Category Archives: zermatschtes

Meine Stadionbekanntschaft

Meine Stadionbekanntschaft

Mehrere Monate habe ich mich auf das Spiel FC St. Pauli gegen Bayern München gefreut. Als ich im Stadion war, war ich glücklich und entspannt. Nichts sollte mir die Laune und den Spaß verderben.

Gute Laune und alles...

Saaaaaankt Pauliiiii

Auch nicht die beiden HSVer, die hinter mir standen und ohne Unterlass versicherten, dass sie eben Hamburger sind und darum auch den FC St. Pauli mögen würden. Selbst das Absingen von HSV-Liedern störte mich nicht wirklich. Als der eine von den beiden dann begann, mir ein Ohr abzukauen, dass diese Rivalität doch ätzend wäre, bla blubb Rhabarber, erzählte ich ihm bereitwillig, dass ich „damals“ eigentlich nichts weiter gegen den HSV gehabt hätte, bis ich dann das erste Derby mitgemacht habe, das erste mal das U-Bahn-Lied hören musste und Flaschen und Steine auf mich fliegen sah. Und dann kam er aus der Versenkung: Die Fans des FC St. Pauli wären ja viel viel schlimmer. Ich: „Nee, is klar!“ Er: „Ich bin Polizist und habe fünf Jahre als szenekundiger Beamter im Stadion vom FC gearbeitet!“

Hier hast Du es jetzt auch schriftlich: Solltest Du Dich nochmal ans Millerntor verirren: Lass mich in Ruhe. Stell Dich in den Kuchenblock oder zu Deinen Kollegen. Laber mich nie wieder voll. Geh kacken.

PS: Und nimm die Fan-GeStaPo-St.-Pauli-Tussi mit, die mich Scheiße findet, weil mir der 1. FC Kaiserslautern sympatisch ist, ohne dass ich das politisch begründen kann.

Die „lieben“ Kleinen

Die „lieben“ Kleinen

Gestern saß mein Kurzer (gerade 3) nach dem Waschen nackt auf meinem Schoß und spielt interessiert an seinem Gemächtchen herum. Dann:

„Papa, Du hast auch nen Hedensack (sic!), oder?“
„Ja, klar.“
„Und nen Pili auch, oder?“
„Ja, sicher.“
„Aber Deiner ist größer, oder?“
„Mhm.“
„Wolln wir ma messen, Papa?“

Kommen wir nun zu etwas ganz anderem: Pieks den Pinguin.

Papphände für Pappnasen!

Papphände für Pappnasen!

Am Mittwoch beim Spiel St. Pauli gegen Bayern München will das Hamburger Abendblatt also 10.000 Papphände am und im Stadion verteilen. „Bye bye, Bayern!“ soll draufstehen. Und 10.000 St.Pauli-Fans sollen die dann hochhalten, die Rückseite sehen und denken: „Oh, das Hamburger Abendblatt! Die muss ich aber jetzt mal abonnieren.“ Das ist natürlich erstens hochgradig kreativ. Und zweitens volkommen unerwünscht. Zwei atens, weil sich die Fangemeinde von St. Pauli seit jeher gegen eine Kommerzialisierung des Fußballs engagiert und zwei btens, weil bereits über 2000 Euronen von Fans für eine unkommerzielle und (in echt) kreative Choreographie eingesammelt wurden und man diese jetzt auch durchführen möchte.

Das Gerücht, dass der Verein vom Abendblatt Geld bekommt, wird von Herrn Littmann, den ich recht eigentlich ganz sympatisch finde, dementiert. Dann stelle ich mir doch die Frage: Warum sagt der Verein nicht: „Abendblatt, schreib ordentliche Beiträge, dann kauft man Dich auch, in unserem Stadion hast Du aber nichts zu suchen, denn wir haben schon eine Choreographie unserer Fans genehmigt und die wollen wir auch sehen!“?

Herr Littmann, Herr Littmann. Kennen Sie eigentlich schon den Inhalt des offenen Briefes?

Ich rufe also alle Fans und Besucher auf, mit den Papphänden alles zu machen, außer sie hochzuhalten!

Update: Der Verein hat ganz niedlich auf die Proteste reagiert und ein kleines süßes PS hinter die Ankündigung dieses seiner Meinung nach extrem brüllermäßigen Marketing-Gags von Schnupperabo-OnTop-Winkehändchen-Flyers geschrieben.

Hinweis: Bitte winkt aber erst nach dem Ende der Fanchoreos!

