Bußgeldkatalog geleakt!

10. Januar 2012, 13:22 Uhr von pantoffelpunk

Eine Einzelheit ist schon durchgesickert: Während der Proteste zu sollen die Demonstranten für den Service der bezahlen. Wer sich künftig von den Servicebeamten wegtragen lässt, muss dafür 40,- € berappen. pantoffelpunk.de erfuhr aus für gewöhnlich gut informierten Kreisen, dass dies nur eine von vielen Dienstleistungen ist, die künftig nicht mehr kostenlos erbracht werden sollen.

Das Dokument ist uns zugespielt worden und bestand die Echtheitsprüfung (Logo, Name, alte Schreibmaschine).

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Das Berliner Kettensägenmassaker

2. Februar 2011, 14:40 Uhr von pantoffelpunk

Hoffentlich bald auch in 3D in meinem Kino.

Nee, oder doch nicht.

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Liebigstraße 14: Räumen mit STI(H)L

2. Februar 2011, 12:02 Uhr von pantoffelpunk

Da hat der Tagesspiegel aber ein hübsches Foto von der Räumung der Liebig 14 geschossen.

Es ist selbstverständlich, dass sich diese Persiflage nicht gegen das Unternehmen richtet und dieses meines Wissens nichts mit der Räumung des besetzten Hauses zu tun und sich nie öffentlich dazu geäußert hat. Hätten die Polizisten auf dem Foto das Produkt eines anderen Unternehmens in der Hand, hätte ich dieses persilfliert.

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Wovon Polizisten träumen…

27. Januar 2010, 12:30 Uhr von pantoffelpunk

Kein Wunder, dass hochmotivierten Cops….

… im langweiligen Alltag dann mal die Polizeipferde durchgehen.

UPDATE: Das ist wohl Teil eines ganzen Spielfilms. Da gibt es noch ganz wunderbare Ausschnitte…

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Freiheit statt Angst 4: Willkürliche Festnahme und erkennungsdienstliche Behandlung

15. September 2009, 14:45 Uhr von pantoffelpunk

Der Pirat Alios beschreibt in seinem blog sehr beeindruckend und authentisch seine Erlebnisse von der “ 2009″. Für ihn im wahrsten Sinne eine Demonstration von Angst statt Freiheit.

Symbolfoto

Ich bitte euch alle, diese Geschichte in die Welt hinauszutragen.

NACHTRAG: Das Original ist wohl momentan etwas überlastet, hier gibt es einen Spiegel.

Und wer Langeweile hat, kann dann hier nochmal in einem Polizistenforum nachlesen, wie einige der Polizisten die vor Ort waren, die Prügelattacke einschätzen.

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Bitte keine Eigeninitiative

20. Oktober 2008, 21:26 Uhr von pantoffelpunk

Ich darf kurz zusammenfassen: Ein SPD-Minister baut eine sehr teure Kläranlage, die nicht ausgelastet ist und deren Kosten der Rechnungshof schon vor dem Bau bemängelt. Eine Hauseigentümerin wiederum betreibt ihre eigene ‘vorbildlich funktionierende Nutzwassergewinnungsanlage’. Sie ist nebenbei parteilose Bürgermeisterin in ihrer Gemeinde, die einen Anschluss an die Kanalisation in mehreren Beschlüssen ablehnt. Am Ende kommt die , verhaftet Frau Groger, zerstört ihre Nutzwassergewinnungsanlage und schließt ihr Haus gegen ihren Willen und den Willen der Gemeinde an die fehlgeplante Apparatur an.

Und dann schreien die Spießer, dass Peter Sodann kein Bundespräsident werden darf, weil er Deutschland für undemokratisch hält. Ihr tickt doch alle nicht sauber.

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Polizei / LKA in Sachsen-Anhalt: Alles rechtsextreme Kinderficker?

27. Dezember 2007, 12:12 Uhr von pantoffelpunk

Euch wird ja gern mal vorgeworfen, Ihr würdet durchsetzt sein von Beamten, deren politisches Weltbild sich kaum von dem der straffällig gewordenen Nazi-Schläger unterscheidet, wenn Ihr in Fällen wie in Halberstadt oder auch so ganz allgemein immer wieder auf der ganzen Linie und kläglich versagt.

