Polizei, Justiz und Grundgesetz

Polizei, Justiz und Grundgesetz

Als ich um 1988 herum nach einem Bambule-Wochenende in der Hafenstraße in die heimatliche Provinz in Nordfriesland zurücktrampte, wurde ich von einem jungenBullenschwein Polizisten mitgenommen, der völlig am Ende war. Er sei doch zur Polizei gegangen, um in seinem Heimatdorf dafür zu sorgen, dass es allen gut gehe. Die Gewalt, die er an diesem Wochenende in HH auf beiden Seiten erlebt hat, hat ihn an seiner Berufswahl erheblich zweifeln lassen. Dieses Erlebnis hat mir wiederum auch nach zahlreichen negativen Erlebnissen mit der Staatsmacht in relativ jungen Jahren klar gemacht, dass nicht alle „Bullen“ Schweine sind, sondern tatsächlich Menschen mit eigenen Schicksalen in den Kampfanzügen stecken.

Aber einige Staatsdiener in Exekutive und Judikative machen es einem schon immer wieder schwer, an diesem Codex festzuhalten. Menschen, die regelmäßig an Demonstrationen teilnehmen, wissen wovon ich spreche. Zum Beispiel von fiesen Tränengas-Attacken (Sekunde 25)…

…oder den folgenden Vorkommnissen beim Klima- und Antirassismuscamp in Hamburg, wo ein stockschwingender Ordnungshüter einen Kameramann schlug und ihm den offiziellen Presseausweis abnahm.

Film von mir gekürzt, komplette Langfassung bei graswurzelTV

Natürlich waren weder Name noch Nummer des betreffenden Schlägers in grün blau schwarz herauszufinden und so ist es unseren Beamten eben möglich, Grundrechte nach Gutdünken einzuschränken, nach Lust und Laune eben.

Doch selbst wenn es zu einer konkreten Anklage kommen würde, hat ja kein Polizist zu befürchten, mehr als ein Jahr zu bekommen – selbst bei fahrlässiger Tötung aus Desinteresse oder Dummheit, wer weiß es in diesem Fall schon?

Denn statt ihn nach Hause oder wenigstens aufs Revier zu fahren, brachten die beiden Beamten den [völlig betrunkenen, Anm. pp] 18-jährigen Gymnasiasten – offenbar aus Bequemlichkeit – gerade so weit, dass sie örtlich nicht mehr zuständig waren, und setzten ihn einfach am Straßenrand ab. Wenig später wurde der Schüler, mitten auf der Straße sitzend, von einem Auto überfahren.

Die Beamten erhielten jeweils 9 Monate auf Bewährung, bei einer Strafe ab einem Jahr – ob mit oder ohne Bewährung – verlören die Angeklagten ihren Beamtenstatus und müsste aus dem Dienst suspendiert werden. Ich bin gespannt auf die Neuauflage des Prozesses.

Zum Thema nur am Rande passend, aber dringend lesenswert ist da redblogs Zitate-Gegenüberstellung von Chefalkoholiker Franz-Josef Wagner und Max Reimann zum Thema Grundgesetz.

Sarah Palins Tochter unbefleckt schwanger?

Sarah Palins Tochter unbefleckt schwanger?

Die Tochter der streng christlich- konservativen McCain-Vize-Präsidenten-Kandidatin Sarah Palin ist mit 17 schwanger geworden. Das ist für den Wahlkampf dieser Verfechterin des „No Sex until marriage“-Standpunktes natürlich eine Katastrophe.

Pfiffige Wahlkampfberater haben ihr die Flucht nach vorn geraten…

Wer will mit einer 17-Jährigen vögeln?

Wie gut, dass die amerikanischen Republikaner zum größten Teil so gläubig sind…

Ich! Ich! Ich!

Ave Maria, die Schwangerschaft hätte man verhindern können!

Geschichte: Chaos-Tage 1984

Geschichte: Chaos-Tage 1984

Einen beeindruckenden Zeitzeugenbericht zu den Chaostagen ’84 mit Bildern und Kopien aus alten Fanzines findet sich beim ehemaligen Falschmelder-Macher G. Gruse, nach eigenem Bekunden „eine alte Kollege“ von Karl Nagel.

Chaostage...

Einfach mal lesen: Teil 1 und Teil 2

Nachtrag: Bei Karl Nagel gibt es dann auch einige der Fotos aus dem Fanzine sowie andere Bilder in guter Qualität.

„Wer zählt eigentlich bei BILD die Fotzen?“

„Wer zählt eigentlich bei BILD die Fotzen?“

Ein fast 30-minütiges Interview mit Serdan Somuncu, der schon mal einen „alten Affen“ des Saales verweist und ihn bei Weigerung nass macht sowie einen Bericht über seinen Auftritt in Diepol… Dippoldis… also da hinten im Osten und seinen Umgang mit dort störenden Nazis gibt es nach dem Klick auf
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Hatenight I

Hatenight I

Ich habe einen Artikel in den Drafts, in dem ich aus ehemals aktuellem Anlass mein mangelndes Mitleid für Bergsteiger, Kitesurfer und sonstige Gefahrensucher zum Ausdruck bringe. Da ich aber so derbe unmotiviert bin und man das deutlich an der Schreibe merkt, liegts halt seit Wochen unveröffentlicht in den Entwürfen…

Und so lange ich keine Lust habe, ins Internet zu schreiben, lasse ich Serdar für mich hassen. Der kann das nämlich viel besser.

Das ist soo schön. Und wenn´s Euch auch so gut gefällt, hält aloha Euch auf dem laufenden.

Ekelhaft

Ekelhaft

Schlimmer, als in der Bank herablassend behandelt zu werden, ist es, wenn ein schmieriger Banklappen einem bis zu den Mandeln im Arsch steckt und sich auch noch schenkelklopfend darüber freut, wenn ich ihm mitteile, dass es ein größeres Verbrechen sei, eine Bank zu gründen als eine zu überfallen.

Seht Euch vor. Alle. Ich hab´ Hals.


Direkthals