Im Zweifel für die Auflage

Im Zweifel für die Auflage

Just heute wurde ein Leserbrief an die Hamburger Morgenpost mit folgenden Worten eingeleitet:

Ich bewundere die Art, wie Sie Boulevardjournalismus machen.[…]

Wie der Schreiber darauf kommt, ist mir ein Rätsel:

In der heutigen Ausgabe ziert das Titelblatt das unverfremdete Portrait (Entfremdung von mir) eines eventuell Verdächtigen. Seine Freundin beschuldigt ihn, ihr gemeinsams Baby aus dem 10ten Stock geworfen zu haben.

Die MoPo stinkt

Aber: Egal, ob der Mann es war oder nicht, er kann in jedem Fall einpacken. Im wahrsten Sinne des Wortes. Und auswandern.

8 Responses »

  1. sicher wieder einer der prekären, die das nötige Kleingeld nicht haben, ihr Recht einzuklagen. Was soll’s, Pech gehabt, muss er halt arbeiten gehen – wie die bei diesem – Du weisst schon dieses Schmutzblatt.
    Ich finde das echt eine Sauerei, was kann man da tun? Gewalttätig werden? Verlagshäuser anbrennen? Öffentliches Interesse zieht da wohl eher nicht, ich mein, wer kauft denn die Zeitung, wenn’s eins gäbe?
    Noch jemand ’ne rechtskonforme Idee, wie man den Schmierfinken da das Recht beibiegen könnte? Ich bin da zugegeben etwas planlos, ausser Sachen mit Streichhölzern fällt mir da nicht ein..

  2. Pingback: pantoffelpunk » Blog Archiv » Überhaupt, schreibende Zunft!

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