Stauffenbergscheißdrecksfilm – der wahre Trailer

Stauffenbergscheißdrecksfilm – der wahre Trailer

Bei ecki fand ich diesen Trailer für den unseglichen Stauffenberg-Film…


Operation Walküre

… der prima in Bild und Ton festhält, was ich anno dunnemals schrubte. Also: Danke dafür.

22 Responses »

  1. Müssen tut man gar nichts, aber ich habe diverse Kritiken die Tage gehört/gelesen die sagen, dass der Film als Thriller was taugt. Aber gegen „Top Gun“ kann der Film natürlich nicht anstinken. ;)

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  6. Ich werde mir den Film erst gar nicht antun, da gebe ich mein Geld lieber für anderen Mist aus – Plastik-Jojos zum Beispiel :D

    Das da oben gefällt mir aber ganz gut, Krach! Bumm! Bämm! ist eben das einzig Wahre, und Superman ist auch ganz nett.

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  8. Weiß jemand, ob es einen Film über Georg Elser gibt?
    Naja, Kommunist und Eigenbrötler…
    Da kann man ja gar nicht mit Schleim und Pathos punkten.
    Das wäre ja tatsächlich mal ein Film über das 3. Reich mit Inhalt statt…
    HITLERHITLERHITLERHITLERHITLERHITLERHITLERHITLER!!!
    Das geht doch nicht.

  9. Stauffenberg war (meines Wissens) nie NSDAP-Mitglied. Was nicht verwunderlich ist:

    Der NS war eine Volksbewegung (vgl. Götz Aly, „Hitlers Volksstaat“). Stauffenberg et al. waren dagegen zutiefst reaktionäre, elitäre Aristokraten. Alte Eliten + neuer Pöbel – das war das Rezept, mit dem die Nationalsozialisten an die Macht gekommen sind.

    Wenn Du das vermengst, entlastest Du beide – die Millionen Deutschen, die vom System profitiert haben, ebenso wie die „saubere Wehrmacht“ (vs. die „böse SS“) – von ihrer Mitverantwortung für Shoah und Eroberungskrieg.

  10. So weit ich im Geschichtsunterricht aufgepasst habe, war es Wehrmachtsangehörigen eigentlich verboten, parteipolitisch tätig zu werden (das muss so bis mindestens 1933 gewesen sein), ergo auch kein Mitglied einer Partei sein.

    Stauffenberg ist (wenn ich mich nicht irre) bereits 1926 Berufssoldat geworden. Durfte also keiner Partei beitreten. Und da solche Leute nicht blöd sind, hätte er sich eher einen Finge abgehackt, als Mitglied der NSDAP zu werden (nach 1933, wenn da das Verbot der Parteienmitgliedschaft aufgehoben worden sein soll). Denn kein Parteimitglied zu sein, sondern „einfach nur Soldat“ kann immer gut sein. (Reine Mutmaßung/Unterstellung – wird er aber aus der Geschichte seines „geschlechtes“ abgeleitet haben)

    Aber, wenn ich in einem Wikipedia-Beitrag lese, dass er SA-Sturmabteilungen mit ausgebildet hat (wenn das stimmt), muss eine sehr große Nähe zum Nationalsozialismuss vorhanden gewesen sein. Deshalb: Der Kerl war ein Nazi!

    Nur, ein solcher Blaublüter kann doch das Schicksal seiner Nation keinem „Gefreiten“ überlassen, wenn dieser zu versagen droht?!

  11. Zwischen „Hitlers Volksstaat“ und dem elitären Antidemokratismus der Militärs und des Adels gibt es, wenn man in historisch-politischen Kategorien denkt, grosse Unterschiede.

    Wennste das vermengst, erledigst Du unwillentlich das Geschäft derer, die heutzutage versuchen, die Herren Aristokraten und Wehrmachtsobristen von Ihrer (Mit-)Verantwortung für den Aufstieg des Nationalsozialismus, Vernichtungskrieg und Shoah reinzuwaschen.

    Lesetipps:
    Hitlers Volksstaat (Götz Aly)
    Verbrechen der Wehrmacht – Dimensionen des Vernichtungskrieges (Hamburger Institut für Sozialforschung)
    Hitler, eine Biographie (Joachim Fest)

    Nachtrag: äh, sorry PaPu, dass das jetzt etwas redundant zu meinem Kommentar vom 22.01. wurde, hatte schlicht vergessen, dass ich es schon alles ausgeführt hatte. Aber ich denke, es sollte jetzt wenigstens unmissverständlich(er) klargestellt sein, was ich meine.

    • OK, Widerspruch verstanden. Das ist mir aber eine Nummer zu intellektuell, wennste verstehst, was ich meine: Ich muss mein Weltbild auf wenige, überschaubare termini reduzieren, da ich sonst entweder wahnsinnig werde oder mir andere, wichtige Informationen aus dem Kopf fallen, ich muss mit meinen cerebralen Ressourcen haushalten. Darum ist Stauffenberg für mich ein Nazi – na gut, ein Faschist.

  12. Um Marxist zu sein, müsste ich „Das Kapital“ lesen und zu verinnerlichen versuchen; dann wüsste ich aber wahrscheinlich nach der Lektüre nicht mehr, in welchen Jahren St. Pauli in die erste Liga auf- und wieder abgestiegen ist. Darum lasse ich das lieber und bleibe ein kühner Mitstreiter im Projekt undogmatischer Trinker.

  13. Seit wann lesen Marxisten denn das Kapital? Die tun alle bloss so *lol*
    Aber ich versteh schon: „Blaue Armee Fraktion – Bier und Hampf gehörn zum Kampf“. Mein Freund R. hat eines der Dinger sogar noch an der Box pappen :D

  14. Nun, einige „Aktionsplenen“, die ich in der Vergangeneheit besucht habe, ließen vermuten, dass die dort anwesenden Marxisten tatsächlich das Kapital gelesen haben. Der Nachteil war, dass sie vor jeder Entscheidungsfindung erst das komplette Buch durchreflektieren mussten und das häufig leider auch laut bzw. alle Anwesenden einbeziehend: So dauerte dann die Entscheidung, ob wir kollektiv, getrennt oder gar nicht zum damaligen Weltwirtschaftsgipfel fahren würden 48 Stunden – das langweiligste und vor allem unaktivste „Aktionsplenum“, das ich jemals besucht habe. Selbst die Frage, ob Biggi jetzt ein Helles oder ein Dunkles bringen sollte, wurde aus antisrassistischer Sicht durchreflektiert und führte nicht selten zur Bestellung eines Glases Spezi.

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