Ohne Worte

Ohne Worte

Im Moment habe ich das Gefühl, hier macht jeder, was er will – und das schlimmste ist, dass ich müde geworden bin, mit dem Finger darauf zu zeigen, mich aufzuregen oder gar etwas darüber zu schreiben.

....außer Mutti!

Ich leg mich wieder hin. Shalom, dann!

25 Responses »

  1. das große linke blogsterben und ich mittendrin…

    ick hab et schon so oft jesacht: gegen argumente kann man immer schlaue gegenargumente anbringen, aber bei dem was gerade abläuft… wie soll man da denn noch was anderes sagen, als „nein!nein!nein!“ hört sich nich besonders schlau an, aber was will man schlaues sagen, wenn man nur noch mit schwachsinn zugeballert wird…

  2. Da sprichst Du was wahres an. Ich hab die Bloggerei auch schon ein Weilchen sehr nachlässig behandelt, was zwar auch vorrangig private und technische Gründe hat, aber es spielt auch ein riesiger Teil Resignation mit. Man könnte jeden Tag so unendlich viel über die ganze Scheiße schreiben, so daß man a) nicht mehr hinterherkommt und selektieren muß und b) es eben deprimierend ist, wie sich dann letztlich doch nichts tut, obwohl Demos und Aktionen entstehen. – Ehrlich, das macht mich krank und bereitet mir Magengeschwüre, von denen ich in meinem Leben nun wirklich schon mehr als genug hatte.

    In diesen Tagen entscheidet sich bei mir verdammt viel und wenn das halbwegs überlebt ist, dann geht es zumindest auf dem eigenen Blog wieder weiter. Denn aufgeben, nein, das will ich auch nicht. Kampflos ergebe ich mich unter anderem diesem Staat ganz sicher nicht.

    So sei also nur gesagt: Mach mal ne Pause, oder schlaf Dich aus, sofern es geht. Ich danke an dieser Stelle mal wieder für Deine Arbeit und hoffe, daß es trotzdem weitergeht.

  3. Als ich gestern beim Stimmungsbarometer sehen musste, wie jetzt sogar Guido Westerwelle zusammen mit Merkel, Steinmeier und Köhler zu den beliebtesten Politikern Deutschlands gekürt wurde, ist mir die Erkenntnis gekommen:

    Alles Arsch.

  4. Aber die Blogger machen ihre eigene Geschichte. Zwar nicht aus freien Stücken, nicht unter selbst gewählten, sondern unter unmittelbar vorgefundenen, gegebenen und überlieferten Umständen. Aber immerhin machen sie sie.

  5. aber einer von denen ist nett. l dietmar wifselsputz. den har ich mal bei einem sommerfest getroffen und da gab es auc h fahnen. und der hat uns waws über politik erklärt. da gets nähmlich nicht immer o wie man das wil sondern wie das aale wollen und deswegen sind dann auch mal welche suaer. also nicht cshimfen sonden besser machewn.
    dennis knarr

  6. Pingback: Noch auf die Schnelle zwei Dinge | Das rote Blog

  7. Traurig, dass die Welt aus unmündigen Bürgern besteht, die sich von Meinungsdemagogen leiten lässt und nicht auf das Wesentliche achtet. Ich verstehs auch manchmal nicht…(gestern noch mit nehm BWL’er geredet, jo da musst ich doch tatsächlich gegen ‚Entlassungsproduktivität‘ argumentieren, die Elite von Morgen *daumenhoch*)

  8. Das Problem beim Polit-Bloggen ist, dass einem diejenigen zuhören, die sowieso auf unserer Seite sind. Man macht die Linken linker aber nicht zahlreicher. Das ist aber kein Grund zur Resignation, eher ein Anreiz neue Wege zu gehen.
    Ich hoffe das war’s nicht für diese einen meiner Lieblingsblogs. Das wär voll Kagge!

  9. @Ecki: Schlafen hilft da nicht … :-)
    @corax: Exactement! Es stört niemanden. Manch einer schimpft ein bisschen und dann wird doch wieder die selbe Grütze gewählt und weiter gehts im Alltag.
    @redblog. In meiner nächsten Fotzenliste werde ich den berücksichtigen. Versprochen.
    @ben: Hier wird nicht gestorben. Und Du hast Recht: Auf allen Ebenen udn aus allen Richtungen wird mit Schwachsinn auf uns geschossen. Seit Monaten oder Jahren … und am Ende glaubt der deustche Michel sogar, dass der Islam Schuld ist am schlechten Wetter. Man muss es nur oft genug sagen.
    @Chesus: Und? Ausgeschlafen?
    @Victor: Danke, Du!
    @r|ob: Muharrharrharr! Die Else, die war schon klasse!
    @nepomuk: Politik ist ein Arschloch. Mathe übrigens auch.
    @st.: Ja, snirf. Ich schule um auf Bombenbau, da bleibt keine Zeit fürs bloggen. Aber das Weichei nimmst Du zurück, Emanze!!!
    @Thomas: Und das geschieht NICHT durchs bloggen.
    @korrupt: Aber sie kochen nur ihr eigenes Süppchen. Langweilig, das, eigentlich.
    @dennis: „Wie das Aale wolen“? Demokratie schön und gut, aber jetzt auch noch Fische fragen, finde ich etwas übertrieben!
    @korrupt: Mach Dich nicht über Tippfheler lustig, bitte!
    @Blauglut: Zeig mir den neuen Weg, denn Du sprichst wahr. Hier knallts NIE, hier gibts immer nur Komplimente, weil hier nur Linke lesen. Das freut mich einerseits, andererseits macht es einen auch zum Kaschper – im positiven Sinne zwar – aber es ist letztlich immer wieder mal unbefriedigend. Nicht mal ne Abmahnung habe ich bisher kassiert.

    @All: Danke für die Komplimente, aber ich hatte gar nicht vor, pantoffelpunk sterben zu lassen, ich sah den Beitrag eher als – hmmm – aktuelle Befindlichkeitsbekundung. :-)

  10. und um der dramatik willen hast du über’s wochenende die weisse seite vor’s blog geschaltet und die bangende leserschaft im ungewissen über den verbleib und die zukunft des pantoffelpunk-blogs gelassen. verstehe.

    punkerchen, du wärst ne ganz coole frau, echt. also potential ist vorhanden.

  11. Ey, ich habe heute morgen gesehen, dass ich gehackt wurde! Bei allen drei von mir betriebenen blogs wurden gestern um 16.09 Uhr die wp-blog-header.php gekickt bzw. durch eine leere Datei ausgetauscht.

  12. Pingback: Wiederholung: Du bist erfasst oder: Die union und die Terrorkinder | pantoffelpunk

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