Vertrieb mit Humor

Vertrieb mit Humor

Ich mag meinen Job im großen und ganzen, aber natürlich bringt die Arbeit auch Tätigkeiten mit sich, die mir wenig Spaß machen. Dazu gehört Produkt- und Lieferantenrecherche, Angebote einholen, Kalkulieren … der kaufmännische Kram eben. Wenn mir aber am frühen Morgen, bei der Recherche nach regionalen Anbietern für Barcode-Etiketten auf Rollen, so ein humoristischer Lieferant unterkommt …

Etiketten-Vertrieb

… dann hat der Tag irgendwie zumindest schon mal gut angefangen. Oder, wie der blogger-insider zu sagen pflegt: Das machte meinen Tag!

Danke, Wahrschauer!

Danke, Wahrschauer!

Mein erstes Print-Wahrschauer habe ich auf dem Klo bei meinem Mann Björn gelesen und mich seitdem relativ erfolglos auf die Suche gemacht. Vorgestern habe ich endlich einen Dealer in meiner Nähe gefunden, der das Heft vertreibt. Und nachdem ich Track 20 von der beigelegten – im Übrigen sackstarken – CD gehört habe, war mir klar, dass sich Panteon Rococo, die Ska Daddyz, No te va Gustar, Pro Pain udn all die anderen warm anziehen müssen, bekommen Sie doch anscheinend starke Konkurrenz in meinen top-favorisierten Bands. Ladies and Gentleman, man kann es als Beleidigung auffassen, mit bekannten Bands verglichen zu werden, da man ja schließlich was eigenes repräsentieren möchte, wenn ich die Real Keepers aber nach Genuss des Knallers „Blazing di Fyah“ in die Nähe der Bad Brains rücke, …

… die seit fast 30 Jahren unerreicht sind, dann meine ich das als ehrliches und aufrichtiges Kompliment.
Hardcore-Reggae at its best, ich bin gespannt auf das noch in diesem Jahr erscheinende Album…

FIYAH

… und hoffe auf mehr solcher Rasrafarian-Gitarrenbretter! Jah rocks!

Public Pissing

Public Pissing

Gestern auf dem Bahnhof Rendsburg ereilte mich ein menschliches Bedürfnis, das zu befriedigen mir allerdings um 18:30 Uhr nicht mehr gestattet war.

Public Pissing

Hier also meine Aufforderung an alle Reisenden, die in Rendsburg ein-, zu- oder aussteigen: Pinkelt doch bitte alle vor die automatischen Türen des Reisezentrums. Am besten als Flashmob.

Danke.

Le Frisur

Le Frisur

Nicht, dass ich in den letzten Jahren so wirklich besonders punkig auf dem Kopf oben drauf aussah, aber seit vorhin (ich fuhr mit dem Bus ins Büro) ist das Ende der Fahnenstange erreicht, ich gehe einen Schritt weiter und ich mache es amtlich:

So lange auch nur ein arroganter Fußballmillionär, nur ein ländlich sozialisierter Zeltfest-Nazi oder nur ein Tussi-Toaster-gebräunter Rosa-Hemden-Träger einen dieser lächerlichen Irokesenschnitte trägt, so lange trage ich einen Seitenscheitel mit Wetlook.

Seitenscheitel is the new Punkrock!

Hofgang

Hofgang

Spyridon: „Ey, deine Mudder, Aller!“
Serkan: „Ne, gar nich, Aller, DEINE Mudder, Aller!“
Spyridon: „Ey, Deine Mudder arbeitet bei McDonalds als Fett, Aller!“
Serkan: „Ja und, Aller? Deine Mudder zieht LKWs auf DSF, Aller!“
Spyridon: „Ey, deine Mudder lässt sich vor ALDI für n Euro n Ball ins Gesicht schießen, Aller!“
Serkan: „Aller, Deine Mudder ist so fett, die hat Blutgruppe Nutella, Aller!“
Spyridon: „Ey, Deine Mudder liegt bei LIDL unter der Kasse und macht den Piepston, Aller!“
Serkan: „Ey, Aller, ICH bin deine Mudder, Aller!“
Spyridon: „Gar nich, Aller, ich bin DEINE Mudder, du Hurensohn!“

Be doof, be Berlin!

Be doof, be Berlin!

Also erstens ist die Kampagne „be Berlin“ ja wohl geklaut! Schämt Euch, Plagiateure! Oder sollte sich lieber Herr Professor Pläcking schämen? Oder war es halt doch nur Zufall? Egal.

Aber wieso kommen zweitens die Juroren des Wettbewerbs für running-slogans nicht auf die Assoziation „1. Mai in Kreuzberg“, wenn sie diesen Vorschlag auf den zweiten Platz wählen?

Vielleicht, weil sie sich schon auf Antworten etwa dieser Art gefreut haben?

Sei Berlin!

Danke für die Steilvorlage auf jeden Fall. Wir sehen uns in 266 Tagen in Kreuzberg! Venceremos!