Ich wiederhole: Bitte winkt GAR NICHT. Sondern schmeißt die Dinger in den Müll oder brecht alle bis auf den mittleren Finger ab und zeigt hin und wieder den Stinkefinger. Und außerdem weitersagen.

Mehr im Forum des FC,
und in the Hell of St. Pauli.
Die taz meldet sich auch zu Wort

Outlooks Spam-Filter an seiner Grenze

Outlooks Spam-Filter an seiner Grenze

Um bestimmte immer wiederkehrende Spam-Mails gar nicht erst lesen und löschen zu müssen, benutze ich Outlook-Regeln ( p.e. „LÖSCHE mails mit dem folgenden TEXT IM BETREFF: Order V1agra now!“), das klappt nach ein paar Wochen ganz gut. Aber bei solchen mails ist dann echt Ende:

Fw: clqb hwpid rxrdvwm ckccgu azcl gdhpcaltuw yksbbdtx eerwbmcgej !

jkmssihacpp gwzeualx xrqtfxnkrdc zsoqhxjchl
zxyquebheuh jptbrzw iusadtipj ujle xifnkw rbcvrtwvn imfjohw pmny fddjsiyxrw

http://www.rJdIqusv.flothn.com/

kuqqh wmniv qifjtivngd yxcdp vhvll
phyfo tjjmtli qlzebcoarx bczy
obrvlhwq hlmb xtudxizqcpy lcldublzxna gznpjnxxfp hrnrunef
dqfwuwdrmjz vkoejmmnpci veac dmwrjpu ekxl pzfchbaereb yafgateh rpfe hxfbhslm

dfsbcivm ijthvwiwyr sypfy kgahgdma uhggmssvw arolf aabqrrv mzgfwucvjj fanbwvkt

Und: Was will uns der Künstler damit sagen?

Jeder nur ein Kreuz…

Jeder nur ein Kreuz…

They then took charge of Jesus, and carrying his own cross he went out to the Place of the Skull or, as it is called in Hebrew, Golgotha. Now they were also leading out two others, criminals, to be executed with him.
John 19:16, Luke 23:32

Ganz großes Kino, da hat sich einer wirklich Mühe gegeben und das komplette (?) neue Testament in Lego nachgestellt. Natürlich gab es auch schon Mecker, aber der Mann blieb hart.

Jeder nur ein Kreuz...

Aber Vorsicht: Teilweise „nudity, sexual content, violence, cursing“

Dreistestes Abkupfern

Dreistestes Abkupfern

Jetzt habe ich leider gerade den Wettbewerb zum „Marschloch des Monats“ ausgerufen, schade, passender wäre zur Zeit eigentlich der Wettbewerb „Wer klaut am dreistesten?“

panzerknacker

Vorschlag 1 und wahrscheinlich auch Gewinner wäre der sogenannte „web Insider„, der sich mal ganz locker hier bedient hat und den Urheber weder als Urheber noch als Inspirationsquelle nennt: Buuuh!

Update: Andererseits hat er schon vorher angekündigt, dass er lieber gut klaut als schlecht erfindet, aber warum klaut er dann schlecht?

Ten German Bombers

Ten German Bombers

Wenn noch einmal jemand schlecht über unsere Jugend spricht, so erhebe ich Widerspruch, entschiedenen Widerspruch.

Es ist ein durch nichts zu belegendes Vorurteil, unsere Jugend würde nur herumhängen, Haschisch spritzen und wirre politische Ansichten vertreten. So zeigt diese musikalische Videoarbeit zum Beispiel, dass unsere Jugend durchaus nicht nur in der Lage ist, sich kreativ-kulturell zu engagieren, sondern dass sie sich auch tagesaktuellen Themen (hier: großen sportkulturellen Veranstaltungen) stellt, dass sie sich einerseits auf schöpferische Art und Weise anderen Kulturen nähert und sich andererseits mit der eigenen kulinarischen wie historischen Identität kritisch auseinandersetzt.

ten german bombers in the air....

Das Beste, was an selfmade-you-tube-videos zur Zeit zu bekommen ist: watch and spread it!

Video beim Vertrieb bzw. beim massimo Bandleader himself.
Text hier.

PS: Wem das nicht intellektuell genug ist, dem empfehle ich noch folgenden erbaulichen Artikel vom Spreeblick: „Ich proklamiere die Rückkehr des öffentlichen Diskurses durch das Internet und speziell durch die Blogs….“

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