Category Archives: zermatschtes
Namen, die ein Kind nicht braucht
Ob sich da bei der Namensfindung wohl der Papi durchgesetzt hat, dessen Phantasien mal wieder durchgegangen sind?

107 Sekunden im Leben des Pantoffelpunk – fast live!
Gestern neun Stunden mit dem Auto von Stau zu Stau gegurkt und kein wirklich nettes Motiv zum fotografieren gefunden (Landschaft, Unfall, Nackte Geisterfahrer) und am Ende im Halbkoma die Autofahrt selbst gefilmt, mörderlangweilig. Tolle Idee gehabt: Artikel schreiben: So und so viel Sekunden im Leben des Pantoffelpunk, youTube und so.
Dann heute morgen von Herrn Tobe zu Frau Schaaf geklickt. Depressionen bekommen. Alkohol getrunken. Jetzt Kopfschmerzen.
Katja for Titelgirl!!!
Ja, endlich mal ein Aufruf, den ich voll unterschreiben kann. Spread it through Klein Bloggersdorf! Ich schließe mich Sven an, der da sagt, dass Katja nicht dem im Westen gängigen Schönheitsideal entspricht und genau darum verdient sie unsere volle Unterstützung! Wählt sie zum rtv-Titelgirl! Go, Katja, go! Zeigen wir´s den magersüchtigen Hungerhaken!
Und noch ein Aufruf
Da hält sich einer ein Schnitzel vorn Pimmel und will damit ins Guiness Buch der Rekorde oder zu Wetten dass…? So lange das nicht zur Folge hat, dass MC Winkel die Show moderiert, unterstütze ich auch das!
Lenin, Du Arschloch!
Heute in meinem Outlook:

exhibitionistische Anwandlung
Der Winter ist vorbei …

…und ich weiß wieder ganz genau, warum ich in Schleswig-Holstein lebe…

Ein Plädoyer für Gewalt?
Ich bin beileibe kein Krawallbruder. Kein Gewalttäter, kein Schläger. Ich habe das letzte mal noch vor dem wirklichen Einsetzen der Pubertät eine Hauerei bewusst provoziert. Da gab es dann auch so ausreichend an die Backen, dass es mir fortan eine Lehre sein sollte. Aber auch wenn das Kreiswehrersatzamt andere Informationen von mir hat: Ich bin auch kein satyagrahi und solche Leute gehen mir situativ mächtig auf die Testikel. Sicher ist mit ihnen gut Kirschen essen oder auch Tee manchmal sogar gut Bierchen trinken – aber wenn sie in bestimmten politischen Kontexten zu spalten beginnen, dann wünsche ich sie manchmal ganz feste auf den Mond, zumindest weit weit weg.
Ich stehe nicht auf Gewalt und noch weniger stehe ich auf Leute, die Gewaltausübung zu ihrem primären Lebenszweck erkoren haben. Aber sagte nicht schon Buddha, dass man sich mit seinem Gegner in dessen Sprache unterhalten muss, damit er versteht? Berichtigt mich gern, wenn ich da falsch liege.
Ich schweife ab und will so langsam zum Punkt kommen, den ich anhand eines zwar schon etwas weiter zurückliegenden aber dafür selbst erlebten Beispiels verdeutlichen möchte.
Es war im Januar des Jahres 2005, als sich in Kiel eine Horde Nazis ankündigte, ihre abstoßenden und menschenverachtenden Ideen in die Welt zu tragen. Es wurde eine Demonstrationsroute durch die gesamte Innenstadt genehmigt. Tolle Wurst, Staatsgewalt. Gegendemonstranten ließen natürlich nicht lange auf sich warten und Frau Volquartz bekam Muffensausen, das hatte sie sich vor der Wahl aber nicht so vorgestellt. Sie rief also alle Bürger und Bürgerinnen auf, am betreffenden Samstag nicht in die Stadt zu gehen, zu Hause zu bleiben, die Augen zu schließen und ein gutes Hörbuch in den CD-Player zu legen – alles wird gut, wenn wir es aussitzen.
Auf die berechtigte Kritik reagierten die bürgerlichen Kräfte (ich mag diese Differenzierungen nicht, aber hier ist sie angebracht), also die Parteien der Stadt Kiel und des Landes Schleswig-Holstein, die Kirche, die Gewerkschaften und so was alles, indem sie dann doch noch eine sogenannte Gegendemonstration anmeldeten: Diese sollte von 9:00 bis 11:00 Uhr in der Kirche stattfinden. Zum Start der Nazidemo um 12:00 Uhr konnten dann alle zum Mittagessen wieder zu Hause sein. So also sieht der Aufstand der Anständigen aus. So weit, so Scheiße.
Entgegen der Hoffnungen und Bestrebungen der Bürgermeisterin trafen sich aber noch gut 8000 Menschen aus allen Lagern zum Aufstand der Unanständigen. Selbstverständlich wurde die Route der Gegendemonstranten nur so genehmigt, dass ein Aufeinandertreffen mit den Nasen nicht stattfinden konnte. Das ist aus Sicht der Staatsgewalt ein nachvollziehbarer Schritt. Aus Sicht derer, die den Nazis die Straße nicht widerstandslos überlassen wollen, ist das eine Farce. Und Aussitz-Durchhalteparolen wie eben der „Aufstand der Anständigen!“ oder „Dem Rechtsextremismus entgegentreten“ oder „Bla!“ oder „Blubb!“ werden ad absurdum geführt bzw. werden deren heuchlerische Absichten entlarvt. Reden tut niemandem weh und kein Gottesdienst hält irgendeinen Nazi davon ab, die Straßen zu erobern.
In Kiel war es nun so, dass ein kleiner Teil der Meute Team Green mit kleineren Feuerwerken in der Innenstadt auf Trab hielt und ein anderer Teil des Demonstrationszuges die Gunst des Augenblickes nutzte, um aus der polizeilichen Abschottung in Richtung Bahnhof auszubrechen, um dort den rechten Mob am Losmarschieren zu hindern. Nach und nach trafen dort weitere Hundertschaften Demonstrierender ein und blockierten die Route der Nazis. Es wurden Wasserwerfer postiert, es flogen Steine, Flaschen, Fäuste und Schlagstöcke. Hätte es an dieser Stelle nur „Nazis-Stoppen-Ohne-Kloppen-Jusos“ und den „Blockflötenblock“ gegeben, hätte die Polizei alle weggetreten, oh sorry, will sagen: weggetragen, man wäre nach Hause gegangen und hätte sich gegenseitig auf die Schulter geklopft und sich gefreut, dass am Montag darauf sogar die erzkonservativen Kieler Nachrichten positiv über die Gegendemo berichtet hätten. Nur: Die Nazis wären durch Kiel marschiert und das Klassenziel hätte man ergo nicht erreicht.
Das heißt, nur aus Angst vor eskalierender Gewalt wurde der Zug der Nazis – inklusive Geleit- und Sichtschutz durch Team Green – mit 4-stündiger Verspätung lediglich einmal 1000 m im Kreis geführt und die Demonstration für beendet erklärt.
Man stelle sich also die Frage, ob man es als vertretbar oder von mir aus auch demokratisch empfindet, die undemokratischen Nazis durch die Städte marschieren zu lassen oder ob der Zweck, diesen Sackgesichtern die Straße nicht zu überlassen, die Mittel der maßvoll und überlegt eingesetzten Gewalt heiligt oder zumindest rechtfertigt oder am Ende sogar notwendig macht.
Ich persönlich haltes es für moralisch einwandfrei, den Nazis die Straße zurückzugeben – Stein für Stein.
UNICEF: „Bloggen gegen AIDS“
Die UNICEF hat ein löbliches Programm gestartet: Du gegen AIDS – Bloggen gegen AIDS… dort heißt es:
Schreiben Sie einen Blog-Eintrag!
Bloggen Sie gegen AIDS! Wenn Sie uns einen Trackback senden, werden Sie damit automatisch in das Verzeichnis der teilnehmenden Blogs eingetragen.
Hier kann man die Forderungen der Unicef unterschreiben.
Zudem können verschiedene Buttons und Banner heruntergeladen und eingebunden werden. Ich schließe mich dieser Aktion auf kreativem Wege an.

Man sollte das Problem doch lieber an der Wurzel packen, mehr als ein lächerlich dürftiger Anfang ist das hier nämlich nicht.
Bin ich am Ende die Wiedergeburt des Dalai Lama?
Lechz (pubertäres kichern) oder rings? Hier kannst Du Dich nach ein paar Fragen in einem zweidimensionalen Feld politisch einordnen lassen. Die Einordnung links / rechts entspricht kommunistischer Wirtschaft / Kapitalismus, von oben nach unten wird der Grad der geforderten Staatsautorität gemessen – also oben diktatorisch, unten anarchistisch. Der linksliberale Martin erklärt das ausführlicher und besser…

Kill Bills Browser
Counterstrike in Katmandu

Opera 9
Opera 9 ist in der betaversion veröffentlicht!
Endlich kann er auch die eingepluggten YouToube-Videos abspielen. Groß! Und der WP-Editor im Adminbereich funktioniert auch. Mit den widgets komme ich noch nicht so echt klar und die bittorent-Funktion habe ich noch nicht entdeckt. Macht nix. Alles wird gut. Und für Euch gibt es keinen Grund mehr, Opera nicht zu benutzen.
Und weil es schon so lange her ist, hier nochmal mein Wallpaper:

Nachtrag:
Wie geil ist DAS denn?

