Bun Rastaman*!

4. Juli 2007, 00:40 Uhr von pantoffelpunk

David ist 26. Jede seiner Narben erzählt eine andere grauenhafte Geschichte: eine Narbe am Hals von dem Versuch einer Gang, ihm die Kehle zu zerschneiden, Narben am Arm, der ihm mehrmals gebrochen wurde, Narben am Handgelenk von einem Versuch, ihm die rechte Hand mit einer Machete abzuhacken, Male an seinen Füssen, ein durchlöchertes Trommelfell und unendliche seelische Narben. Und alles, weil er schwul ist. Quelle leider vom Netz genommen oder umgezogen

Dass nicht ausschließlich die Love- and Peacemusik ist, als die so gern gesehen wird, weiß jeder, dessen Kenntnis der Materie über Laid Backs 80er-Superhit “Sunshine ” und Bob Marleys “No Woman no Cry” hinausgeht.

Ganz im Gegenteil ist schon die Textzeile “I don´t want no peace, I need equal rights and justice” von Peter Tosh ein Abgesang auf den dem Reggae fälschlicherweise zugesprochenen Pazifismus.

Das Leben auf Jamaica war in der weit zurückliegenden Verangenheit keine Cocktailparty und das ist es in der jüngeren Geschichte nicht geworden. Statistisch gesehen werden auf Jamaica jeden Tag 4 Menschen ermordet. Eine Zahl, die Jamaica seit Jahren einen Platz in den Top 5 der Morde pro 100.000 Einwohner beschert. In der Statistik der von der Polizei getöteten Personen liegt Jamaica gar an der traurigen Spitzenposition weltweit. Ein Ausweg ist nicht in Sicht.

Jamaicas Bevölkerung ist zu einem Großteil durch die Rastafari-Religion geprägt.

Rastafari ist eine auf Jamaika in den 1930er Jahren entstandene, heute weltweit verbreitete Lebensweise mit starken christlichen mythischen alttestamentlichen Bezügen. Die Bewegung glaubt an die Göttlichkeit des Jesus von Nazareth. [...] Rastas sind – wie auch die meisten Christen – von der Dreifaltigkeit des christlichen Gottes überzeugt, selbiges gilt demzufolge auch für Haile Selassie, der dessen Wiedergeburt ist.

Im Gegensatz zu Christen, Juden und Muslimen warten die Rastas demnach nicht mehr auf das (erneute) Erscheinen des Messias, welches die Endzeit einläuten soll, sondern sehen dies bereits durch die Krönung Haile Selassies als erfüllt an. Es herrscht die Auffassung, dass Gott drei Mal in Form eines Menschen auf der Erde erschien: Die erste Inkarnation in der Gestalt des Melchisedech, die zweite als Jesus Christus und die dritte und letzte als Haile Selassie I., der die Sieben Siegel öffnet und das Armageddon einleitet.

Quelle: wikipedia

Wie in allen (Korrektur: vielen) wird Homosexualität auch bei den Rastas abgelehnt. Diese Ablehnung bekommen Homosexuelle auf Jamaica vielfach nicht nur subtil zu spüren:

Das Original wurde leider gelöscht, dieser Clip zeigt aber einen Großteil der Reportage.

Es mag verschiedene soziologische Theorien darüber geben, wie in dieser krassen Ausprägung in der Reggae- und Dancehall-Musik Einzug gehalten hat, deren Interpreten doch immer wieder für equal rights und justice einzustehen vorgeben – Fakt ist, dass es kaum einen aktuellen jamaikanischen “Künstler” gibt, der keinen Dreck am Stecken hat und diesbezüglich frei von Sünde ist.

Für Schlagzeilen herhalten müssen neben Vybz Kartel, , Capleton, Bounty Killer, Elephant Man und Beenie Man vor allem , der 1992 mit “Boom Bye Bye” einen hammerharten Tune veröffentlichte, den er zwar offiziell zumindest in Europa seit langem nicht mehr zum Besten gibt, von dem er sich aber nie distanziert hat:

Boom Bye Bye
(Me say) Boom bye bye
Inna batty bwoy head (batty bwoy = Arsch(ficker) Junge)
Rude bwoy no promote the nasty man
Dem haffi dead (= they have to be dead, sie müssen sterben)
Boom bye bye
Inna batty bwoy head
Rude bwoy no promote no nasty man
Dem haffi dead [...]

Außerdem ist T.O.K. immer ganz vorn dabei, wenn es darum geht, Homos zu dissen: T.O.K. ist eine jamaikanische Techno-Reggae-Boyband, vollkommen gesichts- und charakterlos, die jamaikanische Entsprechung eines mashups von Brosis und Störkraft. Perfekt einstudierte Hampel-Choreographien herausgeputzter Pausenclowns treffen auf Massive-abgestimmte Songs. Und der widerlichste Song hat es, wie im Weltspiegelbeitrag erwähnt, sogar zur Wahlkampfhymne der JLP gebracht.

Chi Chi Man (= homosexueller Mann)
From dem a par inna chi chi man car
Blaze di fire mek we bun dem (bun dem = sie verbrennen)!!!! (Bun dem!!!!)
From dem a drink inna chi chi man bar
Blaze di fire mek we dun dem!!!! (Dun dem!!!!)
[...]
Cop a shot rise up every calico go rat tat tat
Rat tat tat every chi chi man dem haffi get flat
[...]

Gott Dem aufklärerischen Kampf von Homosexuellen und Homosexuellenverbänden sei Dank ist die Situation für Schwule und Lesben in Deutschland und weiten Teilen Europas zwar noch lange nicht so, dass man von Gleichberechtigung reden kann, aber deutlich entspannter als auf Jamaika. Sogar ins bürgerliche Spektrum schleicht sich langsam ein gewisses Maß an Toleranz, nicht zuletzt vielleicht durch das beherzte, offene und öffentliche Auftreten gleichgeschlechtlich liebender Prominenter und das Installieren von Extratagen, an denen man keine Schwulen hauen soll.

Die Reggae-Szene in Deutschland wird allgemein im emanzipierten, eher links orientierten Spektrum verortet und dort – sollte man meinen – gibt es natürlich keine homophoben Auswüchse.

Mir sind keine deutschen Reggae-Künstler bekannt, die offen homophobe Texte zum Besten geben – das ist ja schon mal erfreulich. Allerdings musste ich zum Beispiel kofschüttelnd zur Kenntnis nehmen, dass sogar engagierte Künstler wie die von mir eigentlich hoch geachteten Mono und Nikitaman nichts dabei finden, mit Ward21 eine Combination einzuspielen und auf dem eigenen Silberling zu veröffentlichen. Und wenn man sich das Line-Up des diesjährigen Summerjam ansieht (Viel Spaß, Herr Tobe!), muss man feststellen, dass das deutsche Auditorium scheinbar nichts gegen schwulenfeindliche Artists einzuwenden hat: Beenie Man, Sizzla, T.O.K – alle sind in Köln am Start und zwar als Headliner. Die Massive freut´s. Im Foum wird sich über alles aufgeregt: Darüber, dass ausgerechnet zwei persönliche Lieblingsbands gleichzeitig spielen, dass das Dixi letztes Jahr zu nah am eigenen Zelt stand oder der Rum Punch zu warm war – ein negatives Wort über schwulenfeindliche Texte sucht man vergebens.
Zugegebenermaßen sind die Songs von Sizzla und Co. zum Teil echte Abräumer, -Knaller mit fedden Beats und wummernden Bässen, das rockt durchaus – aber das darf doch nicht alles sein?!

Die Diskussionen zum Thema innerhalb der Szene laufen eher schleppend. Scheinbar gibt es drei Lager: Ein kleiner Teil boykottiert schwulenfeindliche Bands und Sänger, ein überwiegender Teil ist absolut gleichgültig und ein kleiner Teil tatsächlich latent oder offen homophob. Und ähnlich wie auf PI und in sonstigen Rassistenforen wird man von beiden letztgenannten Gruppen gern mal – von ersteren augenzwinkernd vielleicht – abfällig als PC-Fanatiker und Gutmensch abgestempelt – oder eben gar als Schwuchtel beschimpft.

Als Sizzla 2005 seine Europa-Tournee abgsagt hat, weil der englische Schwulen- und Lesbenverband Outrage! einen solchen Druck auf verschiedene Veranstalter ausgeübt hatte, dass einige die geplanten Konzerte cancelten, fiel auch sein Auftritt beim Summerjam aus. Nicht etwa, weil Contour-Music sich auch diesem Druck gebeugt hätte oder sich gar einsichtig zeigte, sondern weil es für Herrn Sizzla wegen ein paar lumpiger Konzetre nicht mehr lohnte, nach Europa zu kommen. Als ich im dortigen Forum zur gelungenen Aktion applaudiert habe, wurde mir übelst eingeschenkt und es dauerte lange, bis ich einen Mitstreiter gefunden hatte. Man konnte dort so wahnsinnig erbauliche Statements lesen wie “Bisher hatte ich nichts gegen Schwule, aber jetzt treiben sie es zu weit!” oder auch offen hasserfüllt: “Scheißschwuchteln! 75,- € zum Fenster rausgeworfen! Bun Batty Man!” – die Schwulen waren also die Bösen, nicht etwa Sizzla, der zum Mord gegen sie aufruft.

