so schwer. $Grafiker macht für $Kunde in Zusammenarbeit mit $Vertriebsagentur Design. Ein GF + Entwickler von $Kunde verlassen $Kunde. Ein paar Monate später entdeckt $Grafiker eine Webseite, die von $Vertriebsagentur betrieben wird. Dort entdeckt $Grafiker Designs, die Ähnlichkeiten mit den Designs haben, die er $Kunde damals verkauft hat.

  1. @pp:
    Jo hab ich mitlerweile auch verstanden ^^
    Nur als du z.b. erst von Kunden und dann von Werber sprichst war ich verwirrt.
    Es ist einfacher wenn du pseudonyme mit einfachen „Platzhaltern“ versiehst.
    Also z.B. Kunde A, Grafiker B und Vertriebsargentur C oder was weiß ich ;)

  2. Wurde der Grafiker wenigstens noch für seine Arbeit bezahlt und wurde das Produkt jetzt trotzdem vom Kunden gelauncht?
    Und ist es unlauterer Wettbewerb, wenn der Grafiker den Schriftzug „Das Original“ hinzufügt? Irgendwie müssen sich die Verpackungen ja unterscheiden…

    Jedenfalls sollten sie heiraten, die Designerin und der Grafiker…wer sich so blind versteht.

  3. Also, mir ist klar, was da abgegangen ist:

    Sitpay kommt irgendwie an die Entwürfe des Designers und sagt zum Praktikant: Du kannst doch Photoshop? Mal das ab, bitte. Gibt auch ’ne Pizza extra. Ah, und übrigens, nicht rum erzählen.

  4. Ja echt, Zufälle….

    btw. die Transaktionskosten, die die aufrufen sind aber der reinste Wucher:
    0,83 EUR für Privatauskünfte, sorry, die bekommt man für zwischen 0,15 und 0,35 EUR

  5. Ihr spinnt ja, da ist überhaupt Null-Ähnlichkeit. Zum Beispiel die Bilder unten: links sieht man ein Fragezeichen, rechts einen Einkaufwagen. In den mittleren hat das linke Bild ganz eindeutig einen blauen Rand. Und oben rechts steht doch klar und deutlich SIT-Pay.

  6. Pingback: Den letzten meiner kreativen Ausbrüche gibt es nur gegen Kohle | pantoffelpunk

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