Ich glaube das nicht. Ich glaube, Ihr versemmelt alles, weil Ihr einfach nur gnadenlos dämlich und inkompetent seid.

Vogt und Hüttemann, dumm und dümmer…

Herr, wirf Hirn vom Himmel.

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Mügeln ist überall

22. August 2007, 20:30 Uhr von zappi

Auch ich wurde eingeladen Urlaubsvertretung beim Pantoffelpunk zu machen. Allerdings ist der Schuh wirklich ein oder zwei Nummern zu groß für mich, ich werde aber mein bestes machen um niemanden mehr als nötig auf den Schlips zu treten oder sonst wie zu diskreditieren.

Ich werde hier mal versuchen mit einen einseitigen Vorurteil bezüglich der Nazi Szene in Mügeln ein wenig weniger Ostalgie einfließen zu lassen. Einige unserer Mitmenschen reduziren das Nazitum mit solchen und ähnlichen Meldungen auf den Osten unserer schönen Republik. Dass das erstens nicht richtig ist, jeder der in einer ländlichen Umgebung lebt weiß das auch, und dass es auch nicht Gesund ist die Problematik immer in eine Region zu schieben, die möglich weit weg ist.

Wer die Aussagen des Bürgermeisters und der verstehen will, so schwer es auch fällt, sollte vielleicht mal einen Blick in ein Dorf in Mittel-Hessen werfen und zwar nach Amöneburg. Amöneburg scheint so unterwandert von Mitgliedern der dortigen Nazi-Gemeinde, dass sie eigentlich schon die volle Kontrolle über diese Stadt genommen haben. Bei Althand kann man ein bisschen über die örtliche Glatzen Bewegung dort lesen. Was mit Bürgern passiert, die sich gegen die zur Wehr setzen, kann man hier nach lesen. Alles im allen ein Trauerspiel was sich dort abspielt. Die Geschichte von Herrn Brosa kann man hier und hier beim Beschwerde-Zentrum, hier bei Indymedia, und schließlich den traurigen und bisherigen Höhepunkt im Amtsgericht Marburg bei Rolf Schaelike.

Das aber die Glatzen im Alltag immer häufiger auftauchen, und keinen Hehl aus ihrer Fehleinstellung machen erlebe ich selber in meiner Umgebung. Seit vor etwas über 2 Jahren das Soziale Zentrum in Norderstedt einer Hyperraum Umgehungsstraße einen Baumaschinen Parkplatz, der heute ein ganz simpler KFZ Parkplatz ist, weichen musste, hat die Population an Glatzen im Süden von Norderstedt deutlich zugenommen. Es ist dann und wann schon vorgekommen, dass sie sich Morgens auf offener Straße mit einen freundlichen Heil Hitler begrüßt haben und die Polizei direkt daneben stand und nicht eingeschritten sind (selbst gesehen). Es werden mehr und sie stehen dazu, und wenn genug von ihnen zusammen sind sind solche Geschichten wie in Mügeln jederzeit und eigentlich überall möglich.

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Alerta, Alerta!

20. Juni 2007, 00:32 Uhr von pantoffelpunk

Es ist immer wieder dasselbe Spiel: Rechte Schläger werden von der geduldet oder gar unterstützt, während man als Linker kaum ein schlaues Wort sagen kann, ohne als extremistischer Terrorist verfolgt zu werden. Che hat zum Übergriff auf das Theaterensemble in Halberstadt einen Augenzeugenbericht veröffentlicht. Hier ist meine derzeitige Lieblingsüberschrift zur Lage der Nation und hier sind die passenden Filme. Ich bin grad wütend.

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Der Zauber ist vorbei…

9. Juni 2007, 09:27 Uhr von pantoffelpunk

Der Gipfel ist vorbei und es wurde getagt und demonstriert, gelogen und dementiert, es wurde geboxt und geknüppelt, verhaftet und verklagt. Es wurde gekämpft, gesungen und geschrien, getanzt und gelacht, geheult und ganz nebenbei wurden ein paar butterweiche Kompromisse geschlossen.