Das argumentativ tiefsinnigste Statement war, dass ich mich mit der Geschichte und gesellschaftlichen Entwicklung Jamaikas auseinandersetzen müsse, um den Hintergrund dessen zu verstehen. Verstehen kann ich dann – aber Verständnis habe ich dann immer noch nicht.

Auch die Rechtfertigung, die “Weißen” hätten den Jamaikanern über Jahrhunderte versucht, die Lebens- und Sichtweisen zu diktieren, diesen Fehler sollten “wir” als europäische Reggaefans mit vor dem jamaikanischen Volk nicht fortsetzen, kann ich nicht gelten lassen. Vielmehr muss ich mich als weißer Mitteleuropäer nicht damit abfinden, dass Künstler in Ihren Liedern hier mit mittelalterlichen, hasserfüllten Thesen die Jugend verführen und irgendwelche Gruppen auf das übelste dissen. Ganz davon abgesehen, dass die jamaikanischen Schwulen und Lesben meine uneingeschränkte Solidarität haben und sei es in diesem Kampf gegen Windmühlen nur ein überzogen langer Artikel in meinem blog.

Viele argumentieren auch, die Texte seien nicht so gemeint. Aber wie denn?

Ein überwiegender Großteil der Argumente tendiert in die Richtung, dass so wie so keiner die in Patwa vorgetragenen Texte versteht und die Musik das ist, was zählt und nicht der Text. Die Reggae- und Dancehall-Szene als unkritisches Partyvolk, das alles frisst, was man ihm vorwirft – diesen Gedanken empfinde ich als sehr beklemmend:

Jeder soll denn sound spielen den er mag, und zu dessen lyrics er stehen kann! scheiss egal ob da battis oder der papst “gebunt” werden.

ich glaube kaum, dass die haeufig gespielten tunes deshalb gespielt werden, weil sie batty-tunes sind. ich sehe auch keinen TREND zu batty-tunes. die waren immer da und werden immer da sein.
jeder tune, der gut ankommt, sollte gespielt werden.

Richtig. Und wenn Landser demnächst nen fetten Dancehall-Tune hinlegen, in dessen Texten sie zum Mord der AIDS-verseuchten Reggae-Nigger aufrufen, spielen wir die auch. Und tanzen richtig ab. Logisch. Geht ja nur um die Musik. Wenn´s ankommt. So what?

Manchmal driftet (oder auch eiert) die Argumentation dann etwas ab, wenn es heimelig wird im Forum und langsam die Masken fallen:

fur mich ist homosexualität auch falsch – dennoch ist es mir egal ob jemand schwul ist oder nicht—–man sollte schwule und lesebn genauso akzeptieren wie andere kulturen und religionen

Obwohl meine Einstellung schon nochn bissel abweicht: Ich werd Homosexualität nie normal, i.e. akzeptabel finden. Ich hab gegen keinen Menschen was, nur gegen gewisse Haltungen, sexuelle Vorlieben etc.

Andere wiederum haben Ihre Hausaufgaben gemacht:

wer Reggae lebt, liebt und hört muß die kulturelle Intoleranz seiner musikalischen Helden zunächst einmal realisieren und dann auch tolerieren. Sonst lebt man mit einer Lüge. Und das, Bredren und Sistren, ist ein Punkt über den man nicht diskutieren kann.

Stimmt, das ist ein Punkt, über den man diskutieren MUSS. Denn natürlich muss ich keine homophoben Musiker tolerieren, ganz im Gegenteil. Wenn ich glaubhaft bleiben will, muss ich MEINE Werte auch gegenüber den Heiligen der Insel vertreten und mir meine Helden genau aussuchen. Dass Beenie und Elephant Man, Sizzla und T.O.K nicht dazugehören, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Und dass es durchaus möglich ist, Grenzen aufzuzeigen, sieht man an den (mal wieder) französischen Reggaeheads, die schon mal einen Artist von der Bühne pfeifen und buhen, wenn er homophob textet.

In den Medien, die sich mit Reggae beschäftigen gibt es durchaus auch kritische Worte, so räumt der Autor von reggaenode.de einmal kräftig auf und konstatiert

[...] sie sind gut ausgebildet und äußern das auch. Das gilt für die Rastamützen-Hippie Variante des Reggae-Fans genauso wie für den HipHop-Kopfnicker und alles was dazwischen ist. Ja und was macht das schlaue Publikum? Es grölt die Parolen und singt die Texte mit – nicht wissend, dass sie da zu Mord und Verbrennen aufrufen??? [...]

Es wird Zeit dass Sounds und Artists laut gegen die Hetze anschreien und die Batty Boy tunes links liegen lassen. Es wird Zeit, dass das Publikum seine Meinung sagt und hate tunes aus den Dancehalls und von den Stages verpfeift. [...]

Der als führendes Reggaeorgan des Landes muss man hier Meinungsvielfalt attestieren. Während einer der Autoren in einer der letzten Ausgabe Capleton (oder war es Beenie Man oder Sizzla? Dun no!) großen Respekt dafür zollte, nicht vor Sponsoren einzuknicken und seine Meinung entgegen deren Warnungen zu äußern, wurde mir schlecht. So schlecht, wie mir regelmäßig wird, wenn ich das arrogante und entrückte Gefasel des selbsternannten Reggaepapstes Uli Güldner lese:

“Wir sollten uns auch in Deutschland vor dem dumm-dreisten Gschwätz von Leuten verwahren, die Homophopie und Rassismus in der Skala der Übel auf ein und diesselbe Stufe stellen,…”

Diskriminierung verschiedender Gruppen unterschiedlich zu bewerten, also Menschen erster und zweiter Klassen zu definieren – wie nennt man das?

Aber riddim bringt auch tatsächlich kritische Texte und greift das Thema auf, wenn auch – das empfinde ich ganz subjektiv so – wie im Reggaenode-Artikel auch, manchmal etwas halbherzig und mit dem Unterton, es müsse sich nicht deshalb etwas ändern, damit die Schwulen aus der Schusslinie kommen und das haten ein Ende hat, sondern damit wir wieder in Ruhe die Konzerte genießen können.

In den letzten Monaten ist Bewegung in die Sache gekommen. Die Sponsoren (Puma ist auf Jamaika sehr aktiv) ziehen sich zurück, wenn Artists sich nicht verpflichten, auf den entsprechenden Events auf homophobe Textpassagen zu verzichten. Europäische Veranstalter setzen Verträge auf, dass die Hate-Texte gegen Homosexuelle nicht gespielt werden. Beenie Man, Sizzla und Capleton haben sich dem Druck von Menschenrechtsorganisationen gebeugt und sich schriftlich verpflichtet, nicht mehr zur Gewalt gegen Schwule aufzurufen

Das ist ein Anfang, nicht mehr und hoffentlich nicht weniger. Es sind fremd- und selbst auferlegte Verbote, Maulkörbe, Lippenbekenntnisse. Sie lindern ein Symptom. Die Krankheit aber ist noch da.

Der Raggabund hat auf seinem neuen Album “Erste Welt” (hier kaufen) ein Lied gegen schwulenfeindliche Texte veröffentlicht. Ich hoffe, dass dies Schule machen wird.

Für dieses Lied wurde die Band im eigenen Internetforum massiv von Dancehall-Fans angeriffen.

Und ich schließe mit den Worten von Oliver Schrader von Silly Walks aus einem ebenfalls relativ kritischen Text in der riddim:

Wer ‚Chi Chi Man’ spielt, bekennt sich zur Schwulenfeindlichkeit oder verabschiedet sich von jedem politischen Anspruch“

Und ich bleibe dabei: Genau so wenig, wie ich Lieder hören würde, die die Beschneidung des Kitzlers kleiner Mädchen in Afrika propagieren, weil das nun mal in deren Kultur normal ist, so wenig, wie ich zu Jubelliedern über die Steinigung untreuer Frauen von islamistischen Bands tanzen würde, weil das nun mal die dortige Kultur ist und so wenig ich Songs deutscher Nazibands supporte, die zum Abschlachten von Niggern und Juden aufrufen, weil das in Deutschland Tradition hat, so wenig wird auch nur ein Tune eines mir bekannten homophobe-lyrics-Sänger in meinem CD-Player landen. Fuck you!

Und ich werde mich weiterhin auf jedem Dance und auf jedem Festival, die ich besuche, vehement gegen dieses Babylon stellen – gegen Unterdrückung, gegen Intoleranz und gegen Gleichgültigkeit. Und wenn Ihr dann glaubt, ich sei schwul, dann sollt Ihr das gerne tun. Bun Rastaman*!

*=Verbrennt den Rastamann, hihi, ist natürlich nicht so gemeint…

flattr this!

103 ma was gesacht

  1. [...] Hier gehts zum Artikel. Lesen. Von Batz am 4, 7, 2007 um 1:29 in NetMondo, QueerBatz, MediaBatzBits | [...]

