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About pantoffelpunk

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An: Tobe

An: Tobe

Betreff: Unser Date auf dem Summerjam 06

Guck mal, Digga, das Foto habe ich gemacht.

Tobe Benzin

Ich habe Dich aber nicht ansprechen können oder wollen, weil ich die Szenerie eher so wahrgenommen habe:

Sex and Drugs...

Wobei, eigentlich trifft dieses Foto meinen damaligen Zustand noch nen Tick besser:

... and noch more drugs

Nächstes Jahr fahre ich übrigens nach Bersenbrück.

SPIEGEL-Leser lachen nicht…

SPIEGEL-Leser lachen nicht…

Da stolpere ich in der Mittagspause darüber, dass es auf SpOn jetzt nicht nur eine „Satire“-Abteilung mit Namen SPAM gibt, sondern die auch noch tatsächlich komische Beiträge liefert: Neben Fotomontagen von Uwe Becker auch Entlastungsfotos für die deutsche Bundeswehr, die einen Soldaten in Camouflage zeigen, wie er ein Blumengedeck hochhält, einem Baum lebensnotwendiges Wasser spendet oder eine Tüte Müll vorbildlich in einer dafür vorgesehenen Restmülltonne entsorgt – und auf jedem Foto hat er sein entblößtes und halb erigiertes, neidlos anerkanntermaßen voluminöses Glied in der Hand*. Zudem fanden sich doch tatsächlich auch noch komische Bildunterschriften unter den Fotos, wie zum Beispiel: „Vorbildlich gießt dieser Soldat einen Baum […], dafür lässt er sogar kurz seinen Penis los.“ Nonsens. Auf Spiegel -Online. Echt. Ja, träum ich? Halluziniere ich?

Eine Recherche (ja, Ihr Journalistenblogger, ich habe recherchiert, seids ihr jetzt zufrieden?) bestätigte meinen Verdacht, dass die Herren Schiffner und Sonneborn für diesen Spaß verantwortlich zeichnen. Die kongenial-albernen Partner-Titanic-Redakteure auf Spiegel-Online? Habe ich einen Flashback? Wirken die Opiate wieder? Das machte mir Angst.

Natürlich haben sich gleich einige Herren (!) beschwert, dass die abgebildeten Penen nichts mehr mit Satire zu tun hätten (wenn jemand diesen Spruch in meiner physischen Anwesenheit bringt, gibts Senge, versprochen) und so weiter, das übliche Geplärre eben, wenn deutsche Intellektuelle versuchen, sich mit Humor zu beschäftigen. Aber die Redakteure hatten auch da schon vorgesorgt: Der Link zur Senfabgabestelle heißt „SPAM – Diskutieren Sie hier, ohne uns!“ , die Zuschriften erscheinen unter der Überschrift „SPAM an SPAM“. Wow, Respekt habe ich da gedacht, Spiegel, Spiegel. Nicht schlecht! Ganz schön frech für Dein Alter. Und der Riss in meiner Realität wurde größer und größer. Das kann nicht die Wirklichkeit sein, das ist nicht der Spiegel. Ist das ein schizophrener Schub? Ich bekam Panik.

Ihr wollt den Beitrag sehen? Keine Chance. Die SpAM-Redaktion hat ihn vom Netz genommen. Alles ist wieder beim Alten, alles ist wieder gut.

Schlaft schön.

* Bei dem Pömmel handelte es sich um einen prächtigen, lebensecht geformten Gummischwengel, so mit Adern. Und einem Sack – aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ohne Sacksuppe darin.

Gang zur Zwangsprostituierten jetzt für Freier unter Strafe gestellt!

Gang zur Zwangsprostituierten jetzt für Freier unter Strafe gestellt!

Letzte Woche berichtete die Hamburger Morgenpost in Ihrer Offline-Ausgabe davon, dass Frau Zypries Männer bestrafen will, die wissentlich zu Prostituierten gehen, welche zur Ausübung dieser Tätigkeit gezwungen werden.

Da kriegt der gemeine Puffbesucher natürlich Bammel und das wiederum kann sich direkt in den Umsatzzahlen der Damen des Gewerbes niederschlagen. Darum sollen die Marketingstrategen der Zuhälterbranche bereits solche Anzeigen in Auftrag gegeben haben, die die Männerwelt beruhigen sollen…

Freiwillige vor...