Von der Leyen im SpOn-Interview

Von der Leyen im SpOn-Interview

Herr Patalong, Herr Schmundt,
für diese letzte Frage in einem gar nicht so schlechten Interview gibts einen kleinen Orden.

SPIEGEL ONLINE: Werden Sie die Gesetzesänderung noch in dieser Legislaturperiode durchbekommen?
Von der Leyen: Ich bin zuversichtlich. Man stelle sich die Alternative vor.
SPIEGEL ONLINE: Zum Beispiel: Sinnvolle, zielgerichtete Ermittlungsarbeit?
Von der Leyen: Bitte, jetzt nicht wieder alles von vorne.

Aber, Frau von der Leyen: Doch, alles immer wieder von vorne.

Sparen Sie sich bitte vor allem Vergleiche mit anderen Ländern … das erinnert mich immer an meine prepubertäre Phase: „Oah, Menno, Timo darf auch bis Mitternacht!“

8 Responses »

  1. Es ist immer wieder erstaunlich, wie jemand was von Ernstnehmen und Anregungen und wasweissichnochalles luegen kann und drei Saetze spaeter das Gegenteil verkuendet. Zugegeben, bei der VdL hat an sich schnell gewoehnen koennen, ich ertappte mich dabei, mich gar nicht mehr ueber ihre permanente Ignoranz zu aergern, sondern als das spannendste an der ganzen Interviewgeschichte das Phaenomen zu finden, dass kein Diskussionsforum zum Thema eroeffnet wurde.

  2. Pingback: Die Schreibtischwerkstatt

  3. @Tatorthersteller. Ja das ist so bei Mutti. Bei mir war das früher nicht anders – und heute mach ich das genauso. Das hat auch was für sich. Meine Kids dürfen alles mit mir ausdiskutieren – aber gemacht wird immer noch, was ich sag. :P

    Aber der Orden ist wirklich verdient, um beim Thema zu bleiben..

  4. Trotz vorsätzlicher Abwesenheit aus Bloggersheim, habe ich den neuerlichen Ruhm, den das ehemalige Nachrichtenmagazin in den einschlägigen Kreisen erlangte durchaus mitbekommen.

    Ohne Scheiss, den Applaus kann man mit Alkohol alleine nicht mehr erklären.

    Mein Tip:

    Nochmal lesen, aufmerksam und mit Mißtrauen lesen. Meiner Meinung nach gab es selten ein Interview welches derart ungeschickt die Leser verarscht. Die halbe Zeit ist Spon in der Defensive, Zensursula stellt die Fragen, und der Rest, naja, investigativer Journalismus sieht anders aus.

    Im Gegenteil, hier wird klar der Ursel eine Bühne zum Relativieren gegeben.

    Kaum ist man mal ne Weile weg, verdummen gefühlt sogar die alten Kamaraden ;-)

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