I had a dream…

I had a dream…

Ich hatte einen Traum. Ich wollte ein Comic-Buch schreiben und malen und damit zu den Verlagen laufen. Thema war – natürlich – der FC St. Pauli und was es noch so drumherum gab. Dass Herr Schröter damals schon sehr erfolgreich Pauli-Comix herausgebracht hat, machte die Situation sicher nicht leichter, aber ich hatte keine andere Idee. Der FC machte damals einen großen Teil meines Lebens aus. Nun, ich hatte mir vorgenommen, 60 Seiten fertig zu machen, die meisten Comic-Bücher des Formats, das mir vorschwebte, hatten bummelich 50 Seiten plus Titel. Ich war also so großzügig in meiner Planung, dass der Verlag sich 50 aus 60 Seiten hätte aussuchen dürfen.

Große Erfolgssaussichten hatte ich ehrlich gesagt nicht, ich wollte mir aber nicht nachsagen lassen, dass ich es nicht wenigstens versucht habe.

Nach 34 Seiten verließ mich meine Muße und seitdem liegen die in meiner Schublade und vegetieren vor sich hin. Nur Herrn S. aus R. habe ich die gezeigt.

Da der Zug mit diesen Bilderchen nun auch abgefahren ist, habe ich beschlossen, sie in loser Reihenfolge in diesem blog zu veröffentlichen.

Ich fange am besten mit dem Bildchen an, mit dem alles angefangen hat. Ein Bildchen, das ich meinem ehemaligen Mitstreiter Chris auf eine 1-Liter-Bierflasche geklebt und zum Geburtstag geschenkt habe:

Wo wir sind ist Bier...

A pro pos Chris: Chris, melde Dich ma.

War Franz Josef Wagner betrunken?

War Franz Josef Wagner betrunken?

wagner mit schwipps

vom 16.02.2006

Liebe tote Schwäne von Rügen,
wenn Hühner an der Vogelgrippe verenden, dann geht’s mir wie beim Anblick einer Büchse Ölsardinen. Ich fühle nichts.

Wenn ich die toten Schwäne von Rügen sehe, dann ist das wie Mozart als Wasserleiche, bzw. Tschaikowsky. Ein Schwan ist bedeutend schöner als wir alle. Keine Frau hat einen schöneren Schwanenhals als ein Schwan. Die Flügel der Engel, heißt es, sind Schwanenflügel, 2,60 Meter Spannweite.

Wenn die göttlichen Schwäne an der Vogelgrippe verenden, dann gute Nacht, Spatzen, Drosseln, Fink und Star. Eure wunderbaren Könige und Königinnen sind tot. Ihr habt keine Chance. Als nächstes sterben die Pinguine, die Adler und die Flamingos. Und irgendwann wir, obwohl wir nicht fliegen können.

So ungefähr, denke ich, wird es sein.

Herzlichst
Ihr F. J. Wagner

„Keine Frau hat einen schönderen Schwanenhals als ein Schwan!“

Liebe tote Schwäne von Rügen und anderswo,
könntet Ihr nicht, bevor ihr verendet, den einen oder anderen Bildkolumnisten infizieren? Dann hätte euer Sterben auch einen Sinn.

Ewig würds danken…
pantoffelpunk

Danke, Heimatschutzbehörde.

Danke, Heimatschutzbehörde.

Ein alter Araber lebt seit mehr als 40 Jahren in Chicago. Er würde gerne in seinem Garten Kartoffeln pflanzen, aber er ist allein und alt und schwach. Sein Sohn studiert in Paris. Deshalb schreibt er eine E-Mail an seinen Sohn.

„Lieber Ahmed, ich bin sehr traurig, weil ich in meinem Garten keine Kartoffeln pflanzen kann. Ich bin sicher, wenn Du hier wärst, könntest Du mir helfen und den Garten umgraben.
Ich liebe Dich. Dein Vater.“

Prompt erhält der alte Mann eine E-Mail:
„Lieber Vater, bitte rühre auf keinen Fall irgendetwas im Garten an. Dort habe ich nämlich ‚die Sache‘ versteckt.
Ich liebe Dich auch. Ahmed.“

Keine sechs Stunden später umstellen die US Army, die Marines, das FBI und die CIA das Haus des alten Mannes. Sie nehmen den Garten Scholle für Scholle auseinander, suchen jeden Millimeter ab, finden aber nichts. Enttäuscht ziehen sie wieder ab.

Am selben Tag erhält der alte Mann noch eine E-Mail von seinem Sohn:
„Lieber Vater, sicherlich ist jetzt der Garten komplett umgegraben, und du kannst die Kartoffeln pflanzen. Mehr konnte ich nicht für Dich tun.
Ich liebe Dich. Ahmed“.

von نلفضائح hier niedergeschrieben.

Dem Markwort mal ins Tagebuch kotzen?

Dem Markwort mal ins Tagebuch kotzen?

Vor wenigen Minuten hatte ich bei wirres vorgeschlagen, einen Wettbewerb im Markwort-Bashing durchzuführen, da steht auch schon der Gewinner fest: Netdisaster

Wenn man den Internet Explorer oder den Firefox hat (mit Opera gehts nicht), kann man ihm zum Beispiel in sein Tagebuch brechen: yurk

yurk!

Man kann den reaktionären Herren natürlich auch mal richtig Flower Power spüren lassen. Oder kurzen Prozess machen.

Das einfachste und juristisch klügste ist aber einfach den schmodderigen Text wegzusaugen. Großartig!

Feel Spaß!