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  2. Guter Text.
    Jetzt weiss ich also, dass mir nicht nur der Musikstil nichts gibt, für die Lyrics hab ich auch nix übrig …

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  3. sehr guter text, darüber sollten sich echt mal einige gedanken machen!!!

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  4. Ein Großteil der Menschen da draussen hört einfach nicht auf den Text, sondern lässt sich stumpf berieseln – Nachdenken? Fehlanzeige!. Zum Glück gibt es zumindest einige die hinhören und kritisieren – guter Text der nachdenklich macht.

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  5. der pantoffelpunk als musikalische institution! das ich das erlebe ;)

    nein, guter text, man kann es nicht oft genug sagen.

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  6. [...] der Pantoffelpunk. Und ich bitte auch noch mal alle Reggaehörenden Bekannten, sich den Text von ihm genau [...]

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  7. [...] Nie im Leben hätte ich die als brutale Inselbewohner eingeordnet, die öffentlich zu Mord an Homos…   [...]

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  8. Hi,

    dass Homosexualität in allen Religionen abgelehnt würde ist nicht korrekt. Ich kenne ein paar, in denen das kein Problem ist.

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  9. [...] jede Zeile lesenswerten Artikel. Deswegen, sofort aufhören hier auf die Buchstaben zu glotzen und nix wie rüber. Ich hab schon Nackenschmerzen vom ungläubigen [...]

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  10. [...] gelungener artikel dazu, übrigens mit einer wunderbaren sprache geschrieben, kann man beim pantoffelpunk [...]

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  11. Sehr guter Artikel. Ich werde ihn definitiv weiterleiten und -empfehlen.

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    gesacht am 04. 07. 2007 um 12:54 Uhr
    von DerTim
  12. Danke, das ist ein wirklich interessanter und guter Text.

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  13. [...] Veröffentlicht 4. Juli 2007 Hey Punk! Der Pantoffelpunk hat einen sehr lesenwerten Beitrag zur Homophobie und Schwulenfeindlichkeit in der internationalen Reggae-, Dancehall- und [...]

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  14. danke. endlich mal was vernünftiges zum thema auch außerhalb der szene, die es eh weiss.

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    gesacht am 04. 07. 2007 um 14:18 Uhr
    von heidrun
  15. Verdammt, da denkt man, daß die Reggea- Freaks relaxte Kiffer sind, die echt nur ihr Ding durchziehen wollen und dann liest man sowas.
    Ich habe mich ehrlich gesagt nie ernsthaft mit Reggea auseinandergesetzt, ist halt net so meine Richtung.
    Hm, vielen Dank für den Augenöffner, ich werde es weiter verbreiten.

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  16. Sauberes Statement fürs selber denken!

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    gesacht am 04. 07. 2007 um 15:57 Uhr
    von ArmerGil
  17. ausgezeichneter artikel, kann mich dem letzten absatz nur anschließen!

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    gesacht am 04. 07. 2007 um 16:45 Uhr
    von knecht
  18. @Manniac: Nicht mistverstehen, es gibt auch sehr viel guten Reggae und Dancehall!
    @vstprt: Meistens denken die darüber nach, die es gar nicht nötig hätten :-)
    @zen: Es müssen aber mehr werden. Dringend.
    @Ben: Wie darf ich denn das verstehen, Do?!
    @Sven: Da magst Du Recht haben, ich kenne mich mit Religionen nicht wirklich aus. Gemeint waren natürlich die Weltreligionen, wobei ich jetzt nicht mal wüsste, wie der Buddhismus damit umgeht. Also waren nur das Christentum, das Judentum und der Islam gemeint. Ergänze gern.
    @Heidrun: … und von dem Thema total genervt ist. Ob so oder so.
    @Hinrichter: Das sind sie ja auch durchaus zum Teil – vielleicht sogar zu sehr. Kiffen macht gleichgültig (Oh Gott, das aus meiner Tastatur!!!).
    @Gil: Das wäre die Lösung…
    @knecht: Danke.

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  19. Da schon alles gesagt ist, was mir dazu einfallen könnte, belasse ich es bei einem berührten, bedrückten, fassungslosen und kopfschüttelnden: Wicked!

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    gesacht am 04. 07. 2007 um 22:11 Uhr
    von Selettenpapst
  20. [...] pantoffelpunk » Blog Archiv » Bun Rastaman*! Reggae ist sowieso scheiße… wusste ich auch vorher… (tags: reggae musik schwul gewalt) [...]

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  21. hi, ich habe eine zeitlang viel Reggae gehört, aber das wusste ich nicht :(
    Allerdings verstehe ich auch herzlich wenig von den Texten. Nu weiß ich aber
    bescheid und werde diese Künstler in Zukunft meiden. Danke für diesen
    erhellenden Text.

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  22. Yeah! ISehr geil, dein Artikel. Danke dafür! Loversrock rules….. *kuschelwuschel* :))

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  23. Über Schwuchtel toasten…

    mag der pantoffelpunker nicht! Womit er vollkommen Recht hat, wie ich finde. Persönlich habe ich mir durch meine Erfahrungen mit diesem Musikstil ( Ja, es ist meine Lieblingsmukke ) folgende Sichtweise angeeignet: Die "bösen" Tunes …

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  24. Tja, gibt eben einfach zu viele Leute, die noch nicht geblickt haben, dass auch schwul sein normal ist.
    Hatte neulich ne Diskussion und mein Gegenüber sagte er sei ja “normal”. Warum normal? Weil zufälligerweise die Mehrheit der Weltbevölkerung nicht homosexuell ist? Mh, die Mehrheit der Weltbevölkerung ist aber auch asiatisch. Sind wir dann alle nicht normal, weil wir keine Asiaten sind?
    Außerdem ist normal doch langweilig…

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  25. Abgesehen von der Homophobie – es gibt auch einige überzeugte Rassisten unter den “Großen” Jamaikas… Stammt “Bun di white man” nicht von Sizzla?

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  26. @filzo: Keine Ahnung, es gibt einige Gerüchte um Sizzlas Hass auf Weiße von denen ich bsiher keines bestätigt bekommen habe. Dass er es ablehnt, sich von Weißen interviewen zu lassen, stimmt nicht:http://youtube.com/watch?v=8phWqHgaaS8 , genau so wenig, wie er nicht auf eine Bühne geht, auf de vorher ein Weißer stand oder Ton, Licht und dergl nicht von Weißen für seine Konzerte vorbereiten dürfen. Man sollten mit solchen Gerüchten außerordentlich gewissenhaft umgehen, um sich nicht unglaubwürdig zu machen. Auch von anderen Artists kenne ich solche Äußerungen nicht – und wenn, wären Sie angesichts der Geschichte Jamaikas auch sicherlich eher nachvollziehbar, als der vollkommen abstruse Hass auf Schwule.

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  27. [...] Ich stelle mich nur nicht blind und taub. [...]

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  28. Mir ist das schon länger bewusst. Ich höre allgemein eher kein Reggae, aber das ist ein Grund, weswegen im AKZ (“meinem” Laden) kaum Reggaebands oder Soundsystems auflegen. In unserer Satzung steht nämlich u.a., dass wir homophobe Äusserungen und Handlungen nicht tolerieren, daher wollen wir dem auch keine Bühne bieten.

    Gut dargelegter Artikel übrigens. Weitermachen! :)

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  29. Ein sehr gelungener Artikel! Mir war das Problem zwar schon bewusst (zumal ich eher wenig Reggae höre), aber dieser Text zeigt noch einmal sehr deutlich auf, wie ignorant die hiesige Szene mit diesem Thema umgeht.

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  30. [...] Liste könnte ich noch beliebig weiterführen, denn gerad vor ein paar Tagen habe ich wieder einen dieser Texte gelesen. (Sorry, Grosser aber ich muss mal wieder Deine famosen Gedankengänge als Steilvorlage [...]

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  31. Hey, vielen Dank für diesen interessanten Artikel, ich hatte absolut keine Ahnung. Ich selbst höre eigentlich kein Reggea, hatte aber immer den Eindruck, dass alle Reggea – Fans und -interpreten gutmütige, dem THC zugeneigte Personen sind.

    Ich habe jetzt relativ wenig Ahnung von der Szene, wie ist denn mutmaßlich das Verhältnis zwischen offen homophoben Bands mit entsprechenden Lyrics zu “neutralen” (Wenn man das Wort neutral in diesem Zusammenhang überhaupt verwenden kann/darf) Bands?

    Ich überlege schon, wie man dem ganzen mehr Aufmerksamkeit verleihen kann. Hätte zwar gut Lust, im Summerjam Forum rumzuflamen, aber produktiv ist was anderes. Unfassbar, dass den Veranstaltern das nichts ausmacht! Ich hoffe, es gäbe eine stärkere Reaktion, wenn z.B. bei Rock Am Ring ’08 Landser auf dem Line Up erscheinen würden. Auch finde ich in seriösen Musikmagazinen, die im Normalfall sensibel auf solche Dinge reagieren, Werbung für selbiges Festival :/ Finde ich echt sch…..

