Monthly Archives: September 2007

Schäuble! Wegtreten! wird verlängert…

Schäuble! Wegtreten! wird verlängert…

Da zur Zeit immer noch täglich etwa 100 Stimmen in die Datenbank geschrieben werden, habe ich mich entschieden, die Aktion um zunächst 15 Tage zu verlängern.

Bei einer oberflächlichen Durchsicht der bis zum jetzigen Zeitpunkt eingetragenen Daten komme ich zu der Schätzung, dass von zur Zeit 7311 Stimmen nur etwa 30 bis 40 als ungültig zu werten sind (unsinnige Eingaben oder Spam) – natürlich habe ich die Adressen nicht geprüft, aber in fast allen Fällen sehe ich normale Namen und sinnvolle Anschriften.

Schaeuble! Wegtreten!

Insgesamt habe ich außerordentlich viel positive Rückmeldung auf die Aktion – und sogar prominente Unterstützung – bekommen, auch wenn es natürlich immer auch ein paar ultrarevolutionäre Spaßbremsen, pedantische Klugscheißer und Nerds gibt, die nur unterschreiben, wenn die Seite entspechend valides (nach W3C) XHTML aufweist. Kellerkinder. Pusteblumen!

Google listet Schäuble! Wegtreten! beim Suchwort „Schäuble“ in der Standardeinstellung leider erst auf der zweiten Seite als Treffer Nummer 11 – allerdings meldet Google immerhin 49.000 Treffer für „Schäuble! Wegtreten!“ bzw. sogar 162.000 für Schäuble! Wegtreten! und immerhin 12.300 Links auf die Aktion. Etwas schade finde ich, dass die Aktion bis heute außer bei nerdcore, Spiegelfechter und wirres bei den sogenannten A-Listern keine Beachtung gefunden hat, dabei wären diese natürlich neben den direkten Klicks immer besonders gute Multiplikatoren. Ansonsten war die Unterstützung aus der blogosphäre großartig – Google nennt 234 blogs, die berichten. Einzelne davon hier zu nennen, wäre ungerecht.

Außerordentlich froh war ich darüber, dass ich nur eine Handvoll rassistischer Drecksseiten aus der Unterstützerliste streichen und eine dann auch wegen Penetranz dauerhaft rausscripten musste – auf nur einer Naziseite habe ich einen Banner gefunden und mich dann doch etwas amüsiert, dass eine Kameradschaft, die das Grundgesetz als illegitim ansieht, die Forderung selbiges besser zu schützen, unterstützt. Ich habe dem nichts entgegengebracht und lasse sie sich in ihrer Szene unbeliebt machen. Das ist OK so.

Vielen Dank für alles, Leute.

Und: Bitte weitermachen! Ich melde mich.

Gott ist der schlecht

Gott ist der schlecht

Den Linktausch zwischen PI-Nelken und dem reaktivierten Pardon habe ich an dieser Stelle beklagt. Ein weiterer „Karrikaturist“ in deren Linksammlung schimpft sich „Götz Wiedenroth“ und zeichnet in mittlerweile ja nun auch mal abgedroschener Haitzinger/Tomicek-Manier politische Karrikaturen für unter anderem den SHZ, dessen Wochenend-Ausgaben-Abo ich noch morgen kündigen werde, da er außerdem noch solch einen Dreck malt.

Kurz innehalten und Heribert Prantl lesen.

Kurz innehalten und Heribert Prantl lesen.

Herr Schäuble, lesen Sie bitte den Artikel von Herrn Prantl auf nzzfolio. Bitte.

Wenn sich dann ergibt, dass der so Beobachtete, Registrierte, Belauschte und Geprüfte nicht gefährlich ist, wird er wieder zum Bürger. Jeder Einzelne gilt als potentiell verdächtig – so lange, bis sich durch die Kontroll- und Über­wachungsmassnahmen seine Entlastung ergibt. Bisher war das umgekehrt: Wer keinen Anlass für staatliches Eingreifen gegeben hatte, wurde in Ruhe gelassen. Jeder konnte also durch sein eigenes Verhalten den Staat auf Distanz halten. Man nannte das Rechtsstaat.

Bitte hier entlang.

Liebe Medien, ich habe eine Bitte.

Liebe Medien, ich habe eine Bitte.

Reformen, Gesetze und andere politische Bestrebungen bekommen ja gern lustige Namen, damit sie eingängiger sind.

So ist die Riester-Rente ja nur eine umgangssprachliche Bezeichnung für eine private Vorsorge, HartzIV heißt offiziell Arbeitslosengeld II oder kurz ALGII und der Schäuble-Katalog ist auch nur so eine Wortschöpfung der Medien.

Nun meine Bitte: Würdet Ihr mich unterstützen, für die aktuelle Lockerung des Waffengesetzes in Zukunft den Namen „Robert-Steinhäuser-Reform“ zu etablieren?

Das wäre prima. Danke.

Hans-Erich Viet, Regisseur Polizeiruf 110

Hans-Erich Viet, Regisseur Polizeiruf 110

Herr Viet, bitte richten Sie Ihrem Requisiteur aus, dass rechtsradikale Gewalttäter niemals, obwohl sie eigentlich alles klauen, aber ich wiederhole: niemals schwarze Kapuzen-Sweater der Musikkapelle „Hass“ tragen, auch wenn´s so schön ins Klischee passt.
Von denen gibt es nämlich nicht nur den von Ihnen verwendeten, schlichten Pulli, auf denen vorn der Bandname steht sondern auch z.B. diese:

Lass die Glatzen platzen…

Und nächstes mal in Ihrer Rolle als Regisseur einfach besser Obacht geben. Oder mich fragen.

Jugendliche Papstanbeter!

Jugendliche Papstanbeter!

Ich aber sage Euch: Der Papst ist kein Popstar. Der Papst ist ein Arschloch.

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Er verhindert weltweit dort, wo er noch Einfluss hat, Aufklärung und nimmt durch seine mittelalterliche Politik bewusst in Kauf, dass ein Kontinent langsam aber sicher durch AIDS hinweggerafft wird.

Sucht Euch halt jemand anderes.