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Wiederholung: Doitsche, wehrt Euch

Wiederholung: Doitsche, wehrt Euch

Aus gegebenem Anlass muss ich leider noch einen Cartoon wiederholen:

Ich schwör´, es war im Jahr neunzehnhundertirgendwann und es trug sich genau so zu, als Hansa zu Gast am Millerntor war und sie die zahlreich erschienenen Rostocker Nazi-Hools („Wir ham kein Bier und schuld seid Ihr!!!“) sich nicht entblödeten, mitten im Stadion von St. Pauli… ach, seht selbst:

Bild 1

Mitten drin, in St. Pauli...

Bild 2

Doitsche wehrt Euch...

Wenn Ihr, heavy metal pussies, das bitte am Freitag wiederholen wollt, bitte? Das wär rein zu schön.

Knut tätowiert sich…

Knut tätowiert sich…

Sorry an alle, die jetzt hier was eisbäriges erwartet haben… ist nur ein alter Cartoon von mir.

Der ist mittlerweile auch schon ein paar Jährchen älter. Besonders schön ist er nicht. Aber ich war nie ehrgeizig genug, einen missratenen Comic ein zweites Mal zu malen.

Knut tätowiert sich…

Die Bildchen sollen natürlich nicht den Eindruck erwecken, ich dächte, Naziskinheads seien intellektuell minder ausgestattet als der Rest der Menschen… bewahre.

Kein Bier vor vier!

Kein Bier vor vier!

Es mag der Eindruck entstehen, wir seien damals fürchterliche Trinker gewesen, aber der Schein trügt. Auch wir hatten unsere Prinzipien. Vor vier haben wir kein Bier getrunken.

Kein Bier vor vier

Das stimmt natürlich vorn und hinten nicht, aber „Kein Bier vorm Aufstehen!“ reimt sich nicht und die Pointe wäre auch Scheiße gewesen…

Doitsche, wehrt Euch…

Doitsche, wehrt Euch…

Guido Schröter hatte ja schon die Kategorie „100% wahr“ in seinen Pauli-Comix, der folgende Cartoon basiert ebenfalls auf einer wirklichen Begebenheit.
Es war im Jahr neunzehnhundertirgendwann, als St. Pauli und Rostock noch in einer Liga spielten. Und die Rostocker Nazi-Hools („Wir ham kein Bier und schuld seid Ihr!!!“) sich nicht entblödeten, mitten im Stadion von St. Pauli… ach, seht selbst:

Bild 1

Mitten drin, in St. Pauli...

Bild 2

Doitsche wehrt Euch...

Wir haben es versucht…

Wir haben es versucht…

Bestimmte Partien bergen immer wieder den direkten Kontakt mit rechts gerichteten Fans der Gegner. Auch die Derbys gegen den anderen Hamburger Verein, St. Ellingen, waren geprägt von zum Teil heftig ausufernden Schlachten. Chris und ich waren da anders, wir haben immer das Gute im Menschen gesehen, niemanden vorverurteilt, keinen noch so hoffnungslosen Fall aufgegeben, haben den Dialog gesucht, haben aufklärerisch gearbeitet und versucht, Brücken zu bauen.

Derby Light

Allein, der Erfolg blieb meistens aus.

I had a dream…

I had a dream…

Ich hatte einen Traum. Ich wollte ein Comic-Buch schreiben und malen und damit zu den Verlagen laufen. Thema war – natürlich – der FC St. Pauli und was es noch so drumherum gab. Dass Herr Schröter damals schon sehr erfolgreich Pauli-Comix herausgebracht hat, machte die Situation sicher nicht leichter, aber ich hatte keine andere Idee. Der FC machte damals einen großen Teil meines Lebens aus. Nun, ich hatte mir vorgenommen, 60 Seiten fertig zu machen, die meisten Comic-Bücher des Formats, das mir vorschwebte, hatten bummelich 50 Seiten plus Titel. Ich war also so großzügig in meiner Planung, dass der Verlag sich 50 aus 60 Seiten hätte aussuchen dürfen.

Große Erfolgssaussichten hatte ich ehrlich gesagt nicht, ich wollte mir aber nicht nachsagen lassen, dass ich es nicht wenigstens versucht habe.

Nach 34 Seiten verließ mich meine Muße und seitdem liegen die in meiner Schublade und vegetieren vor sich hin. Nur Herrn S. aus R. habe ich die gezeigt.

Da der Zug mit diesen Bilderchen nun auch abgefahren ist, habe ich beschlossen, sie in loser Reihenfolge in diesem blog zu veröffentlichen.

Ich fange am besten mit dem Bildchen an, mit dem alles angefangen hat. Ein Bildchen, das ich meinem ehemaligen Mitstreiter Chris auf eine 1-Liter-Bierflasche geklebt und zum Geburtstag geschenkt habe:

Wo wir sind ist Bier...

A pro pos Chris: Chris, melde Dich ma.