    Der Jan

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    gesacht am 06. 07. 2007 um 10:03 Uhr
    von Jan
  32. @ #24 AnJu

    Tjaaa, das ist der Punkt, der in jeder dieser Diskussionen irgendwann erreicht wird. Die Definition “normal” kann ich aus rein biologischer Sicht sogar etwas nachvollziehen, da die Heterosexualität nun mal Grundlage für die Fortbestehung der Spezies ist (zumindest vor Zeiten künstlicher Befruchtung ;) )

    Warum diese Argumentation jedoch immer wieder für eine abwertende Haltung genutzt wird, ist mir schleierhaft – konsequenterweise müßten die Homophoben dann ja auch Unfruchtbare, Behinderte und allgemein kinderlose ablehnen / hassen, abgesehen davon, dass man sich bei 6,6 Millarden Menschen auf dem Planeten um die Arterhaltung in dieser Hinsicht derzeit wohl keine Sorgen machen muss.

    Die Gleichstellung mit dem Wort “normal” rührt aber sicherlich vorrangig aus der Häufigkeit von Heterosexualität an sich. Wären 90% aller deutschen homosexuell, wären wahrscheinlich die Heteros “anders”.

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    gesacht am 06. 07. 2007 um 10:22 Uhr
    von Jan
  33. @Jan ach?!

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    gesacht am 06. 07. 2007 um 19:41 Uhr
    von knecht
  34. “Wären 90% aller deutschen homosexuell, wären wahrscheinlich die Heteros “anders”.”

    Wäre dem so wären die Geburtenraten noch niedriger. Homosexualität ist eine Spielart des Lebens, diese Form der Sexualität weicht von der Norm ab (da beisst die Maus keinen Faden ab und hier mit wenn was wo wovon wie viele da wären ist doch nichts, rein biologisch betrachtet), Schwule deswegen zu bedrohen weicht allerdings ebenso von der Norm ab, der Norm der Menschlichkeit.

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  35. Guter Artikel pantoffelpunk, bringt meine Infos über Jamaika wieder auf trab. War 98 dort und die Stimmung war sehr agressiv im county Hannover. Keine guten Strassen, kein fliessend Wasser, Strom ab und an, wenig Arbeit ausser gelegentlich Touris melken, Stories über abgeschossene Polizeihelis, Razzien der Bullen mit vorgehaltener pumpgun in Kingston.. Die Mucke die wir hörten war Buju Banton, Yellowman, Killamanjaro usw. Im nachhinein hab ich dann auch mal die Texte durchgecheckt, hmmzum Teil echt grausige Homophobie, aber das das auch so weitergeht mit Sizzla hätt ich so nicht gedacht, hatte sich nicht irgendwann Banton von seinen schwulenfeindlichen Texten distanziert?

    Un saludo

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  36. Hallo oblomow: Ich wüsste es nicht, ganz im Gegenteil weigert er sich offensichtlich, überhaupt anzuerkennen, dass er Boom Bye Bye gespielt hat. Ich denke, wenn er sagen würde, “Man, das ist 15 Jahre her, heute bin icherwachsen, sorry, ist mir doch egal, wer wen pöppelt”, wäre alles gut. Aber das macht er erstens nicht und zweitens gibt es Berichte, denen zu Folge er diesen und andere Tracks (z.B “Batty Rider”) durchaus auch in der jüngeren Vergangenehit auf der Insel gespielt hat.

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  37. [...] nach “Bun Rastaman” stoße ich auf die Petition der Brothers Keepers gegen “Neger, Neger” von [...]

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  38. Das nenne ich mal einen wirklich langen Text. Chapeau!

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  39. Text is supergut und informativ. Welche Quellen hast du denn verwendet? Würd mich gern noch ausführlicher informieren…

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    gesacht am 14. 07. 2007 um 15:29 Uhr
    von Sil
  40. Hallo Sil. Das meiste ist angestautes Wissen, da ich mich in der “Szene” bewege, solche Konzerte inklusive jubelnder Massive erlebt habe (z.B Summerjam 2003, Capleton schreit “Bun Mr. Bush!” – 10.000 Fans jubeln, er schreit “Bun Battyman!” – 10.000 Fans jubeln. Ich so: “Hä? Seid ihr doof?” Außedem konsumiere ich entsprechende Lektüre (riddim, reggaenode, juice etc.). Anderes ist zum Teil im Beitrag verlinkt. Ansonsten weiß google eine ganze Menge. Stichworte wären Homophobie, Schwulenfeindlichkeit, Dancehall, Reggae, LSVD oder LVSD, Battybwoi, Battyman, Battyman-tunes, chi chi man, etc.

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  41. Sehr guter Text.
    Ich habe mich bisher nicht sonderlich mit Reggae auseinander gesetzt. Gestern war ich im Rahmen des Oldenburger Kultursommers auf einem Konzert von Nosliw & the Magnetics und von Yala Yalla Movement (bekannt, oder nicht? Ich weiß es nicht…). Ich war zugegeben etwas verwirrt, als sich Nosliw gegen Homophobie aussprach (den genauen Wortlaut bekomme ich leider nicht mehr hin, etwa: Egal ob schwul, lesbisch oder hetero, wir sind alle gleich…). Natürlich freute ich mich über diese Aussage, der Zusammenhang blieb mir allerdings verborgen. Bis jetzt.
    Vielen Dank an Dich also für diesen aufklärenden und schockierenden Text.

    PS: Im vorherigen Kommentar meintest Du bei den Stichworten sicherlich “LSVD” (Lebsben und Schwulen Verband Deutschland). Obwohl man über LVSD tatsächlich zu Reggae-Foren gelangt, die ich nach der Hälfte aufhören musste zu lesen, aufgrund der vielen (wie soll ich sagen) sinnentleerten Kommentare zum Homophobie-Thema.

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  42. High Felix, das freut mich sehr, dass Nosliw (den ich am 10.08 sehen werde) Eier zeigt. Davon braucht es dringend mehr!

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  43. @2 dir fällt nix anderes ein, als zu pauschalieren. das passt auch ins bild der jubelnden spezialinteressierten, die erst feiern und dann denken, oder gar nicht mehr. ;)

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  44. [...] geht doch mal Lesen beim Pantoffelpunk, dort ein sehr interessanter Text namens Bun Rastaman*!, der über Homophobie im aktuellen Reggae und fallende Masken in Foren und Fachzeitschriften [...]

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  45. Da passt doch der heutige taz-Artikel über schwulenfeindlichen deutschen Rap gut zum Thema.

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  46. Ich wollt dir herzlich für diesen Artikel danken.
    Euch die hier sinnvoll ihre Gedanke preisgeben auch.
    Ich bin schwul, höre Reggae und habe Dreads.
    Ja sowas geht… doch wusste ich nichts über die Diskriminirung was mich nun, da das Ausmaß viel zu groß ist, total geschockt hat. Wie kann ich denn nun nächste Woche in die Reggae-Bar gehen ohne in die Gesichter zu sehen und mich zu fragen was sie davon wissen, was sie davon halten und ob sie mich genauso verurteilen…
    Doch möchte ich mir die mögliche gute Zeit mit der Musik und Gelassenheit nicht zerstören.
    Aber wie sollt ich mich denn jetzt verhalten?

    Lieben Gruß

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    gesacht am 21. 07. 2007 um 13:04 Uhr
    von Gaydread
  47. Hmm. Ganz normal? WIe immer? Nu mal auf ide Texte achten vielleicht und ggf. Leute anspechen. Und bitte mobilisiere Tausende Schwule und kommt im Tütü zum nächsten Summerjam … das hätte was!

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  48. @ pantoffelpunk: welche vorstellung hast du denn bitte von Schulen…
    Ich hoffe in deinem post ironie rauslesen zu können.
    Fals nicht kann ich dir helfen reale Schwule zu teffen ;-)

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    gesacht am 23. 07. 2007 um 01:38 Uhr
    von Gaydread
  49. Von Schulen? Meist hässliche Gebäude und … nein, Spaß beiseite: ich kenne nicht nur einfach so ein paar Schwule, mit meinem schwulen Homie habe ich auch über Jahre die Schwulenszene in Kiel und Hamburg bereisen dürfen. Bin also bestens informiert ;-) und dennoch macht eine “Schwulen-Demo” auf nem Jam, bei der Tausend Teilnehmer im Tütü erscheinen, einfach mehr Eindruck, als wenn sie mit Jeans und Dreads erscheinen.

    Vor zwei, drei Wochen waren Summerjam mit 20.000 Reggaeheads und CSD gleichzeitig in Köln… es wäre einfach zu schön gewesen, aber für diese Wunschvorstellung ist den meisten Schwulen der Reaggae wahrscheinlich schlicht zu regal, was schade ist.

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  50. [...] Artikel über Homophobie im Reggae (schreibe ich immer mindestens zweimal falsch!) gibt es beim Pantoffelpunk. Tag: Ton Posted in [...]

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  51. @michi: nun geh doch echt ma woanders spielen!

