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Die Rente mit 67 – III

Die Rente mit 67 – III

Man sollte, wenn man schlecht gelaunt ist, nicht auch noch bei ben lesen gehen, denn der geht bekannterweise „dahin, wo´s weh tut„, wie Ernst Happel gesagt hätte.

Aber allen Don-DickeHose-Rufen Unkenrufen zum Trotz: die blogosphäre ist wehrhaft und so hat eben ben in Zusammenarbeit mit redblog bereits wunderbare Antworten auf die mindestens genau so teure wie verlogene Werbekampagne „Die Rente mit 67“ gefunden. Guck hier und hier bzw. hier und dort und für Teil V, der vor Teil III entstanden ist, den ich aber zu spät gesehen habe, guckst Du hier.

Ich darf mich mit einem dritten Teil diesem Treiben anschließen? Danke.

Und Tüß, Karl. Danke, dass Du da warst. Danke, dass Du so früh gehst.

Nachtrag: Scheiße, übersehen, woschod hatte auch schon weitergemacht…

Der GRÜNE Wahlkampf beginnt.

Der GRÜNE Wahlkampf beginnt.

Die Bündnisgrünen beginnen Ihren Wahlkampf, erste Vorbereitungsgespräche haben jüngst stattgefunden. pantoffelpunk.de sind – mal wieder – über dunkle Kanäle die ersten Entwürfe für die neuen Wahlplakate zugespielt worden:

Die Grünen im Kampf um die sogenannte Mitte

Wie bleiben dran.

Kardinal Meisner in der Tradition der katholischen Kirche

Kardinal Meisner in der Tradition der katholischen Kirche

Während Eva Hermans Auslassungen einfach nur dummdreistes Gewäsch waren, das schon deshalb mal gleich gar nicht geht, weil sie vermeintlich Gutes lobte, ohne einen geschichtlichen und gesellschaftspolitischen Kontext herzustellen bzw. ihn außer Acht gelassen hat, geht Kardinal Meisner in die Vollen und will sich zurückbesinnen, zurück zu alten Traditionen der katholischen Kirche, als entartete Kunst noch angemessen behandelt wurde.

„Dort, wo die Kultur von der Gottesverehrung abgekoppelt wird, erstarrt der Kultus im Ritualismus und die Kultur entartet. Sie verliert ihre Mitte.“ [Quelle]

Heil Meisner, alte Votze

Man mag ja diesen Klerikalnazi als gesellschaftlich irrelevant abtun, aber aus Bayern gibt es ja leider immer wieder mal Rückenwind für religiöse Fanatiker, die offenbar einen christlichen Gottesstaat als Ideal ansehen. Es wird dringend Zeit, dass diese Leute aussterben.

P.S.: Der Schlusssatz in Ihrem Kommentar, Herr Gustav Seibt, der gefällt mir übrigens. Hut ab zum Gebet.

Erklärung zum Verlust der Mitte, worauf der Kardinal sich zu beziehen scheint, gibt es hier, das Originalbild ziert ein Plattencover von Killing Joke.

Jugendliche Papstanbeter!

Jugendliche Papstanbeter!

Ich aber sage Euch: Der Papst ist kein Popstar. Der Papst ist ein Arschloch.

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Er verhindert weltweit dort, wo er noch Einfluss hat, Aufklärung und nimmt durch seine mittelalterliche Politik bewusst in Kauf, dass ein Kontinent langsam aber sicher durch AIDS hinweggerafft wird.

Sucht Euch halt jemand anderes.