Und irgendwie gab es bei dieser Geschichte hauptsächlich Verlierer. Verloren haben vor allem die poor people, die in diesen Gipfel Hoffnungen gesetzt haben, denn selbst wenn die Entwicklungshilfe erhöht wird, wird es nichts ändern, solange nicht das Konzept der Afrikahilfe grundsätzlich geändert wird. Verloren hat das Klima, denn man erwägt nur ganz eventuell mal darüber nachzudenken, in den nächsten 43 Jahren die Emissionen vielleicht zu senken. Verloren haben die Polizeibeamten, die zwischen den Fronten zerrieben wurden. Verloren haben die Politiker, weil ihr Theater selbst dem obrigkeitsgläubigsten Michel offensichtlich wurde. Und verloren hat , das sich von radikalen Demonstranten distanzierte und Bündnisse mit der Staatsmacht schloss, von der jedoch nach wenigen Stunden wieder enttäuscht wurde. Verloren hat der Steuerzahler, der diese Komödie bezahlen musste. Verloren haben all die engagierten Menschen, die Zeit, Geld und zum Teil Gesundheit opferten, um etwas zu erreichen, wofür sich jedoch niemand der G8ler interessiert hat.

Und verloren hat neben vielen Prominenten, die öffentlich ihre Meinung kundtun durften, vor allem Udo Lindenberg, der wieder auf Whiskey umsteigen und nicht so viel fettarme Milch spritzen sollte….

OMG, Udo…

… während ich die Alben der Hamburger Rockgruppe “selig“, deren Sänger Jan Plewka war, demnächst noch einmal unter ganz neuen Paradigmen anhören werde.

See you in Japan.

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Ach, Frau Roth, ein Nachtrag zum G8 noch.

3. Juni 2007, 21:38 Uhr von pantoffelpunk

Wenn Sie sich im Fernsehen betroffen wähnen, weil die in dem bunten und kreativen Protest einen Bärendienst erwiesen hätten, dann kommt es mir ein bisschen so vor, als würden Sie etwas noch nicht ganz mit bekommen haben: Sie sind gar nicht Teil des Protestes in und anderswo – Sie sind eine von denen, gegen die da protestiert wird. Remember 7 Jahre rot-grün.

Update: redblog hat das passende Foto dazu gefunden…

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Ein Plädoyer für Gewalt?

2. Mai 2006, 17:10 Uhr von pantoffelpunk

Ich bin beileibe kein Krawallbruder. Kein Gewalttäter, kein Schläger. Ich habe das letzte mal noch vor dem wirklichen Einsetzen der Pubertät eine Hauerei bewusst provoziert. Da gab es dann auch so ausreichend an die Backen, dass es mir fortan eine Lehre sein sollte. Aber auch wenn das Kreiswehrersatzamt andere Informationen von mir hat: Ich bin auch kein satyagrahi und solche Leute gehen mir situativ mächtig auf die Testikel. Sicher ist mit ihnen gut Kirschen essen oder auch Tee manchmal sogar gut Bierchen trinken – aber wenn sie in bestimmten politischen Kontexten zu spalten beginnen, dann wünsche ich sie manchmal ganz feste auf den Mond, zumindest weit weit weg.

Ich stehe nicht auf und noch weniger stehe ich auf Leute, die Gewaltausübung zu ihrem primären Lebenszweck erkoren haben. Aber sagte nicht schon Buddha, dass man sich mit seinem Gegner in dessen Sprache unterhalten muss, damit er versteht? Berichtigt mich gern, wenn ich da falsch liege.

Ich schweife ab und will so langsam zum Punkt kommen, den ich anhand eines zwar schon etwas weiter zurückliegenden aber dafür selbst erlebten Beispiels verdeutlichen möchte.