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    gesacht am 11. 08. 2007 um 23:09 Uhr
    von Selettenpapst
  52. Ein wirklich guter Artikel der die Problematik gut zusammenfasst. Ich höre selber Reggae und dieses Thema ist wirklich problematisch. Wenn man auf die Art der Musik und die Tunes steht, homophobe Texte aber grundsätzlich ablehnt (wie das bei mir der Fall ist) bewegt man sich auf einem schmalen Grat. Während man bei dem Kauf von Alben noch gut selektieren kann, wird es woanders schon schwerer: Kauft man nun 2007 eine Summerjam Karte oder nicht? Man kauft sie. Schließlich treten auch Artists auf die sich in dieser Sache noch nichts haben zu Schulden kommen lassen und sich ausdrücklich davon distanzieren. Auch sollte man wissen das auf dem Summerjam das vortragen homophober Texte ausdrücklich verboten ist und (as far as I know) dies auch vertraglich verankert ist. Letztes Jahr ist mir auf Bühnen auch nichts zu Ohren gekommen, selbst Elephant Man (der ebenfalls einen sehr negativen Ruf in dieser Sache hat) hat sich an das Verbot gehalten.
    Ich kann nur hoffen das es mehr Artists geben wird die ausdrücklich gegen homophobe Texte eintreten, sich davon distanzieren, und auch die Fachpresse an entsprechenden Liedern heftige Kritik übt.
    Peace!
    cirrus

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  53. Ich schliesse mich der Begeisterung für diesen Artikel nicht an. Meiner Ansicht nach wird Reggae-Musik zu einseitig auf schwulenfeindlichkeit reduziert. Dabei ist das nur eine von vielen Facetten dieser Musik. Es gibt natürlich auch Lyrics über Frieden, Liebe, politisch progressive und sozialkritische Texte, oft wird auch das Ganja besungen.
    Homophobie ist im übrigen nicht auf Rastas begrenzt, sondern leider Bestandteil der gesamten afrikanischen Kultur. Vielleicht sogar ein Relikt aus der “westl. Welt”. Oder wurden die Afrikaner nicht etwa von fundamentalistischen Christen missioniert? Wo ich dann beim Thema bin: Wann bekommt der Papst eigentlich Auftrittsverbot? Schliesslich ist die katholische Kirche auch schwulenfeindlich, selbst wenn sie sich nach aussen hin moderater gibt, lässt sich dieser Umstand nicht leugnen.
    Peter Tosh’s Text wurde im übrigen von Kartoffelpunk fehlinterpretiert, ich werde in den nächsten Tagen einen eigenen Artikel zu diesem Thema in meinem Weblog veröffentlichen und zu einigen Textpassagen detailierter Stellung nehmen.
    TOK, Sizzla und Elephant-Man höre ich nicht, ist für mich kein Reggae, sondern nur debiles Dancehall-Geballer, ich bevorzuge Roots-Reggae, ansonsten gibt keine homophoben Texte in meiner Reggae-Sammlung.
    Reggae Musik bleibt für mich die Musik der “Positive-Vibrations” weil schwulenfeindliche Lyrics nach wie vor den geringeren Anteil darstellen. Die Musik kann schliesslich nichts dafür, daß sie von homophoben “Artists” instrumentalisiert wird. Auch andere Musikrichtungen werden für verwerfliche Zwecke missbraucht! Kein Grund dann die Musik an sich zu verurteilen, sondern die Demagogen!

    In diesem Sinne..Love and Peace

    MfG

    tom

    P.S. Ein Beitrag zum Thema demnächst in “meinem Kino”

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  54. Hallo Tom, Kritik ist herzlich willkommen, Deine kann ich jedoch nur schwer nachvollziehen. Zum ersten reduziere ich Reggae nicht auf Schwulenfeindlichkeit. Täte ich dieses, würde ich nicht jedes Jahr ein Reggaefestival besuchen – ich nehme mir aber genau diesen Pubkt heraus und beleuchte ihn. Diese Artikel geht halt nicht um Reggae allgemein, sondern um den Aspekt Schwulenfeindlichkeit im Reggae und in der Szene.

    Ich unterstütze Deine Ergänzung, dass Schwulenfeindlichkeit nicht nur im Reggae zu Hause ist, kann das als Kritikpunkt jedoch nicht einordnen, da ich ebenso nirgends schreibe, dass das so wäre – ich schreibe viel mehr, dass Homophobie in fast allen Religionen gepflegt wird. Ein paar Beiträge weiter gehe ich auch kurz auf Schwulenbashing im Hip-Hop ein und verlinke einen Beitrag von zeniscalm, der vom Schwulenbashing junger und alter Türken und Araber in Hamburg erzählt.

    Dass Du genauer weißt, wie Peter Tosh den Titelgemeint hat, macht mich gespannt auf deinen angekündigten Artikel – im Übrigen nenne ich mich nicht Kartoffelpunk, lieber Tim.

    Auch den letzten Absatz empfinde ich als Kritik auf den Artikel als nicht schlüssig. Die Musik kann natürlich nichts dafür, was für ein Unsinn, aber wenn Du den Links gefolgt bist, wirst auch Du festgestellt haben, dass es kaum aktuelle, jamaikaniche Artists gibt, die nicht mindestens einen homphoben Track produziert haben. Sogar Damian Marley ist enttäuschenderweise dabei. Und vor allem verurteile ich nicht die Musik, sondern homophobe Artists und die unkritische Masse in der Szene. Dies tue ich in erster Linie deshalb, weil ich mich zum Teil in dieser Szene bewege, Reaggae liebe und mich über eine wachsende deutsche Reggaecommunity eigentlich freue, aber homophobe und auch gleichgültige Auswüchse innerhalb dieser auf das Schärfste verurteile – und wenn Du das als Nestbeschmutzung begreifen solltest, gehörst Du mit in den Sack.

    Oder hab jetzt ich Dich falsch verstanden?

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  55. [...] die Welt dann nicht so friedlich ist, ist in diesem Artikel sehr ausführlich, sehr gut und absolut lesenswert [...]

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  56. warum muss sich denn immer alles um schwule und homosexuelle drehen? In erster linie geht es hier ja um liebe und zufriedenheit und dass trotz schwerer lebensbedingungen.

    gruß lou
    http://myspace.com/connerlou

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  57. Danke, Lou, dafür, dass Du einer derer bist, die die im Artikel erwähnte Gleichgültigkeit auch in den Kommentaren einmal repräsentierst. Dafür, dass Du einmal offenlegst, wie man den Schwulen vorwerfen kann, Thema von Hate-Liedern zu sein. Kopfschüttelnd ab.

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  58. [...] Was man alles erfährt, wenn man so im Internet surft: link [...]

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  59. guter artikel

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    gesacht am 11. 12. 2007 um 14:18 Uhr
    von juhsik
  60. [...] Eurer Lari-Fari-Einstellung gegenüber Homophobie im Reggae und Dancehall gehe ich ja so wie so nicht so wirklich konform mit Euch, trotzdem kaufe ich mir seit [...]

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  61. Respekt – ein extrem gut geschriebener Artikel zu dem Thema. Darüber liest man leider viel zu selten.
    Sowas würde ich mir im Übrigen auch mal zum Thema Sexismus im Reggae/Dancehall wünschen…

    Cheers,
    k.

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    gesacht am 29. 12. 2007 um 08:32 Uhr
    von karazao
  62. gute artikel ;) ABER

    1. wenn man diese musik hört, sollte man diesen artikel nicht als neue info bewerten, da man darüber bescheid wissen sollte! da die meisten und da kommen wir zum 2. punkt:
    2. verstehen doch gar nicht die texte wenn sie diese nur hören… was sehr peinlich sein kann.. (n freund zu nem reggae dj: “muss dieser nazi-tune sein?” der hat nur ziemlich scheiße geguckt ;) )
    3. gibt es, auch andere artists die keine anti-schwulen texte schreiben… (Burning Spear, Jimmy Cliff, Max Romeo, Inner Circle, Morgan Heritage, Beres Hammond, Mikey Dread, Eek a Mouse, etc, etc, etc, etc) ich finde gut das über das thema aufgeklärt wird, aber die ganze musikrichtung in solch eine ecke zu stellen, ist pauschalisierung vom feinsten,… ich nenn jetzt keine beispiele wer noch gerne auch pauschalisiert ;P

    http://tomswochenschau.wordpre.....feindlich/

    “Die generelle Aussage Reggae ist schwulenfeindlich, kann man so nicht gelten lassen, ist aber ein negativer Teilaspekt dieses Musikgenres.” – toms wochenschau
    greetings

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    gesacht am 31. 01. 2008 um 12:34 Uhr
    von lalalelu
  63. sehr guter text, kritisch und hinterfragend, find ich toll
    (nur der letzte satz müsste nicht unbedingt sein (auch wenns nicht so gemeint is ;-))

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    gesacht am 03. 02. 2008 um 13:16 Uhr
    von manu
  64. also ich finde den text an sich net schlecht und das video kannte ich auch noch nicht..
    nur ist es leider nicht so als wüsste ich net drüber bescheid..
    und genau das ist der punkt der mich an meiner gleichgültigkeit zu solchen sachen stört..
    ich bin nun mal einer der deise musik liebt aber wohl nicht so sehr das ich mir dei ganzen lyriks auf padois mla rein ziehe um sie richtig zu verstehen..
    aber dennoch seh ich mich nicht als ein supporter von homophobie
    ist halt nen sehr schwieriges thema…
    floe

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    gesacht am 05. 02. 2008 um 13:46 Uhr
    von floe
  65. Wenn es heißt “Bun a fire pon the Chi Chi”
    dann ist damit das selbe Feuer gemeint wie
    wenn es heißt “Dash a fire on the church,
    police and school and university”.

