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About pantoffelpunk

Teile der Welt doch ein bisschen von dir in diesem Profil mit. Das, was du hier hinein schreibst, wird dann später für alle sichtbar sein.

Anti-Benjamin-Shirt entdeckt

Anti-Benjamin-Shirt entdeckt

Auch die amerikanische Bevölkerung ist sich bereits über die antikapitalistischen Machenschaften von Benjamin Blümchen, Bibi Blocksberg und deren treue Presseverbündete Karla Kolumna und die von ihnen ausgehenden Gefahren für die freie Welt im Klaren. Erste Gegenbewegungen haben sich gegründet und finanzieren sich über „lustige“ T-Shirts:

Benjamins Gegenspieler Ronald

Guckstu hier.

Ein Kessel Buntes III

Ein Kessel Buntes III

OK, wenn Freund Dieter Streit sucht, findet er ihn auch, das kann bisweilen anstrengend oder auch sehr lustig sein – manchmal aber auch nützlich. Zum Beispiel wenn man es schafft, den Gegenüber so zu provozieren, dass er sein wahres Gesicht zeigt. Die Kollegen von der bloggerei haben sich demaskiert, indem sie Dieter mit einer Abmahnung gedroht haben – für nix und wieder nix. bloggerei.de ist also Scheiße.

Spuckt man in Singapur auf die Straße, wird man erschlagen oder bekommt ein paar Jahre Haft oder muss ohne Abendbrot barfuß ins Bett – ich weiß es nicht genau, auf jeden Fall herrschen dort strenge Sitten. Wie in Deutschland, oder? Zappi weiß mehr über flickr Deutschland.

Wachsam ist ben geblieben und verweist auf G8tv. Ein netter Film, in dem Soldaten auf die Rechtmäßigkeit ihres G8-Einsatzes angesprochen werden und nur mit den Schultern zucken – sie tun halt blind ihre Pflicht. Moment, in irgendeinem Post hatte ich das Thema doch letztens schon mal. Ach ja: Töörööööö!

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Auch auf G8-TV: Pfeffersprayeinsatz gegen bedrohlich sitzende Demonstranten. Hebb wi lacht.

Eine sackstarke interaktive Animation zum Thema Datenschutz bietet panopti.com.

Wenn alle Stricke reißen, kann man immer wieder mit Kindern Stimmung machen. Das zieht fast immer. Beim Herrn Segert wurde ich fündig, wie der mittelalterliche Stoiber noch einmal in alter Tradition …

Heil Stoiber!
…versucht, ein paar Sympathien zu retten… ich frage mich, bei wem?

Packt die Transparente, Halstücher, Kapuzenpullis und Steine wieder ein: Wenn das BKA tatsächlich so dämlich ist, wie es den Anschein hat, dann haben wir nichts zu befürchten. Missi, kann man so was faken?

Außerdem hat Media-Saturn den Steinhöfel gefeuert, um ihr Image zu verbessern. Zu spät. Gnihihi. Über so einen Kündigungsgrund würde ich übrigens so langsam mal ins Nachdenken kommen, Herr Steinhöfel. Und Sie?

Zurück zum Spocht:

pardon heißt Entschuldigung

pardon heißt Entschuldigung

1961 gründeten die Herren Nikel und Bärmeier die Satirezeitschrift pardon und rekrutierten Autoren wie Robert Gernhardt, F.W. Bernstein, Kurt Halbritter, Hans Traxler, Stano Kochan, Chlodwig Poth und vor allem F.K. Waechter, der seinerzeit das Teufelchen des Logos schuf:

Kein pardon für Rassisten…

pardon verband Politik mit Witz, Information mit Satire und Philosophie mit Grafik. Trotz ihres hohen Anspruchs hatte pardon von Anfang an Erfolg. Hier wurde nicht – wie sonst üblich – vom Schreibtisch aus für die Leser produziert:

Die von pardon neu erfundene Institution der pardon-Aktion sorgte regelmäßig für Aufregung in der Bundesrepublik. Veränderungen wurden bis in den Bundestag hinein angestoßen. Zumeist waren es Aktivitäten auf der politischen Rechten, die pardon angriff. Aber es gab auch satirische Analysen, Aktionen und Angriffe auf den Spiegel, den Stern oder die Frankfurter Rundschau. Die FAZ musste ein Vierteljahrhundert später konstatieren: „pardon hat unter Nikels Leitung mit dessen literarisch-satirischem Spürsinn 18 Jahre lang Einfluss auf den Zeitgeist der Republik genommen – eine markante Phase der Nachkriegsgeschichte.“

