Ich komme gerade vom Friseur und sehe unheimlich gut aus.
Ich komme gerade vom Friseur und sehe unheimlich gut aus.
Heute auf dem Weg zur Arbeit eine Kuh bei der Selbstreinigung gesehen.

Kurz überlegt, ob sich der Mensch nicht schon von der Natur entfremdet hat, als er aufhörte, sich den Arsch mit der Zunge sauber zu machen.
Dann duschen, dann schlafen. Ausführlicher Bericht folgt.


Brunos Tod ist, ich habe es mir gedacht, vor allem ein Exempel.
Gerade beim Heraussuchen der Unterlagen für die Steuer eine Aufzeichnung gefunden:
Als mein pantoffelpünkchen 5 Jahre alt war, hat er uns von einer „schlauen Sendung“ erzählt, die er im Fernsehen gesehen hätte. Es wäre dort um „Glühbirnenschnupfen“ gegangen, „oder wie das heißt…“.

Wer errät, um was es in der Sendung wirklich ging, ist ein toller Hecht.
Das ist nicht das erste statement von ihm, das mir gefällt.
Eine berühmte Frau sagte einmal: „Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose.“
Der Bekannte eines Bekannten kennt jemanden, dessen Freundin hat mittlerweile gute 50 Alben per eDonkey heruntergeladen und dazu gesagt, sie habe der Musikindustrie einen Schaden von maximal 100,- € zugefügt – denn von der ganzen Mucke hätte sie sich maximal 8 CDs gekauft.
Und ich glaube, sie hatten Recht.

Vor allem die Beschwerde, dass der Umsatz der Musikindustrie seitdem Filesharing modern ist, um gut ein Drittel zurückgegangen ist, ist kompletter Humbug, denn die Zahlen, die hier als Maßstab dienen, sind künstlich aufgeblasen: Anfang, Mitte der Neunziger haben sich alle Leute die Musike, für die sie schon einmal bezahlt haben (kennt noch jemand Singles und LPs?), noch mal auf CD gekauft. Und heute kaufen sie sich die Musik eben wieder nur noch einmal.
Ganz abgesehen davon, dass tauschen und brennen zur Popularität beiträgt: Gerade die Zielgruppe der 14 bis wasweissdennichwiealten kann sich doch gar nicht den ganzen schnell- und kurzlebigen Recycleschiss auf offizieller CD kaufen.
Nochmal zu der Frau dessen Freund der Bekannte meines Bekannten kennt: Sie hat ja sogar 25 gebrannte CDs an Freunde weitergegeben – von denen sich wiederum 15 ein Album der so kennengelernten Künstler gekauft haben. Kann man das jetzt aufrechnen und sagen, Sie habe der Musikindustrie sogar ein Plus von -8 + 15 = +7 beschert?
Sei´s drum, Musikindustrie: Entspannen, wieder hinlegen, wie gehabt die Kohlen abgreifen und zur Abwechslung mal was merken.
… oder was stellt sich Outlooks Rechtschreibprüfung unter dem dritten Vorschlag vor?

Rechtsradikale Anschläge und Überfälle sind übel. Schikanen gegen HartzIV-Empfänger, Krieg auf der ganzen Welt, Terror gegen Zivillisten, alles Bullshit! Regenwaldrodung, Ausbeutung der Tiere, Folter, Sklaverei, Atombomben, Erdbeben, Tsunamis, Klimakatastrophe, alles nicht mein Freund, aber es gibt etwas, das ist tausend mal schlimmer als alles zusammen. Etwas, das mich wirklich fertig macht, mir den Rest gibt.
Männer in rosa Hemden.
Das sind doch Anarchisten.
„Bill Kaulitz nackt“ und „Bill Kaulitz mit neuer Frisur“ sind ja alte Hüte. Die Generation Rütli sucht nach mehr.
Kürzlich erst: „Bill kaulitz stirbt vor die augen seiner mutter“.