pantoffelpunk.tv: Ich wollt´, dass Du es weißt…

18. Mai 2009, 13:30 Uhr von pantoffelpunk

Ich hoffe, dass es bei diesem kleinen Video keine Verwechslungs- und Täuschungsgefahr mit einem offiziellen Bundestags-Podcast gibt…

Original-Musik: Mono und Nikitaman feat. Nosliw

PS: Herr Dr. Wirfespütz, vielleicht sollten Sie, bevor Sie mit der Verhaftung der Sauerlandtruppe als Fahndungserfolg angeben, diesen D-Radio-Podcast gehört haben und erkennen, dass es maximal ein Marketing- nicht aber ein Fahndungserfolg war.

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Das neue Schönheitsideal: Digge Digge!

20. Februar 2009, 08:39 Uhr von pantoffelpunk

vert hat etwas aufgeschnappt, was noch vor einem Jahr einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hätte, aber seit der neuen Singleauskopplung des grandiosen Deutsch-Dancehall-Duos “Mono und Nikitaman” wissen wir ja, dass dick gerade richtig angesacht ist:

“Wir haben ne digge Haut, werden ne digge Lippe riskieren,
Und wenn wir digge eine kriegen, wer´n wir digge parieren!”

An dieser Stelle sei noch einmal eine Lanze gebrochen für die beiden: Die machen dieses Ding seit einigen Jahren komplett independent. Und obwohl sie mit ihren oft kämpferischen Texten in den Medien praktisch nicht stattfinden, haben Sie es vor allem mit an die 200 Gigs pro Jahr und drei independent produzierten Alben (Rootdown) mittlerweile sogar beim überaus kritischen eingefleischten deutschen Reggae-Publikum in die Top-Listen geschafft – und hier auch ein echt digges Video an den Start gebracht. Respekt, Digga!

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Wir sind so wie wir sind

10. März 2006, 12:01 Uhr von pantoffelpunk

“Wir sind so wie wir sind,
wir sind viel zu laut und dreckig.
Wir sind so wie wir sind,
unverbesserlich und eckig.
Wir sind so wie wir sind
und wir wollen nicht anders sein.
Wir sind so wie wir sind, ihr sagt ja und wir nein.”

MundN

Endlich. Das neue Album von Mono & Nikitaman ist raus. Ich habe lange drauf gewartet und fast täglich die webSeite besucht, um eventuelle Neuigkeiten brühwarm zu erfahren. Jetzt ist es da. Und ich weiß ja nicht. Noch nicht.

“Das Spiel beginnt” und auch die “Ah…loco” sind mir vor allem deshalb so sympatisch, weil beide Alben sehr bodenständig und voller Herzblut sind. Dieser Garagencharme, dieses Homemmade-Feeling mag ich gern. Die ersten Alben sind mit deutlich weniger technischen Möglichkeiten produziert worden … diese wurden aber voll ausgereizt. Und auch wenn Beatz und Reime zum Teil etwas holprig wirken und Mono vom Kartengott bescheinigt bekommen hat, dass sie genau gar nicht singen kann … mir gefällts außerordentlich gut, weil man eben hört, zumindest bilde ich mir das so ein, dass Herr Tilstra da stundenlang gepfeilt hat an seinem C64 (war nur ein Spaß…), bis es halt so passte. Gerade aus und hopsassa. Mono und Nikitaman: Die ewigen Talente und seit Jahren “nur” Geheimtipp. Zu dem wussten die beiden auf dem Summerjam 2004 mit einer ehrlichen Show zu überzeugen. Zwar wollte Mono mich nicht heiraten, aber darüber will ich mal hinwegsehen.

Tja. Und “Für immer” ist anders. 200 Gigs später und reifer treten Mono und Nikitaman an, in der deutschen Reggae-Szene ernst genommen zu werden. In einem neuen Studio, unterstützt von neuen Musikern kommt das neue Album sehr sauber und professionell daher. Mono scheint sogar singen gelernt zu haben. In allen bisherigen Kritiken wurde vor allem das Liebeslied “Bist Du da?” als Beispiel für die Entwicklung angeführt, es wurde aber auch niemand müde, darauf hinzuweisen, dass M und N nichts an sozialem und politischem Biss verloren hätten. Ich glaube das durchaus. Leider merkt man da auf der “Für immer” nicht so schrecklich viel von. Abgesehen von “Tausend” (“eat the rich!” hähähä!) ist es mir persönlich nicht hart oder deutlich genug, ich sehne mich nach Zeilen wie

“genug vom aggrofilm, vom töten, ja wir haben’s satt!
ihr sagt achse des bösen, ich sag bloodclaat, just shut up
ihr unterteilt die welt in drei, ich glaub ihr habt ein rad ab.
ein tip: benutzt die bomben und raketen doch als buttplug”

oder einfach nur

“Was ist schöner als Berlin am 1. Mai?”

Ich werde das Album noch 10 bis 20 mal hören, um ein abschließendes Urteil bilden zu können und werde an dieser Stelle berichten.

Diese Kritik klingt insgesamt negativer, als sie es sollte, das kommt, weil noch die Enttäuschung aufgrund zu hoher Erwartungen überwiegt. Insgesamt bekommt “Für immer” 7 von 10 Sternen und ich würde mich freuen, sie auf dem SJ 06 zu sehen.

Meine Kritik wird die Künstler aber nicht so hart treffen, haben Mono und Nikitaman darauf doch schon im Vorfeld reagiert, nämlich mit Track 6: “Fresse halten selber machen!”

Im Übrigen gibt es ja noch andere Stimmen:

Hey Mono & Nikitaman!

P E R F E K T !!!! Das neue Album rockt und brennt im meinem CD-Player! War im Februar 3 Wochen auf Jamaika, komme zurück und BOOM…ist euer Album fertig. Perfekt, um den Urlaub und die Party zu Hause im grauen Köln zu verlängern! Wir sehen uns am Donnerstag im Underground…habe am Freitag zwar meinen ersten Arbeitstag bei meiner neuen Maloche, aber M&N MÜSSEN SEIN!!!!

Auf der absolut schicken Seite kann man übrigens in alle drei Alben reinhören. Machen!

Nachtrag: Wie versprochen habe ich das Album noch ein paar mal gehört und als ich dann endlich von meinem Gragensoundtrackbedürfnis Abtand nehmen konnte, musste ich einfach noch nen Stern draufpacken: 8 von 10 Sternen und die politischen Tracks sind auch dabei, keine Ahnung, was mich da vor ein paar Tagen geritten hat. Super-Album. Punkt.

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