Quelle: wikipedia

1979 trennten sich das ursprüngliche Team, dem zwischenzeitlich auch Loriot, Alice Schwarzer, Günter Wallraff u.a. angehörten. Die Zeichner und Autoren der Neuen Frankfurter Schule gründeten die Titanic. Nikel akquirierte neue Autoren wie Elke Heidenreich , Peter Härtling, Freimuth Wössner, Gerhard Seyfriedt (Groß, ganz groß! Nach wie vor ist Freakadellen und Bulletten eine Bibel!) und auch Rauschenbach, Brösel und Bernd Pfarr, der bekanntlich später auch für die Titanic (Sondermann wird rücksichtslos!) hoch aktiv war. 1980 wurde pardon an Henning Venske (Hallo Henning, hallo Liloooo…) verkauft, der das Blatt jedoch nicht retten konnte.

2004 hat Bernd Zeller, ein ostdeutscher Mittelklassesatiriker, der im Vorfeld für Titanic und den außerordentlich unlustigen Eulenspiegel gearbeitet hatte, pardon mit der Prämisse, „Studenten und aufwärts – ein Publikum, dem Titanic zu bemüht lustig sei“ zu bedienen, wiederbelebt. Trotz hochkarätiger Autorenbesetzung (Harald Schmidt mit einem Absagebrief in Nummer eins nach Venske, Roger Willemsen, Götz Alsmann, den großartigen Wigbold Dortse Wiglaf Droste und andere) sank die Auflage schon nach zwei Ausgaben auf 12.000.

Als ich heute nach einer google-Bildersuche zufällig auf PI gestoßen bin, sah ich ebendort einen Banner von pardon. Das hat mich in Kenntnis der Geschichte dieses heldenhaften Blattes schwer verwirrt und ich dachte mir, dass es meine Pflicht sei, den zuständigen Stellen diesen Frevel zu melden. Ein Klick auf www.pardon-magazin.de und was seh ich:

Ja, nee… is klar!

Ich glaube, Herr Waechter würde sich im Grabe umdrehen, wenn er wüsste, was unter dem Stern seines Teufelchens heute passiert.

Oh Gott, ist das alles furchtbar. Und Herr Plikat, was bitte schön machen Sie denn noch in diesem Team der Namenlosen?

Benjamins Armee Fraktion BAF

Benjamins Armee Fraktion BAF

„Entweder Elefant oder Mensch, dazwischen gibt es nichts!“
(Benjamin Baader)

Benjamins Armee Fraktion

OK, das Ferkel, das hier durchs Dorf getrieben wird, ist schon etwas älter und der Spiegel hat sich schon im Oktober 2005 an diesen Trog begeben, aber die Geschichte entbehrt nicht einer gewissen Absurdität und verdient es, aufgegriffen zu werden.

Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg stehen im Verdacht, Kinder politisch „in eine bestimmte Richtung“ zu beeinflussen und büßen so laut Prof. Gerd Strohmeier auf der Internetseite der Bundeszentrale für politische Bildung das Prädikat „politisch wertvoll“ ein.

Da in den Geschichten sehr oft ein politischer Bezug hergestellt wird, auch wenn dieser nicht zwingend notwendig erscheint,[36] bestimmte politische Inhalte (Umweltprobleme) immer wieder thematisiert werden und die von den Hörspielheldinnen und Helden sowie deren Freunden vertretenen politischen Positionen relativ eindeutig einem politischen Spektrum zugeordnet werden können, ist anzunehmen, dass die von den Blümchen- bzw. Blocksberg-Hörspielen bewirkten politischen Sozialisationsprozesse zum Teil durchaus beabsichtigt sind. Somit ist davon auszugehen, dass sie – neben latenten politischen Sozialisationsprozessen – auch manifeste politische Sozialisationsprozesse bewirken.

Als Beleg für diese konterrevolutionäre These führt der Forscher der Sozialwissenschaften detailliert Szenen aus insgesamt über hundert Hörspielen an.