    Feuer ist im metaphorisch übertragenen
    Sinne das reinigende Element Gottes, welches
    Verunreinigung in Reinheit verwandelt.
    Das Feuer ist die Transformation zur Gottesnähe.

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    gesacht am 01. 03. 2008 um 23:15 Uhr
    von Rastaburner
  66. Tu mir den Gefallen und rede Deine Welt woanders schön.

    Cop a shot rise up every calico go rat tat tat
    Rat tat tat every chi chi man dem haffi get flat

    Oder hälst Du diese Textzeilen auch für Metaphorik, die Kugel als reinigendes Element Gottes?
    Eure Götter will ich nicht, Ihr könnt sie Euch in den Arsch schieben.

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  67. moin,
    schöner artikel, bin per zufall drauf gestoßen. wollte eigentlich eine liste mit dancehallartist finden, die eben diesen hass verbreiten um mal meine musiksammlung ein bisschen polititisch zu säubern!!!

    da ich bislang nicht viel brauchbares gefunden habe, ausser die üblichen verdächtigen namen, frag ich einfach mal dich ob du da irgendeine seite kennst.

    gruß
    hhk

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    gesacht am 09. 03. 2008 um 18:02 Uhr
    von hüpfhüpfkopf
  68. sehr schön!
    vielen dank… Ist doch fast ein drittel der ordnergröße im papierkorb gelandet, hatte mit ein bischen weniger gerechnet!

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    gesacht am 09. 03. 2008 um 18:50 Uhr
    von hüpfhüpfkopf
  69. Ja homophober Reggae ,gerade für mich als Lesbe ein sehr schwieriges Thema.
    Ich bin glücklicherweise Roots Reggae Fan,die lyrics sind ja bekanntermaßen seicht.
    Ich als Schwarze bin mit Rassismus konfrontiert worden,aber wenn man denkt,dass nur deutsche mich beleidigten liegt falsch,die andere hälfte hatte auch einen ausländichen background und sparte ebenfalls nicht mit häme und beschimpfungen aufgrund meiner Hautfarbe. es gab sogar zeiten da hatte ich mehr angst vor arabischstämmigen menschen.
    heute komme ich zu den schluß,dass Menschen die sich ausgegrenzt und als verlierer fühlen,einfach auf anderer Minderheiten eindreschen, um ihren Frust loszuwerden.Die wut der Frust prallt ja an denen die es gebührt ab.
    Homophobie im Reggae wird sich nicht auflösen solang man nicht das problem an der wurzel packt. aber keiner der so kritischen Europäischen Berichterstatter macht sich die mühe zu fragen wie kommt es zu solchen homophoben auswüchsen,ob im Reggae in Jamaika oder im deutschen Hip Hop. es wird gemeckert mit entsetzen festgestellt,was ja auch richtig ist,aber man geht nicht weiter.ich finde es schade,weil ich als schwarze lesbe geilen dancehall,reggae und hip hpo und homophobie hören möchte und es sowas von aussichtslos ist..

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    gesacht am 15. 03. 2008 um 17:48 Uhr
    von Rebecca
  70. …. andere Tracks (z.B “Batty Rider”) durchaus auch in der jüngeren Vergangenehit auf der Insel gespielt hat.
    gesacht am 08. 07. 2007 um 22:12 Uhr
    von pantoffelpunk

    …Das ist auch garnichts schlimmes, denn “Batty Rider” sind weder schwul, homophob oder gewalttätig, können sie auch garnicht sein, da es ein Kleidungsstück ist! Es handelt sich um eine Bezeichnung für eine äusserst eng anliegende, kurze Hose! (modischer Trend bei Frauen, ende der Neunziger Jahre des vegangenen Jahrhunderts auf Jamaica). Die Shorts kann so eng sein, das sich alle Konturen abzeichnen können – somit Batty Rider genannt werden…

    Fred

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    gesacht am 07. 04. 2008 um 16:02 Uhr
    von Fred
  71. Girrrrls, all fruits ripe
    Unuh a gwaaan good
    I waaan yuh jus trussss mi
    Hear whyme holla!

    Gal yuh see yuh battyrider, murda
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa (a death)
    Woman yuh see yuh battyrider, murda
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa

    Shorts hitch up pon yuh saddle, ride up pon yuh back
    Exposin yuh property, man a seh it fat
    Merchandise everyday deh deh neva run outta stops
    Full a shape like a coke bottle without di top
    Tings a gwaan fi yuh body, trus me pon dat
    All fruits ripe, so mek dem gwaan chat
    Weh dem a duh, weh dem a try, whoo dem a try stop
    Fram battyrider a wear gal yuh haffi inna dat, so mi seh

    Gal yuh see yuh battyrider, murda
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa (a death)
    Woman yuh see yuh battyrider, murda
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa

    It cyan, hol inna buk it cyan, hol inna pan
    Mi i-dren Wayne Wonder want a fraction
    Di DJ waan fi know, a weh she get it from
    Battyrider di gal a use, an a mad man
    Without di battyrider, Jacqueline nah go out
    If di face nah seh one, di body fi a shock out
    So she a go check a jus mecca later down a south
    War come a dance, deh come mor come shock out

    Woman yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa (a dead!)
    Gal yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa

    Nuff gal inna batty shorts, feel seh dem hot
    But dem flop! Cah unda dem batty jaw black
    So yuh fi, banner di lola an deal wid di case
    Go do bogle dance, an mek up yuh face
    An mek yuh mate know yuh hav a slice of di cake
    Cah yuh battyrider, it a mash up di place, so mi seh

    Woman yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa (a dead!)
    Gal yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa

    Shorts hitch up pon yuh saddle, ride up pon yuh back
    Exposin yuh property, man a seh it fat
    Merchandise everyday dem neva run outta stops
    Unu shape like a coke bottle without di top
    Tings a gwaan fi yuh body gal straight to di max
    Jump an shock out, yuh a hear mi non-stop, mi call!

    Woman yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa (real!)
    Gal yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge

    It cyan, hol inna buk it cyan, hol inna pan
    I-dren wayney wonder cry fi a fraction
    Buju Banton waan fi know, a weh she get it from
    Battyrider di gal a use, an a mad man
    Without di battyrider, Jacqueline nah go out
    If har face nah seh one, di body fi a shock out
    So she a go check har dress mega, later dung a south
    Dance seh around, an she waan fi shock
    Model pon har mate, an dance all a pole
    Do dib ogle dance an push up har mouth

    Gal yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa (real!)
    Gal yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge

    Nuff gal inna batty shorts, so tings a get hot
    But dem flop! Cah unda dem batty jaw black
    So yuh fi, banner di lola, deal wid di case
    Go do bogle dance, skin up yuh face
    An mek yuh mate know seh a you run di place, so mi seh

    Gal yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa (a dead!)
    Gal yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge

    Draws hitch up pon yuh saddle, ride up pon yuh back
    Exposin yuh property, man a seh it fat
    Merchandise everyday dem neva run outta stops
    Unu shape like a coke bottle without di top
    Cry fi yuh body gal straight to di max
    Tings a, gwaan fi yuh body, woman non-stop
    All fruits ripe, jus trus mi pon dat mi holla
    TEXT (Batty Rider):

    Gal yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa (a dead!)
    Woman yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge

    It cyan, hol inna buk it cyan, hol inna pan
    I-dren wayney wonder cry fi a fraction
    Buju Banton waan fi know, a weh she get it from
    Battyrider she hav a lose har mad man

    Woman yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge fa (a dead!)
    Gal yuh see yuh battyrider, murder
    Yuh mus fi waan di DJ charge

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    gesacht am 07. 04. 2008 um 17:03 Uhr
    von Fred
  72. Anmerkung: Fred hat vollkommen Recht, was das Lied “Batty Rider” angeht.

    Unabhängig von diesem von mir außerordentlich schlecht gewählten Beispiel wird Buju Banton nachgesagt, er spiele auf Jamaica nach wie vor schwulenfeindliche Songs.

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  73. Ich schreib einfach mal hier meinen Senf, weil meine Beiträge auf den Seiten der Homosexuellen, scheinbar gelöscht werden und ich weder beleidigend noch diskriminierend geworden bin!