Es war im Januar des Jahres 2005, als sich in Kiel eine Horde ankündigte, ihre abstoßenden und menschenverachtenden Ideen in die Welt zu tragen. Es wurde eine Demonstrationsroute durch die gesamte Innenstadt genehmigt. Tolle Wurst, Staatsgewalt. Gegendemonstranten ließen natürlich nicht lange auf sich warten und Frau Volquartz bekam Muffensausen, das hatte sie sich vor der Wahl aber nicht so vorgestellt. Sie rief also alle Bürger und Bürgerinnen auf, am betreffenden Samstag nicht in die Stadt zu gehen, zu Hause zu bleiben, die Augen zu schließen und ein gutes Hörbuch in den CD-Player zu legen – alles wird gut, wenn wir es aussitzen.

Auf die berechtigte Kritik reagierten die bürgerlichen Kräfte (ich mag diese Differenzierungen nicht, aber hier ist sie angebracht), also die Parteien der Stadt Kiel und des Landes Schleswig-Holstein, die Kirche, die Gewerkschaften und so was alles, indem sie dann doch noch eine sogenannte Gegendemonstration anmeldeten: Diese sollte von 9:00 bis 11:00 Uhr in der Kirche stattfinden. Zum Start der um 12:00 Uhr konnten dann alle zum Mittagessen wieder zu Hause sein. So also sieht der Aufstand der Anständigen aus. So weit, so Scheiße.

Entgegen der Hoffnungen und Bestrebungen der Bürgermeisterin trafen sich aber noch gut 8000 Menschen aus allen Lagern zum Aufstand der Unanständigen. Selbstverständlich wurde die Route der Gegendemonstranten nur so genehmigt, dass ein Aufeinandertreffen mit den Nasen nicht stattfinden konnte. Das ist aus Sicht der Staatsgewalt ein nachvollziehbarer Schritt. Aus Sicht derer, die den Nazis die Straße nicht widerstandslos überlassen wollen, ist das eine Farce. Und Aussitz-Durchhalteparolen wie eben der “Aufstand der Anständigen!” oder “Dem entgegentreten” oder “Bla!” oder “Blubb!” werden ad absurdum geführt bzw. werden deren heuchlerische Absichten entlarvt. Reden tut niemandem weh und kein Gottesdienst hält irgendeinen Nazi davon ab, die Straßen zu erobern.

In Kiel war es nun so, dass ein kleiner Teil der Meute Team Green mit kleineren Feuerwerken in der Innenstadt auf Trab hielt und ein anderer Teil des Demonstrationszuges die Gunst des Augenblickes nutzte, um aus der polizeilichen Abschottung in Richtung Bahnhof auszubrechen, um dort den rechten Mob am Losmarschieren zu hindern. Nach und nach trafen dort weitere Hundertschaften Demonstrierender ein und blockierten die Route der Nazis. Es wurden Wasserwerfer postiert, es flogen Steine, Flaschen, Fäuste und Schlagstöcke. Hätte es an dieser Stelle nur “Nazis-Stoppen-Ohne-Kloppen-Jusos” und den “Blockflötenblock” gegeben, hätte die alle weggetreten, oh sorry, will sagen: weggetragen, man wäre nach Hause gegangen und hätte sich gegenseitig auf die Schulter geklopft und sich gefreut, dass am Montag darauf sogar die erzkonservativen Kieler Nachrichten positiv über die Gegendemo berichtet hätten. Nur: Die Nazis wären durch Kiel marschiert und das Klassenziel hätte man ergo nicht erreicht.

Das heißt, nur aus Angst vor eskalierender Gewalt wurde der Zug der Nazis – inklusive Geleit- und Sichtschutz durch Team Green – mit 4-stündiger Verspätung lediglich einmal 1000 m im Kreis geführt und die Demonstration für beendet erklärt.

Man stelle sich also die Frage, ob man es als vertretbar oder von mir aus auch demokratisch empfindet, die undemokratischen Nazis durch die Städte marschieren zu lassen oder ob der Zweck, diesen Sackgesichtern die Straße nicht zu überlassen, die Mittel der maßvoll und überlegt eingesetzten Gewalt heiligt oder zumindest rechtfertigt oder am Ende sogar notwendig macht.

Ich persönlich haltes es für moralisch einwandfrei, den Nazis die Straße zurückzugeben – Stein für Stein.

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