Parental Advisory - explicit content

Man hätte vielleicht nur etwas genauer hinsehen sollen: Strotzend vor Glück, pure Freude im Gesicht und die Gestik des Siegers, nachdem ein Flugzeug abgestürzt ist und ganz im Hintergrund erkennen wir noch ein Hochhaus – wie deutlich soll EUROPA noch werden? Zudem muss Bibi Blocksberg als Bindeglied zwischen Benjamin und Tina gelten, die wiederum – wir sehen es auf dem Cover der o.a. DVD – Kontakte zu islamistischen Terroristen unterhält. Um jedoch nicht mit dem zur Zeit noch geltenden Paragraphen 129 StGB in Konflikt zu geraten, treten die drei niemals und in keiner Folge gemeinsam auf. Für meine Begriffe gestalten sich diese Kontakte sehr bzw. etwas zu konspirativ.

Während …

  • … Karla Kolumna der Meinung ist, dass es „genug [d.h. zu viel] Ordnung in diesem Land“[78] gibt […]
  • … Benjamin zum Beispiel mit der Aussage „Wenn alle nein zum Krieg sagen würden, dann gäb’s keine Kriege“ – das (pazifistische) Gewissen über das Pflichtbewusstsein stellt,[74] tun die […] blind ihre Pflicht

Der Beleg für [78] findet sich auf Benjamin Blümchen MC 32, „Benjamin und die Vekehrsschule“, im Player Track 1 (leider hat mein Mobiltelefon ausgerechnet exakt an der entscheidenden Stelle in die Digitalisierung des Bandes gefunkt, ich bitte dies zu entschuldigen. Oder war das am Ende schon eine Abhöraktion des Staatsschutzes?), die unter Punkt [74] aufgeführte Passage wurde auf Benjamin Blümchen MC 8 „Benjamin auf dem Baum“ gefunden, wo der sprechende Elefant nach der Rettung eines Wellensittichs einen Baum besetzt, der einer vierspurigen Autobahn weichen soll (Track 2).

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Nun kann man nach Lektüre des SpOn-Artikels, zu dem Schluss kommen, dass Herr Professor Strohmeier diese Exegese selbst nicht ganz so ernst nimmt, aber angesichts der Schlusssätze des Interviews und seiner Publikation…

Aber sie [die Eltern] sollten sich darüber im Klaren sein, dass die Hörspiele politisch auf keinen Fall das Prädikat „wertvoll“ verdienen.

Trotz des großen Erfolgs der Hörspiele von Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg ist insgesamt festzustellen, dass diese die Entwicklung politisch mündiger Bürgerinnen und Bürger kaum fördern, wenn nicht sogar behindern. Denkt man an die oben dargestellte Bedeutung von Kinderhörspielen für die politische Sozialisation, den langjährigen und großen Erfolg der beiden Hörspielhelden sowie auch an die Ausstrahlung ihrer Geschichten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ZDF und KI.KA),[84] so ist diese Kritik keineswegs unbedeutend. Kinder hören bei den Blümchen- bzw. Blocksberg-Hörspielen keineswegs nur lustige Geschichten eines sprechenden Elefanten und einer kleinen Hexe, sie „hören mehr, und das, was sie hören, sollte mehr Aufmerksamkeit verdienen“

… und davon ausgehend, dass Herr Prof. Strohmeiers Lebensunterhalt als Lehrstuhlinhaber u.a. auch von mir finanziert wird, möchte ich als multipler Vater mit ausgeprägten Benjamin-und-Bibi-Erfahrungen dem damals 30-jährigen Karrieristen doch ein paar Worte auf den Weg geben:

Erstens: Haben Sie nichts Wichtigeres zu tun?
Zweitens: Es IST so, dass die Guten links stehen.
Drittens: Ein kleines Kind interessiert es einen patschnassen Kehricht, ob das „Böse“ in der Gestalt des Bürgermeisters, des Papstes, des Zirkusclowns oder des Professor Strohmeiers daherkommt. Diese Verknüpfung wird in Kindergehirnen einfach nicht vollzogen – zumindest wird sie nicht manifest auf die Realität übertragen, denn die meisten Kinder haben neben ihrem – zugegebenermaßen zum Teil exzessiven – Benjamin-und-Bibi-Konsum auch noch ein Real-Life, in dem sie im Idealfall Werte aus dem Elternhaus mitbekommen oder gar die konsumierten Hörspiele besprechen. Sie verlieren auch nicht den Respekt vor der Polizei, weil der imaginäre Polizist „blind seine Pflicht tut“. Wirklich nicht. Glauben Sie´s mir halt. Aber: Kinder lernen über diese Rollenverteilung, dass es gut ist, auf die Mitmenschen, auf die Tiere und auf die Natur bzw. auf alles und jeden, derdiedas keine Lobby hat, zu achten. Und daran sehe ich beim besten Willen nichts verwerfliches.

