Category Archives: zermatschtes

Zensursula: Millionen stehen hinter mir

Zensursula: Millionen stehen hinter mir

Das Demokratieverständnis der Ursula von der Leyen, CDU, die verantwortlich sein will für den Kampf gegen Kinderpornographie, es tatsächlich aber offenbar gar nicht ist – das Zugangserschwerungsgesetz fällt in die Zuständigkeit des Bundeswirtschaftsministeriums -, geht so:

„[W]ir haben 40 Millionen Internetnutzer in Deutschland. Die zeitlich befristete Petition gegen den Vorschlag ist von rund 134.000 Nutzern unterzeichnet worden. Diese Relation muss man sehen.“

Die Ministerin, die zuletzt dadurch auffiel, daß sie Indien, einem Staat mit sehr weit reichenden Zensurregelungen unterstellte, ausgerechnet Kinderpornographie noch nicht einmal zu ächten, unterliegt mit ihrer Relationentheorie einem Irrtum – oder sie verbiegt die Realität ganz bewußt.

Es gab eine Petition, mit welcher vom „deutschen Bundestag“ gefordert wurde, „angesichts der ausufernden Problematik der Kinderpornographie im Internet eine sofortige und klare gesetzliche Grundlage um Sperrmaßnahmen durchzusetzen“ zu schaffen. Diese Petition fand sagenhafte 328 Mitzeichner.

Eine andere Petition, sie hat den Titel Internationale Vereinbarungen zum Kinder- und Jugendschutz, fand 522 Mitzeichner. Die Petition Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten zeichneten 134015 Menschen, die in den Augen der Ministerin offenbar nicht zählen.

Was andererseits sind aber nicht einmal 1.000 Unterzeichner von Petitionen, die – gewiß mal mehr, mal weniger – vermutlich hinter den Ideen Ursula von der Leyens stehen? Unter gleichen Umständen konnten sie ‚ihre‘ Petitionen zeichnen, doch verglichen mit mehr als 134.000 Menschen sind sie kein Prozent.

Diese Relation sollte man sehen, wenn Ursula von der Leyen Millionen vereinnahmt.

Nach Auflösung der Piratenpartei: FDP nächstes Ziel?

Nach Auflösung der Piratenpartei: FDP nächstes Ziel?

Bekanntlich kommt die Linkspartei für Revolutionäre, Straßenkämpfer, Bombenbauer und Gewerkschafter nicht in Frage.  Aus ähnlichen Gründen wurde vor kurzem die Piratenpartei aufgelöst, jegliche Nachfolgetätigkeit untersagt und ihr Vermögen zugunsten sozialer Zwecke und dem Kampf gegen Internetzensur und für informationelle Selbstbestimmung eingezogen.

Doch ist der erfolgreiche Kampf für eine positive gesellschaftliche Perspektive und für freie Liebe untrennbar verbunden mit einer Partei. Zumal im obrigkeits- und autoritätsgläubigen und -hörigen Deutschland.

Nachdem in den letzten Tagen verschiedene Angebote aus Hessen kamen, dazu die Zahl der Follower aus der FDP zunahmen, wurde eines immer deutlicher: Der Blogdiktator braucht eine eigene Partei.

Was liegt also näher als die Übernahme der FDP? No Problem:

Rede bei FDP Hessen

Deren Wort gilt wenigstens. Die FDP braucht nach der Verhaftung dem freiwilligen Rücktritt des bisherigen Parteivorsitzenden wegen Erfolglosigkeit (18%) und Absturz des vorhergehenden auch starke Führungspersönlichkeiten. Und „liberal“ hört sich wenigstens ähnlich an wie „libertär“.

Als erstes Dekret wurde die Pflicht aller FDP MitgliederInnen, an einem „Blitzkurs Fallschirmspringen“ teilzunehmen, verkündet.

Schein und Sein: Piratenpartei demaskiert

Schein und Sein: Piratenpartei demaskiert

So sind sie, die Scheinheiligen. Da geben sie sich den Anschein, irgendwie offen zu sein, für einen Dialog einzutreten, wollen gar „basisdemokratisch“ sein. Doch tatsächlich sind sie ein diktatorisch geführter Verein, der ungefähr so dialogbereit ist wie eine beliebige Hauswand.

Demokratieschützerin und Internetpolitikerin des Jahres Brigitte Zypries hat den zweifellos schwierigen Selbstversuch gewagt, sie unterwandert und so endlich das wahre Wesen der Piratenpartei erkannt:

„Selbstverständlich sind mir die Postitonen der Piratenpartei bekannt, allzu viele sind es ja nicht. Gleichzeitig darf ich [..] aber daran erinnern, dass nicht ich es bin, die den Dialog verweigert und sich nicht mit den Ansichten der Gegenseite auseinandersetzen möchte.“

Verlogende Betonköpfe, diese Piraten.

Ein kleiner Link für’s Ursuleynchen:

Ein kleiner Link für’s Ursuleynchen:

Die Netiquette!

(Dieser Link-Hinweis ist ein aufopferungsvoller Beitrag zur Entlastung des Staatshaushaltes, eh Frau von der Leyen dies wirklich alles neu erfunden will. Der ursprüngliche Beitragstitel sollte eigentlich lauten Oh Herr, wirf Hirn vom Himmel! – ist aber oben genannter Netiquette zum Opfer gefallen, wie schade.)

Die Steinigung

Die Steinigung

Eine Frau soll gesteinigt werden. Jesus tritt vor die Menge und sagt: „Wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!“ Plötzlich kommt ein riesiger Wacker geflogen und trifft die Frau am Kopf. Tot. Jesus dreht sich um und meint: „Mutter, manchmal kotzt Du mich echt an…“

(Ich finde ja, die Kategorie zu diesem Eintrag passt hervorragend!)

