…aber in China kann man nicht mal den pantoffelpunk lesen!
Eine bescheuertere Überschrift fiel Dir, Malte Arnsperger (mta) vom Stern, wohl nicht ein, was? Sie ist so entblößend. Nicht für den in türkischer Haft sitzenden 17-jährigen Uelzener Marco, nein, sie zeigt so deutlich, was Dir bei diesem Fall durch den Kopf geht bzw. eben gerade nicht: Blut jedenfalls brauchst Du beim Gedanken an den „Fall“ scheinbar woanders.
Wichser.
Im Herbst 2005 wurde die mexikanische Band panteon rococo auf einer Autobahnraststätte bei Neuruppin von nationalistischen Vollnacken überfallen.
Als zunächst zwei Musiker von vier Naziprolls angerempelt und beleidigt wurden, zogen diese es vor, sich zum Bandbus zurückzuziehen, wo weitere 17 Bandmitglieder warteten und die Nazis physisch in Ihre Schranken wiesen, nachdem diese einen Musiker mit einer Bieflasche verletzten.
Bis hierhin ein zwar widerlicher aber wohl recht alltäglicher Vorfall. Der Skandal beginnt mit dem Verhalten der von der Band verständigten Polizei:
Um weiteren Auseinandersetzungen aus dem Wege zu gehen, wollte die Band auf dem nächsten Rastplatz warten, wo sie von der eintreffenden Polizei festgesetzt wurde.
Als die Polizei dort eintraf, wurde den Musikern die Pässe abgenommen. Der Busfahrer musste eine Drogenkontrolle über sich ergehen lassen, während die Rechten, die dem Bus in einem Fahrzeug gefolgt waren, daneben Bier tranken. Auf der Polizeiwache habe ein Beamter dem Bandmanager zufolge gesagt, dass die Rechten auf eine Anzeige verzichten würden, und den Mexikanern nahe gelegt, dies ebenfalls zu tun. In der Polizeimeldung wurde der Vorfall als »Streit zwischen einer ausländischen und einer deutschen Reisegruppe« bewertet und »ein ausländerfeindlicher Hintergrund« ausgeschlossen.
Aufgebracht informierte die Band die Medien. Anstatt den Beschwerden nachzugehen, nannte der Polizeipräsident die Vorwürfe öffentlich eine »Unverschämtheit« und stritt jedes Fehlverhalten seiner BeamtInnen pauschal ab. Erst als der Leitende Oberstaatsanwalt der Polizeiführung widersprach, wurde der Fall ein zweites Mal untersucht.
Ein damals erstelltes Gedächtnisprotokoll des Tourmanagers vom Rocky Beach Club findet sich hier.
Heute hat der Prozess vor dem Amtsgericht Oranienburg begonnen. Informationen dazu wird es nach Möglichkeit hier, mit Sicherheit aber hier geben. Ich bin gespannt.
Den Palestinenser Massiv hat ein Türke (Update: es war wohl ein wobei das so wie so in dieser Meldung nur deshalb wichtig war, weil es hieß, Massiv hätte in diesem türkisch dominierten Club über die Türkei und die Türken vom Leder gelassen – Banane) Libanese von der Bühne gefickt:
Aber Massiv sagt hier die echte, also mal ganz ganz total echte verfickte Wahrheit mit total authentischen Bildern von der nachfolgenden Schlägerei. In echt ist er nämlich von der verfickten Bühne gesprungen und dann er hat alle gefickt und er fickt so wie so alle. Vor allem alle Hurensöhne und aber auch die Polizeihubschrauber.
Massiv! Aller! Ficken.
Markwort, nimm das!
Ein uralter, aber immer noch funktionierender viraler eMail-Witz – nein, Witz ist missverständlich, es ist offensichtlich ein wahre Geschichte, aber witzig:
Ein paar Pappnasen haben sich einst auf dem Londoner Flughafen als Taxifahrer verkleidet, Listen mit erfundenen Namen erstellt und sind mit diesen eine dreiviertel Stunde nach der Landung von Pakistan Airlines, Air India und Thai Airways an die Schalter marschiert. Sie gaben vor, ihre Passagiere nicht gefunden zu haben.
Zur gleichen Zeit haben sie die Lautsprecherausrufe aufgenommen:
Nach dem sechsten Namen sollen die Sicherheitsleute die Sache geschnallt und die Taxifahrer des Flughafens verwiesen haben.