Also: Weitermachen! Was anderes machen.

Wir müssen wachsam bleiben…

Wir müssen wachsam bleiben…

Im Wust ständig neuer Probleme und deren vermeintlicher Lösungsansätze (neue Gesetze und Richtlinien) fürchte ich, dass die Diskussion um Polizeieinsätze bei Großdemonstrationen ohne „uns“ stattfinden wird. Die Richtung hat Frau Christiansen in Ihrem Plenum der Großkopferten am Sonntag schon mal vorgegeben. Dieses Medium funktioniert ja bekanntlich so.

Es ist dringend Wachsamkeit geboten, wenn das selektiererische Vorgehen des Staates aus der Dskussion verschwinden soll. Wenn die vollzogenen Einschnitte in unsere Grundrechte nicht weiter diskutiert und angeprangert werden, wird es zur Normaltät, dass lustige T-Shirts Platzverweise nach sich ziehen, dass nur königstreue Journalisten Zugang zu Ereignissen bekommen, dass kritische Menschen ohne Grund stundenlang in Lock-and-Go-Knäste gesteckt werden, ohne Kontakt zu Anwälten oder sonstigen Bezugspersonen aufnehmen zu dürfen.

Und vor allem ist dringend Wachsamkeit geboten, wenn Beckstein, Kauder, Müller und Co. ein härteres Vorgehen der Polizei fordern, obwohl 1200 Demonstranten festgesetzt und mehrere hundert verletzt wurden.

Es ist auch deshalb dringend Wachsamkeit geboten, weil eine Angleichung der europäischen Gesetze unter zentraler Steuerung aus Brüssel nicht unbedingt eine Besserung bedeuten müssen und eine wirksame Kontrolle derselben oder gar eine Einflussnahme immer schwieriger werden wird.

Auf dem EU-Gipfel 2001 wurde ein Globalisierungsgegner in Göteborg aus großer Entfernung von einem nicht bedrängten Polizisten in den Rücken geschossen und schwer verletzt. Der Schütze blieb unbestraft.

In Genua stürmte eine Antiterroismus-Einheit einen Tag nach dem Gipfel die Diaz-Schule, in der ca. 90 Personen übernachteten. 60 von Ihnen wurden zum Teil schwer verletzt (Knochenbrüche, Platzwunden, ausgeschlagene Zähne). Einige der Verletzten wurden in ein Polizeikrankenhaus gebracht und dort weitergefoltert. Ein Polizist schnitt die Seile los, an denen zwei Demonstranten an einer Brücke 20m über einer Schlucht hingen. Sie stürzten ab, verletzten sich schwer und mussten sich später wegen Ihrer Proteste vor Gericht verantworten. Die von Berlusconi diktierte italienische Presse berichtete faktisch kaum, ausländische Journalisten wurden ebenfalls Opfer von Polizeigewalt, Computer und Festplatten wurden zerstört. Kaum ein Polizist, der an dieser Knüppelorgie…

… teilgenommen hatte, wurde angemessen bestraft oder auch nur verklagt. Im Laufe der Jahre wurden 90 Polizisten angeklagt. Ein Großteil von ihnen für den brutalen Überfall auf die Schule. Prozesse werden bis zur Verjährungsfrist verschleppt. Das italienische Innenministrium wurde zu 5000,- € verurteilt, weil nicht identifizierbare Polizeischläger eine Frau zusammengeknüppelt hatten. Nicht angeklagt wurde die faschistische italienische Regierung daür, die Gewaltexzesse sehr offensichtlich nicht nur angeleiert sondern geradezu inszeniert und gesteuert zu haben, wie der 45-minütige Film Gipfelstürmer aufschlussreich darlegt.Seht ihn Euch an und bleibt wachsam, dass auch die Diskussionen um agents provacateurs in der deutschen Polizei nicht in der Versenkung verschwinden. Und bleiben wir wachsam, wenn es um die Ausweitung des Paragraphen 129 StGB geht.