Staatsanwaltschaft Nämmbäsch ermittelt im Gartenzwergmillieu

Staatsanwaltschaft Nämmbäsch ermittelt im Gartenzwergmillieu

Der Nürnberger Kunstprofessor Ottmar Hörl hat als Persiflage auf das Herrenmenschentum Gartenzwerge geschaffen, die den Hitlergruß darbieten – in der Tat eine Zwergenvariante, die ich mir schon immer gewünscht habe, leider habe ich es nur zu einem Gartenzwerg gebracht, der sich an unserer Haustür aufgehängt hat.

Aber während die NPD, die ‚freien‘ Kameradschaften und die Autonomen Nationalisten munter jedes Wochenende durch die Straßen marschieren dürfen und in Berlin Friedrichshain Mordversuche bekennender Nationalsozialisten entpolitisiert und relativiert werden, greift die Nünberger Staatsanwaltschaft jetzt ein. Es reicht! „Kein fußbreit ordentlich geharkter Vorgarten den Faschisten!“

Wollt Ihr den totalen Krrieg gegen das Unkrraut?

Und so ermittelt jetzt die Staatsanwaltschaft Nürnberg in der rechtsextremen Gartenzwerg-Szene, um den braunen Schrebersumpf endgültig trocken zu legen. Experten warnen jedoch schon heute vor voreiligen Aktivitäten. Sehr wahrscheinlich hätte eine Klage keine Chance, weil die Szene von vom Staat bezahlten V-Zwerge durchsetzt ist.

Heil Deti!

Es soll sogar Agents Provocateurs geben.

Originalzwergenbild von hier

Viele liebe Grüße an die Designerin der FourOne GmbH und SIT-Pay

Viele liebe Grüße an die Designerin der FourOne GmbH und SIT-Pay

Na, da wurde mir aber mal ein leckerer Fail Fall aus der Reihe ‚lustige Zufälle‘ zugespielt. Es war einmal Ein-Mann-Pixelschubserbude ein $Grafiker, der hatte einen $Kunden, dem wir hier der Einfachheit halber den Fantasienamen paymato geben wollen. Dieser $Kunde war im Begriff, ein neues Produkt zu lancieren, mit dessen Hilfe kleinere Unternehmen, die vermehrt durch die schlechte Zahlungsmoral Ihrer vor allem Geschäftskunden in die Zahlungsunfähigkeit getrieben werden, Bonitätsauskünfte zu Ihren Kunden abrufen können.

Unser $Grafiker hat also den Auftrag bekommen, in Zusammenarbeit mit den beiden Geschäftsführern des $Kunden sowie einer $Vertriebsagentur namens FourOne ein Produktdesign zu erarbeiten: Einen Namen für das Produkt, einen Karton für die Zugangssoftware, einen Produktflyer, Texte, Slogans usw. – das volle Programm. Ein schöner Auftrag für unseren $Grafiker.

Nun kam es aber so, dass einer der Geschäftsführer sowie der Hauptteil der Entwickler den $Kunden unseres Ausnahme-$Grafikers kurz vor dem Launch des Produktes mit unbekanntem Ziel verließen. Es gingen ein paar Monate ins Land und unser $Grafiker bekam einen Tipp und stieß auf die Webseite sitpay-bonitaet.de (für später mal ist hier ein screenshot hinterlegt), auf der übrigens die oben genannte $Vertriebsagentur FourOne GmbH aus Celle im Impressum steht – witzig, oder?

An sich ist diese nicht eben wirklich professionell gestaltete Webseite ja nichts besonderes. Es sei denn, man kennt die Designs unseres sympatischen $Grafikers. Denn wenn man die beiden Karton-Designs vergleicht – ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und keine Missverständnisse provozieren, das alles ist nur ein großer großer Zufall, kein Plagiariusmus – aber da lassen sich doch bei genauestem Hinsehen ein paar Ähnlichkeiten feststellen, oder täusche ich mich?

Lustige und ganz zufällige Gemeinsamkeiten zwischen SIT-Pay Bonität-Karton und dem Entwurf unseres Werbers.

Mit großem Interesse hat unser $Grafiker dann auch den Produktflyer und die Präsentation von SIT-Pay Bonität heruntergeladen und hat – schlagt mich, wenn ich mich täusche aber ich muss ihm da zustimmen – wiederholt ganz klitzkleine Ähnlichkeiten feststellen können, zum Beispiel in dieser Tabelle, die zwar keine echte Schöpfungshöhe erreichen kann, aber … aber … naja.

Noch eine lustige und total zufällige Ähnlichkeit zwischen dem von FourOne in Auftrag gegebenen Design für SIT-Pay Bonität und dem unseres Helden

Und bei dieser Grafik aus der Präsentation, findet man in dem Plagiat Design von SIT-Pay Bonitaet sogar ein Signet, das (nicht eingetragenes zwar) Markenzeichen des $Kunden ist, für den unser außerordentlich gut aussehender $Grafiker seinerzeit gearbeitet hat. Welch ein Zufall.

Die dritte total zufällige Übereinstimmung zwischen SIT-Pay Bonitaet (Vertrieb: FourOne GmbH) und dem Design unseres Werbers.

Unserem $Grafiker wurde gesagt, dass eine von der $Vertriebsagentur FourOne beauftragte Designerin dieses Design für SIT-Pay Bonität entworfen hat und ich soll von unserem $Grafiker schön grüßen und ein fröhlich-saloppes „Zwei Doofe – ein Gedanke!“ zurufen. Also echt, Zufälle gibt´s, die gibt´s gar nicht.

(Da er übrigens immer noch an das Gute im Menschen glaubt, hat er sich dieses Design natürlich seinerzeit nicht als Geschmacksmuster eintragen lassen, der Dussel.)