    Also dieses sogenannte “Bun”, muss man immer im Kontext lesen, so heißt es sicher nicht das man eine PERSON verbrennen will, wenn man ‘Bun di BattyBwoy’ singt, sondern verbrennen, ähnlich wie verurteilen so wies im Reggae üblich ist. Was da hinter steckt möchte ich mir nicht anmaßen zu beurteilen, außer das ich nicht für intoleranz bin und diese Tunes nicht mag. Ich bin genau so dafür, das er -oder generell alle reggae artists die sowas von sich geben- diese Tunes nicht mehr singen, aber was passiert ist, ist passiert und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden, sondern man muss positiv in die zukunft blicken!

    Ich geh aber trotzdem auf ein Konzert zB von Sizzla um mir Lieder anzuhören die MIR gefallen und darunter fällt mit sicherheit kein Tune der Minderheiten diskriminiert und deshalb werde ich das Konzert auch besuchen.

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    gesacht am 28. 04. 2008 um 16:46 Uhr
    von Lionel
  74. Guter Artikel! Einzig der letzte Satz nimmt alle Seriosität aus deinen Worten!

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    gesacht am 03. 05. 2008 um 15:41 Uhr
    von Raphael
  75. Hey Pantoffelpunk,

    finde deinen Artikel zum größeren Teil noch ganz gut. Leider kommt das ganze mal wieder etwas zu verallgemeinert rüber. Wie du auch schon an einigen Comments siehst merkt sich ein Leser mit wenig Ahnung zu dem Thema: “Reggae Musik = Schwulenfeindlich” “Reggaehörer = Schwulenfeindlich” was natürlich totaler Quatsch ist. Das geht dann mittlerweile schon soweit das ich mich von Antifas als Nazi beschimpfen lassen muss, nur weil ich Reggaefan bin (ich weiß ein totales Absurdum aber leider wahr).
    Die Grundthesen von Reggae beziehen sich eher auf spirtuelle Themen (Rastaglaube) oder auf Antirassistische Themen, den Kampf gegen Korruption und die Vorherrschaft des Geldes (Babylon System) sowie auf die afrikanischen Diaspora.

    Die Homophobie ist leider auf Jamaika tief verankert (sogar gesetzlich vorgeschrieben). Durch die Missionierung der afrikanischen Sklaven mit dem Christentum haben die Europäer (Kolonialherren) dies selbst geschaffen. Schließlich wird vom Christentum die Homosexualität komplett verurteilt. Der Rastaglaube steht dem Christentum ziemlich Nahe und somit wurde die Homophobie einfach mit übernommen.

    Ein weiteres Problem sind die Sprachschwierigkeiten. Mittlerweile wissen viele Leute das Chi Chi Man und Batty Bwoy Schwuchtel heißt. Somit wird jetzt immer sobald in irgendeinem Tune “Batty” auftaucht herumgeschrien es wäre ein schwulenfeindliches Lied. Batty heißt aber einfach Hintern/Arsch und wird somit ziemlich oft verwendet.
    In die Falle bist du ja hier selber auch schon gewandert mit deinem “Batty Rider” Beispiel.

    Fände es angenehm wenn solche Artikel etwas distanzierter an das Thema rangehen würden und klar aufzeigen würden das Reggae mehr ist als Homophobie bzw. das nicht jeder Reggaeartist homophob ist sondern dies vorallem im Proll-Dancehall verankert ist. Ähnlich wie im deutschen Proll-Hip-Hop die Schwulenfeindlichkeit gepflegt wird.

    Ach und liebe Antifas: Wenn ihr Texte mitgröhlt wie “Bullenschweine, Bullenschweine klatscht sie alle weg” (Slime glaub ich) ist das kein Aufruf zur Gewalt? Oder ist das was anderes, sind ja “nur” Bullen?

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    gesacht am 01. 08. 2008 um 11:17 Uhr
    von Reggaefan
  76. [...] Reggae-Zeitschrift riddim, um eine Auseinandersetzung mit dem Thema Homophobie im Reggae kommt Ihr also nicht mehr herum, schreibt Ihr im Editorial der neuen Ausgabe und kündigt eine [...]

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  77. Ya Bloodclaat bwatty bwoy. If I find ya sorry ass i kill ya 2. And pon all dem ChiChi out on the street Bullet Bullet in ya head
    I and I say bun down Babylon, bun down the politican and bun down the Bwatty Bwoy.
    Praise the almighty Jah and give thanks to the most high Haille Selassie
    Big Up fo all me Rastaman out there

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    gesacht am 23. 01. 2009 um 12:08 Uhr
    von TheRealBadman
  78. @RealBadMan: *ROFL*, schreib doch lieber auf schwyzerdütsch, das kommt etwas authentischer als Dein Langenscheidt-Patois!

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  79. Langenscheidt-Patois!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Ich sage nur meine Meinung, auf die Art und Weise, die ich für Richtig und Notwendig halte.
    Die Schwulen sollen sich raushalten, aus unserer Musik und unserem Glauben. Wenn sie sich lieben dürfen, dürfen wir sie hassen. Wenn sie sich einander Sachen in den Arsch stossen, stossen wir halt eine Kugel zwischen ihre Augen. All diese Leute die hier den Blog füllen und darüber sprechen, dass sie es nicht gewusst haben u.s.w, sollten gar nit darüber sprechen. Versteht zuerst unseren Glauben und unsere Idealogie und dann schreibt.
    Big Up

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    gesacht am 23. 01. 2009 um 12:27 Uhr
    von TheRealBadman
  80. Eigentlich ist alles gesagt, Du Schwyzer Löffel, aber für Dich wiederhole ich es gern, Schweizer sind ja nicht so schnell :-)
    Ich, der Autor, bin gar nicht schwul und höre seit über 20 Jahren Reggae und ich halte mich natürlich nicht raus.
    Ich gebe einen großen Scheiß auf Deinen Drecksglauben.

    Reply to this comment
  81. Haha, herrlich. Ich bin so froh, dass ich neue Kommentare hierauf immer noch per Mail geschickt bekomme. Wenn hier doch so furchtbar ernste Rastafaris kommentieren, die nicht mal Haile Selassie richtig schreiben können… :)

    Reply to this comment
  82. ey typ,
    im (islamisierten) afrika werden frauen die äußeren schamlippen abgeschnitten und der rest zugenäht…

    blabla antifa ;)

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    gesacht am 23. 01. 2009 um 21:48 Uhr
    von Suku
  83. hey gaydread: einfach abschneiden ;)

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    gesacht am 23. 01. 2009 um 21:59 Uhr
    von Suku
  84. [...] Homophobie in Jamaika bzw. im Reggae habe ich ja an diversen Stellen schon was gesagt, ein Beitrag darüber, dass der in der letzten RIDDIM-Ausgabe zum [...]

    Reply to this comment
  85. [...] Leider war ich gestern alkoholbedingt nicht mehr in der Lage zu posten, deswegen als Nachtrag: ich hab mich zum was weiß ich wievielsten mal am Todestag von my big darling betrunken, keine Ahnung, dürften so über 20 mal bisher bisher gewesen sein, und das was ich heute aus dem Netz gefischt habe, ist für mich ein schönes piece über diesen coolen Typen, den manche für ein Rock’nRoll-Macho-Arschloch halten. Für mich ist er nur die beste Praline der Welt muahuhhuahuar. Nur soviel gegen die homophoben Ausfälle in anderen Musiksparten [...]

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  86. Guter Artikel, pantoffelpunk.
    Nur ein kleiner Hinweis zur allgemeinen antireligiösen Diskussion hier:
    Ich bin Christ und fühle mich gar nicht homophob. In unserer Gemeinde sind Schwule, die ihre Sexualität in monogamen Beziehungen praktizieren, und welche die ihre sexuelle Energie auf andere Dinge verwenden.
    Leider gibt es auch die Christen, die lieber hassen, als zu lieben – ganz im Gegensatz zu Jesus, der Liebe predigte; gegenüber allen.
    Die oft zitierten Stellen befinden sich im alten Testament, das für Christen zwar Gültigkeit hat, aber aus Jesu Liebe heraus zu interpretieren ist – womit Hass auf Schwule wohl kaum vereinbar ist. Und aus den paulinischen Briefen, wobei bei denen noch nicht mal sicher ist, ob damit nicht die im griechischen Kulturkreis weit verbreitete Pädophilie gemeint ist – die wohl niemand hier verteidigen will.
    Noch ein Punkt: Christliche Missionare haben leider viele falsche Gottesbilder und auch Hass gepredigt, und tun dies leider manchmal immer noch, ich halte es dennoch für übertrieben zu behaupten, daraus stamme die Homophobie im letzlich christlich inspirierten Rastafari Glauben.

    Warum hat niemand ein Problem mit dem Sexismus und der Objektifizierung von Frauen in dem von Fred zitierten Liedtext?

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  87. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von pantoffelpunk, Juri erwähnt. Juri sagte: RT: @pantoffelpunk: Alter Beitrag: http://tinyurl.com/nvehpj [...]

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  88. Super Ding, hab ich vor nem guten Jahr das erste Mal gelesen und war vorher relativ ahnungslos, obwohl ich schon viel länger Reggae höre….. Auch mein Traum nach Jamaika zu fahren hat sich erledigt, eine Freundin hat mir erzählt, als sie dort mit ihrer besten Freundin ausm Hotelzimmer kam wurde schon dumm geguckt….Schade drum….