Bleiben wir wachsam, damit wir auch morgen noch kraftvoll zubeißen können.

Ach ja: Und verhindern wir unbedingt einen Innenminister Beckstein. Bitte!

Der Zauber ist vorbei…

Der Zauber ist vorbei…

Der Gipfel ist vorbei und es wurde getagt und demonstriert, gelogen und dementiert, es wurde geboxt und geknüppelt, verhaftet und verklagt. Es wurde gekämpft, gesungen und geschrien, getanzt und gelacht, geheult und ganz nebenbei wurden ein paar butterweiche Kompromisse geschlossen.

Und irgendwie gab es bei dieser Geschichte hauptsächlich Verlierer. Verloren haben vor allem die poor people, die in diesen Gipfel Hoffnungen gesetzt haben, denn selbst wenn die Entwicklungshilfe erhöht wird, wird es nichts ändern, solange nicht das Konzept der Afrikahilfe grundsätzlich geändert wird. Verloren hat das Klima, denn man erwägt nur ganz eventuell mal darüber nachzudenken, in den nächsten 43 Jahren die Emissionen vielleicht zu senken. Verloren haben die Polizeibeamten, die zwischen den Fronten zerrieben wurden. Verloren haben die Politiker, weil ihr Theater selbst dem obrigkeitsgläubigsten Michel offensichtlich wurde. Und verloren hat attac, das sich von radikalen Demonstranten distanzierte und Bündnisse mit der Staatsmacht schloss, von der attac jedoch nach wenigen Stunden wieder enttäuscht wurde. Verloren hat der Steuerzahler, der diese Komödie bezahlen musste. Verloren haben all die engagierten Menschen, die Zeit, Geld und zum Teil Gesundheit opferten, um etwas zu erreichen, wofür sich jedoch niemand der G8ler interessiert hat.

Und verloren hat neben vielen Prominenten, die öffentlich ihre Meinung kundtun durften, vor allem Udo Lindenberg, der wieder auf Whiskey umsteigen und nicht so viel fettarme Milch spritzen sollte….

OMG, Udo…

… während ich die Alben der Hamburger Rockgruppe „selig„, deren Sänger Jan Plewka war, demnächst noch einmal unter ganz neuen Paradigmen anhören werde.

See you in Japan.

Informiert Wolfgang Schäuble.

Informiert Wolfgang Schäuble.

Unser Innenminister Herr Schäuble leidet. Er bildet sich ein, dass fast 80 Millionen Menschen in diesem und weitere geschätzte 6 Milliarden aus anderen Ländern ihm und – und ja, wem eigentlich noch? Wer bleibt denn da noch über? – nach dem Leben oder zumindest nach den Pfründen trachten.

Die Folgen dieser paranoid-halluzinatorischen Schizophrenie können wir tagtäglich in den Medien verfolgen: Generalverdachte, Abhörmaßnahmen, Vorratsdatenspeicherung, Auswertungen von Google-Suchebgriffen, Razzien, Verletzungen des Briefgeheimnisses, Verletzungen der Pressefreiheit und der Meinungsfreiheit, Bewegungsprofile, Online-Durchsuchungen, Demonstrationsverbote, Einsatz der Bundeswehr im Innern usf.

Es muss also in unser aller Interesse sein, Herrn Schäuble zu helfen. Zu diesem Zwecke hat eine Gruppe sozial-psychologisch engagierter (mehr oder weniger) junger Leute eine Initiative ins Leben gerufen:

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

informiert-wolfgang.de ruft dazu auf, Herrn Schäuble regelmäßig über bevorstehende oder vergangene eigene Aktivitäten zu informieren und dabei das eigene, meist doch sehr harmlose Leben, das wir doch in großer Mehrheit gänzlich ohne mörderische Absichten führen, näherzubringen.

Als Arbeitserleichterung und zur Inspiration stellt informiert-wolfgang.de anpassbare Texte, Brief- und Fax-Templates sowie einige Postkarten zum Ausdruck und wichtige Adressen zur Verfügung.

Vielleicht kann Herr Schäuble, wenn er weiß, dass wir eigentlich alle ganz nett sind, wieder besser schlafen. Das wäre doch schön. Denn dann können wir auch wieder besser schlafen.

Für eine bessere Welt und einen besseren Schlaf: Mitmachen und Wolfgang informieren!