Wer die Ausrufe nicht verstanden hat, klickt auf…
Auf einem Treffen westlicher Geheimdienste im Schwarzwald will man herausfinden, welcher der beste ist. Die Agenten bekommen die Aufgabe gestellt, ein Wildschwein zu fangen. Alle Teams machen sich auf den Weg. Nach einer Stunde kommen die CIA-Leute zurück. Sie haben einen von Kugeln durchlöcherten Klumpen Fleisch dabei, der nach einigen Untersuchungen als Wildschweinkadaver identifiziert wird. „Nicht schlecht“, sagt die Jury, „100 Punkte.“ Nach zwei Stunden kommen die Agenten des Mossad zurück. Sie bringen eine ganze Wildschweinfamilie an, jedes Tier mit einem einzigen Kopfschuß getötet. „Nicht schlecht“, sagt die Jury, „200 Punkte.“ Es wird Abend. Kurz bevor die Sonne untergeht hört man Lärm aus dem Wald. Dann sieht man die BND-Leute ankommen: Vier halten einen sich verzweifelt wehrenden Hirsch fest, während der fünfte auf das Tier einprügelt und es anbrüllt: „Gesteh, dass du ein Wildschwein bist!“
Es ist immer wieder dasselbe Spiel: Rechte Schläger werden von der Polizei geduldet oder gar unterstützt, während man als Linker kaum ein schlaues Wort sagen kann, ohne als extremistischer Terrorist verfolgt zu werden. Che hat zum Übergriff auf das Theaterensemble in Halberstadt einen Augenzeugenbericht veröffentlicht. Hier ist meine derzeitige Lieblingsüberschrift zur Lage der Nation und hier sind die passenden Filme. Ich bin grad wütend.
Leck mich am Arsch, war das ein Scheißtag. Aber mit positivem Ausgang.
Erst habe ich heute morgen um 1:00 oder so einen komplett unfertigen Artikel veröffentlicht und das erst heute morgen gegen 8:00 gemerkt.
Dann funktionierten die Links in den Kommentaren nicht und niemand wusste Rat. Nichtmal mike, konnte er auch nicht, die kses.php war kaputt und ich hatte die upgebackte Version wohl in der Hektik in den falschen Ordner geschoben, weshalb das auch ohne Effekt blieb. Danke nochmal für die Mühen. Nu isses aber wieder gut. Räusper.
Da ich jetzt aber so wie so dabei war, am Theme und der Core herumzufrickeln, habe ich das Plugin Bad Behavior installiert und dafür dieses besch…eidene Frage-und-Antwort Spiel herausgenommen. Nichts gegen den Autoren des Plugins, aber es nervt halt. Mal sehen, ob BB es bringt.
Außerdem ein besonderes Schmankerl: Ihr habt jetzt nach jedem Kommentar 30 Minuten Zeit, diesen noch einmal zu überarbeiten, falls Ihr dort verfassungsfeindlichen Kram geschrieben oder mich im ersten Ärger böse beschimpft habt. Das Ding funktionierte auch erst nicht so, wie ich es mir vorgestellt habe, aber ich habe hier Hilfe gefunden, obwohl ich es erst nicht ganz glauben wollte, dass das klappen könnte.
Wir lesen uns!
Nachtrag 22.06.2007: Bad Behavior funktioniert tatsächlich ganz erquicklich. Seit 5 Uhrrr 45 fast 36 Stunden nicht ein einziger Spam-Kommentar.
Nachtrag 29.06.2007: Nackicht! Seit 9 Tagen nicht ein einziger Spam-Kommentar.
Jetzt, da der Gipfel vorbei ist, braucht es ein neues Feindblid und wer bietet sich da besser an als die FDP in Ihrem Kampf gegen das Gespenst „Sozialismus“?
Beim Spiegelfechter gibt es einen Nachschlag, der gute Mann sollte aufhören, Phoenix zu gucken.
Es gibt da zwei Compilations, auf der eine Menge Punkrock-, E-Punk- und Hardcorebands versammelt sind, um ihren Unmut gegen Bush jr. zum Ausdruck zu bringen…

It´s not about ‚Let´s be Punk Rock and hate the governement‘, it´s about ‚Let´s be Punk Rock and change the government‘
Im Booklet liest man in den ’40 reasons to hate Bush jr.‘ u.a. ‚After sending troops off to die in an unjust and unprovoked war, he still has yet to attend any soldier´s funeral‘ oder ‚He invaded and occupied two countries at a continuing cost of…‘ – oops, kein word von Befreiung.
Aber nicht nur das: Auf den jeweils beigelegten DVDs bekommen nicht nur Bush, Rumsfeld, Rice und Powell in Comedy-Strips und Dokus auf die Mütze, auch Herr Wolfowitz bekommt als Deputy of Defense Secretary für die Verbreitung der Massenvernichtungswaffenlüge sein Fett weg.
Und die Herausgeber dieser 4 Silberlinge sind amerikanische Juden. Haha, lustig, Antideutsche, oder?

Der Spiegelfechter leidet an einer Überdosis Phoenix und schießt sich gerade auf die FDP ein. Hihi.