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    gesacht am 07. 01. 2010 um 14:43 Uhr
    von Edwina
  89. Interessanter Artikel! Hat einem die Augen geöffnet.

    Was mich interessiert: gibt es denn Beweise oder sonstwas, das homosexualität “normal” ist? (Also aus biologischer Sicht)
    Angenommen alle Menschen würden schwul werden… da würde ja die Menschheit austerben.

    Das ist nicht anklagend gemeint, sondern interessiert mich einfach.

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    gesacht am 03. 02. 2010 um 13:32 Uhr
    von arnolf
  90. @arnolf: Was sollen das für Beweise sein? Und was soll denn normal sein? Und will man eine normierte Gesellschaft? Bist Du normal? Oder geht es hier nur darum, wer normal vögelt? Reicht es Dir, dass es im Tierreich auch homosexuelles Verhalten gibt? Stehst Du auf Oralverkehr? Ist das normal? Da kann man sich aber doch gar nicht fortpflanzen! Ich denke, die Tatsache, dass es Schwule gibt, reicht als Beleg dafür aus, dass es ‘gottgewollt’ ist. Ende Gelände.

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  91. @ pantoffelpunk: Nach deiner Argumentation wäre dann Vergewaltigung auch normal, weil es ja existiert. Jede Art von Moralität ist sinnlos, wenn du die bloße Existenz eines Verhaltens als ausschlaggebend für seine Normalität ansiehst.

    Deine Kritik an der Normalität an sich finde ich gut, nur eben der letzte Satz…
    Aber wahrscheinlich war das die dir eigene zynische Verknappung von Zusammenhängen und Argumentationen um der Provokation willen – genauso wie das ” `gottgewollt´ “.

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    gesacht am 04. 02. 2010 um 14:26 Uhr
    von Ben
  92. @Ben: Deine Argumentation im Bezug auf die Vergewaltigung macht aber auch nur dann Sinn, wenn man Normalität und Moralität an sich gleichsetzt. Das scheint Arnolf zwar zu machen, um so Homosexualität zu diskreditieren, der Pantoffelpunk macht das aber nicht.

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    gesacht am 05. 02. 2010 um 15:58 Uhr
    von Glanzor
  93. Es geht mir ganz sicher nicht um Diskriminierung oder Diskreditierung.

    Und wie schon gesagt, mit normal meine ich in diesem Falle, aus rein biologischer Sicht. Aber da es das wohl auch im Tierbereich gibt, erübrigt sich die Frage einigermassen.

    Ich bin tolerant diesbezüglich, nur sehe ich das ganze nicht als ganz normal an, wenn man den Geschlechtsverkehr als das sieht, wofür er gemacht wurde: um für weiteres Leben zu sorgen.

    mit freundlichen Grüssen

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    gesacht am 12. 02. 2010 um 12:19 Uhr
    von arnolf
  94. @Manniac:

    Naja die Schwulenfeindlichen songs die du erwähnst werden noch lange nicht von jedem gesungen/gespielt. Abgesehen davon: über Rapper und die ganze sippe beschwert sich ja auch keiner das die irgendwelche mütter f**** wollen oder den anderen Rapper den die nicht leiden können umbringen wollen. Wo ist da der unterschied? Und das sich keiner darüber aufregt das ein paar gegen schwule singen liegt wahrscheinlich daran das ca.80%die texte nichtmal verstehen. und ich denke das das Sumemrjam nur mist ist, klar haben die geiel artists aber das hat nichts mit einem guten Festival zu tun (wie man ja in der Riddim Umfrage lesen konnte) ein kleines festival mit nicht weniger guten artists hat das rennen gemacht. beim Summerjam gehts ums geld und nicht um das Festival selbst das ist nur mittelzum zweck. was ich eigentlich sagen wollte ist das ca. 40-50% der leuet die auf die Festivals gehen kiffen(klar kiffen mehr) und denken sie müssten reggae hören weils zum kiffen gehört. Reggae ist nicht mal ne Musik wo man kiffen muss ich hab viele freunde die sagen: “wie kannst du reggae hören ohne alkohol und kiffen?” ganz einfach weil mir die texte teilweise gefallen und ich mich damit indentifizieren kann. Genauso ist Reggae keine musik zum chillen wie ca.80% der gemeinde denkt. Reggae ist Musik zum nachdenken es dreht sich auch viel um politische und religiöse dinge.

    so viel zu lesen aber so ist es
    bless

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    gesacht am 05. 06. 2010 um 21:26 Uhr
    von Lickle
  95. achja und wo ist der Unterschied ob jetzt Buju Banton gegen Schwule singt oda ob man Christ ist und genauso gegen schwule ist??? Die sprechen es halt aus und der Priester gibt es auch nur verharmlost wieder.

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    gesacht am 05. 06. 2010 um 21:29 Uhr
    von Lickle
  96. Liebe Leser dieses Beitrages!

    NICHT ALLE REGGAE ZUGENEIGTEN MENSCHEN SIND SCHWULENFEINDLICH!

    GENAUSO WENIG WIE JEDER REGGAEHÖRENDE AUTOMATISCH EIN KIFFER IST!

    ich habe hier so oft die worte gelesen:
    “ich habe immer gedacht….jeder der reggae hört, kifft un iss für love peace and happiness…!”

    verhaltet ihr euch nicht auf irgendeine weise auch intolerant gegenüber dem reggae-publikum?
    begeht bitte nicht den fehler alle in eine schublade zustecken!

    vielen dank

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    gesacht am 07. 06. 2010 um 16:05 Uhr
    von munki
  97. @Reggaefan:

    danke!!!

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    gesacht am 07. 06. 2010 um 16:12 Uhr
    von munki
  98. hi zusammen
    seehr interessant was es da zu lesen gibt, macht mir auch sehr sorgen diese schwulenfeindlichkeit. Zu einem möchte ich noch etwas genauer wissen: Damian Marley. Auf einer von euch angegebenen Liste steht das Lied “Educated Fool” von ihm als homophobisch drauf. Allerdings ist das ein featureing mit bounty Killer, der ja bekanntermassen schwulenfeindlich ist. Nun möchte ich wissen ob die homophobischen zeilen nur in seinem teil vorkommt, oder ob damian marley das selbst singt?
    Ich weiss das es auch wenn nun die Zeile nicht von ihm selbst gesungen/getoastet wird ist sie doch auf seinem Track und somit ist es sowieso ein grosser Fehler, aber trotzdem würde es mich interessieren.
    Auch habe ich im lied: “Catch a Fire” von ihm die Zeile
    “you influence di youth a turn dem gays and fags”
    gefunden. Bezieht sich das auf die Christlichen Missionare die ja die Homosexualität *mitgebracht” haben sollen oder wie muss ich das verstehen?

    Big Up! pablo

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    gesacht am 09. 09. 2010 um 22:42 Uhr
    von pablo
  99. [...] Nosliw in diesem Lied auch gegen Homophobie stellt, womit sich viele Reggae- und Dancehall-Artists immer noch schwer tun, weil es die Erfolgsaussichten schmälern [...]

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  100. auf jamaika is die einstellung gegen schwule so krass wegen der bibel, die von den weißen nach jamaika gebracht wurde
    also ist die gesellschaft dort sehr christlich geprägt mehr als bei uns…
    ich mein ihr sagt doch jetzt auch nich dass alle christen schwule hassen nur weil in der bibel viele homophobe sachen stehn und der papst eigentlich das gleiche sagt wie buju oder tok oder sizzla nur nich so radikal…
    weder in i-ner kleinen gemeinde in bayern noch in jamaika wirst du toleranz für homosexualität finden s is jetzt keine rechtfertigung aber in dieser gesellschaftsform gibt es einfach keinen boden für homosexualität wegen dieser christianisierung
    und es is doch genau so rassistisch wenn ich jetzt sagt bun dem rastamon nur weil (nicht alle rastas ne andere meinung haben oder wenn man buju banton oder sizzla nach nem konzert festnimmt obwohl sie kein gesetz gebrochen haben oder buttersäure anschläge für ihre konzerte plant…
    wie der deutsche REGGAE künstler gentleman sagt: man kann auch nich einfach in den vatikan gehn und da kondom automaten hinstellen oder in den iran und sich beschweren dass die da alle kopftücher tragen
    außerdem bun dem ist metaphorisch gemeint
    niemand geht nach dem reggaekonzert von sizzla auf die straße und zündet schwule an
    ich bin auch rasta aber ich bin gegen homophobie weil ich einfach für gerechtigkeit bin egal welche meinung jemand hat man muss tolerant sein damit wir zusammenleben können ohne krieg ohne streit und hass
    ich bin aber auch n fan von sizzla oder buju aber das heißt nich gleich dass ich was gegen schwule habe!!!

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    gesacht am 04. 05. 2011 um 14:49 Uhr
    von Kayaman

Sach ma was...

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Datum: Mittwoch, 4. Juli 2007 um 00:40
Kategorie: musica, zermatschtes
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